Die Prix Ars Electronica Jury 2020: u19 – create your world

Junge Ideen und zukunftsträchtige Projekte: Diese fünf ExpertInnen auf ihrem Gebiet entscheiden, welche die besten Einreichungen des Prix Ars Electronica 2020 in der Kategorie u19 – create your world sind.

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Wer bestimmt, wie die nächste Generation in 20 Jahren sein wird? Welche Technologien werden wir entwickeln? Wie wird sich unsere Gesellschaft verändern? Welche künstlerische Idee kann uns nützen? create your world sucht ihm Rahmen des Prix Ars Electronica Ideen und Projekte zur Zukunft von unter 19-Jährigen aus Österreich. Noch bis 16. März läuft die verlängerte Einreichfrist, Schulklassen und Freundesgruppen sind ebenso eingeladen teilzunehmen wie Einzelpersonen, vage Ideen werden ebenso honoriert wie perfekt ausgefeilte Projekte. Zu gewinnen gibt es insgesamt 8.000 Euro an Preisgeld, die Goldene Nica, den MIC Spezialpreis für innovative Ideen und Projekte im Bereich IT, Programmierung, Gamedesign, Web und Internet – und nicht zuletzt die Chance, als Talent entdeckt und im Rahmen von Folgeprojekten gefördert zu werden. Diese fünf Personen – allesamt keine unbekannten Größen, wenn es um create your world geht – bilden die Prix Ars Electronica Jury 2020 in der Kategorie u19 – create your world:

Sirikit Amann

Sie gehört zu u19 – create your world wie die Goldene Nica zum Prix Ars Electronica: Sirikit Amann ist seit dem Bestehen von „u19 – create your world“, das heißt seit dem Jahr 1998, Jurorin dieser Kategorie. Bis 2020 war sie Leiterin der Kulturvermittlung mit Schulen bei KulturKontakt Austria. Aktuell ist Sirikit Amann Leiterin der neuen Abteilung „Bildung und Gesellschaft“ in der OeAD-GmbH. Bildung und Kultur begleiten sie bereits ihr ganzes Berufsleben lang, zuvor war sie im Büro der österreichischen Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur tätig.

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An u19 – create your world schätzt Sirikit Amann den Einblick in die Gedankenwelt der Kinder und Jugendliche, der sie jedes Jahr beim Durchschauen der Einreichungen zum Nachdenken, zum Schmunzeln, zum Staunen und manchmal auch zum Kopfschütteln bringt.

„Nach all den Jahren in der Jury, den ungezählten Beiträgen, den oftmaligen More of the same, den unerwarteten Momenten des Staunens und der Freude über einen neuen Aspekt, der Lust, Neues zu entdecken, dem Lachen über den Witz oder der Ironie, möchte ich euch sagen: An alle, die schon teilgenommen haben und ihr, die noch teilnehmen werdet – ihr habt mein Leben bereichert.“

Gerald Hartwig

https://www.youtube.com/watch?v=X2gaQkIUt4s
Der gebürtige Grazer Gerald Hartwig vereint filmisches Fachwissen, Zeichenkunst und pädagogische Kompetenz in einer Person. Nach einem Filmstudium in Los Angeles blieb er im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ hängen und hat nach eigenen Angaben „so ziemlich alles, was man sich so vorstellen kann, unter der Wüstensonne erlebt“. Zu unserem Glück ist er nach zahlreichen Ausstellungen und Reisen um die Welt aber 2013 wieder in sein Heimatland zurückgekehrt. Kurz darauf erschien sein erster Graphic Novel „Chamäleon“. Er zeichnet für diverse Zeitschriften, die Filmindustrie und für sich. Seit 2018 unterrichtet Gerald Hartwig auch Darstellung und Komposition an der HTBLA Ortweinschule in Graz.

Karl Markovics

Karl Markovics brauchen wir euch nicht lange vorzustellen, oder? Aber habt ihr gewusst, dass der österreichische Schauspieler, der nicht zuletzt 2008 für seine Rolle in dem oscarprämierten Film „Die Fälscher“ weltberühmt wurde, auch kein Unbekannter bei u19 – create your world ist?

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Bereits 2013 und 2016 war er Teil der Jury. Damals haben wir mit ihm über seine Gedanken zur jüngeren Generation gesprochen und was für ihn eigentlich „Kreativität“ bedeutet. Weil ihm die Förderung von jungen Talenten sehr am Herzen liegt, ist er gerne auch heuer wieder mit dabei.

„Ich war beim ersten Mal völlig überrascht von der Fülle und der Vielfalt an Ideen. Und ich freue mich schon jetzt darauf, mich wieder überraschen zu lassen. Das ist das Besondere an der u19-Kategorie: sie reicht von Volksschülern bis zu Maturanten, von der Buntstiftzeichnung bis zur 3D-Computeranimation. Man kann die Welt mit den Augen von Kindern und Jugendlichen sehen, wenn man sie so eindrücklich gezeigt bekommt, wie bei u19 – create your world.

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Conny Lee

Auch das nächste Jurymitglied bedarf keiner ausführlichen Vorstellung: Conny Lee ist nicht nur fixer Teil der Radio FM4 Redaktion, sondern mittlerweile auch des Ars Electronica Festival beziehungsweise der u19 – create your world Jury. Die gebürtige Niederösterreicherin, die es für das „als brotlos verschrieene Studium der Theater-, Film-, und Medienwissenschaften“ nach Wien verschlug, ist seit 2010 Redakteurin für Games, IT, Literatur und Comics, außerdem Producerin und Co-Moderatorin der Morningshow. Einen besonderen Moment in ihrer Tätigkeit bei FM4 möchten wir euch nicht vorenthalten:

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Am Ars Electronica Festival findet man Conny Lee meistens, wenn sie nicht gerade die u19 – create your world Award Ceremony moderiert, im FM4 Spielekammerl. Dort können nicht nur BesucherInnen die neuesten Games testen, sondern es wird auch live aus dem mobilen FM4-Studio in Linz gesendet.

Irene Posch

Irene Posch ist „die Neue“ in der u19 – create your world Jury und trotzdem nicht neu bei der Ars Electronica. Die nunmehrige Leiterin der Abteilung „Gestaltung: Technik.Textil.“ an der Kunstuniviersität Linz entwickelte zuvor für das Ars Electronica Futurelab Ausstellungen und interaktive Installationen. Die Professorin und Künstlerin ist in ihrer Arbeit tief im Textilen beheimatet: Sie setzt sich sowohl theoretisch wie auch praktisch mit der gegenseitigen Beeinflussung von aktuellen technologischen Entwicklungen und Kunst, Design und Handwerksdisziplinen auseinander, sowie deren sozialen, kulturellen, technischen und ästhetischen Resultaten. Einen Einblick in ihre Arbeit gibt dieses Video über einen Forschungsaufenthalt am Ljudmila Art and Science Laboratory, während dem sie ein interaktives Kinderbuch, gestaltet von ihrer Großmutter, mit Technologie neu gedacht und gestaltet hat.

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Ein weiteres interessantes Kunstwerk, an dem Irene Posch bis vor Kurzem gearbeitet hat, ist „The Embroidered Computer“: Ein funktionierender 8-Bit-Computer, der einfache Rechenoperationen durchführen kann, programmierbar ist aber gänzlich aus Leinen, Glas- und Magnetperlen sowie Goldfäden, Kupfer und Holz besteht. Die Künstlerin und Wissenschaftlerin wird die Jury auf jeden Fall mit dieser Expertise im handwerklichen Bereich bereichern.

Neugierig geworden? Mehr über den Prix Ars Electronica, die einzelnen Kategorien und die Jurys erfährt ihr hier sowie auf unserem Blog. Die Einreichphase läuft noch bis zum 16. März, die Jurysitzung findet Ende April statt, die GewinnerInnen werden dann Mitte Juni bekanntgegeben. Unzählige Hintergrundfacts „zum Prix Universum“, um euch die Wartezeit zu verkürzen, gibt es zum Beispiel auch hier