Throwback: Ars Electronica wird international

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums im Jahr 2004 schien die Zeit reif für die Ars Electronica, endlich global zu werden.

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Gäste und Teilnehmer*innen kamen schon immer aus vielen Teilen der Welt nach Linz, aber die Leistungen von Ars Electronica auf eine internationale Bühne zu bringen, war eine andere Geschichte. Mit der Einführung der neuen Prix Ars Electronica-Kategorie Digital Communities, die einen klaren Fokus auf soziale Phänomene im Zusammenhang mit digitaler Kultur hatte und auch Aspekte der internationalen Politik berührte, veranstaltete Ars Electronica eine Reihe von Ausstellungen und Events in New York City, bei denen die Gewinner*innen dieses neuen Preises präsentiert wurden. Die Übergabe der Goldenen Nicas für The World Starts With Me und für Wikipedia im Rahmen einer Zeremonie am Sitz der Vereinten Nationen in New York im Juni 2004, wenige Wochen vor der üblichen Prix-Gala während des Festivals im September, unterstrich den besonderen Charakter dieser neuen Kategorie des Prix Ars Electronica. Die Ausstellung Digital Avant-Garde in New York, co-kuratiert von dem amerikanischen Kurator Benjamin Weil und Gerfried Stocker, fand bei Eyebeam statt. Eine zweite Ausstellung, Interactions / Art and Technology, fand im Museum of the Moving Image statt, und ein Symposium wurde im Österreichischen Kulturforum abgehalten. New York war der Beginn einer Reihe von internationalen Präsentationen der Ars Electronica, die bis heute andauern und die Geburtsstunde der Ars Electronica Export markierten.

Mehr zu Ars Electronica Export erfährst du hier.

In unserer Serie „Throwback“ geben wir einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen, Ausstellungen, Installationen und weitere spannende Ereignisse aus dem Universum der Ars Electronica seit 1979.