Vom Ausloten menschlicher Grenzen

Welche Grenzen haben wir dank unserer Kreativität und unseres Erfindungsreichtums überwunden und vermeintlich Unmögliches damit möglich gemacht? Welche Folgen hat das für uns, für unser Selbstbild und den Stellenwert, den wir uns in der Welt beimessen? An welche alten und neuen Grenzen stoßen wir trotz all unserer Erfolge – als einzelne und als Gesellschaft(en)? Und welche Grenzen sollten wir uns künftig vielleicht mitunter freiwillig setzen?

40 Years of Humanizing Technology: Wie Technologie unsere Gesellschaft formt

Technologie als unverzichtbare Erfindung des Menschen oder als Selbstläufer, der uns in Zukunft überholen wird? Mit der seit 40 Jahren präsenten Frage nach dem Gegensatz Mensch und Technologie beschäftigt sich die von der Central Academy of Fine Arts Beijing (CAFA) und Ars Electronica gestaltete Ausstellung "40 Years of Humanizing Technology - Art, Technology and Society", die am 2. November in Shenzhen eröffnet wird.

Netzwerke von Frauen in Kunst und Technologie

Elena Robles Mateo berichtet über ihr Forschungsprojekt, Netzwerke von Frauen in der Medienkunst seit den 1990er Jahren darzustellen und hat sich in ihrer Arbeit unter anderem auf die Women in Media Arts Datenbank der Ars Electronica bezogen.

Die ethische Dimension Künstlicher Intelligenz: Eine Residency mit Weitblick

Künstliche Intelligenz gehört zu den Top Themen unserer Zeit – es bleibt nicht einer intellektuellen Elite vorbehalten, sondern dringt bis an die Stammtische vor. So wie es unsere Lebenswelt beeinflussen wird, sollte sich auch jedeR bemüßigt fühlen, mitzureden und mitzuentscheiden. Am besten in Edinburgh und Linz!

Innovation durch Interdisziplinarität

Wie können neue Wege beschritten werden? Woher kommt der Anstoß, Dinge neu zu denken? Wie kann der Geist dahin gesteuert werden, nicht in gewohnten Bahnen zu denken? Wer sind die denn, denen so tolle Sachen einfallen, die auch tatsächlich im realen Leben verwendet werden können? Tja… wir haben da möglicherweise ein paar Antworten.

Noch mehr tolle Ideen

Der STARTS Prize der Europäischen Kommission animiert seit 2017 zu innovativen und interdisziplinären Projekteinreichungen. Nicht von ungefähr sind sie denn auch ungewöhnlich und finden beim Festival eine würdige Präsentationsfläche.

Ein besseres Leben durch Künstliche Intelligenz

Es ist die am zweitdichtesten besiedelte Millionenstadt und eine der drei meistbesuchten Städte Europas: Barcelona. Wie neue Technologien helfen können, den urbanen Raum dennoch lebenswert zu gestalten, zeigt das Innovationsbüro 300.000 Km/s, dem für das Projekt "Ciutat Vella's Land-use Plan" der STARTS Prize 2019 verliehen wurde.

Smarte Sicherheit – was sonst?

Wieviel (Lebens-)Komfort rechtfertigt wieviel Preisgabe von persönlichen Daten? Wie gehen die Hersteller von intelligenten Produkte mit Kundendaten um? Wie leicht kann von außen auf Geräte zugegriffen oder gar Einfluss auf sie genommen werden?

Project Alias: Die wiedergefundene Privatsphäre

Mit „Project Alias“ haben die beiden Dänen Bjørn Karmann und Tore Knudsen einen simplen, aber effektiven Weg aufgezeigt, die Herrschaft über die eigene Privatsphäre wiederzuerlangen und haben damit den STARTS Prize der Europäischen Kommission gewonnen. Wir haben mit den beiden über Privatsphäre, Parasitenpilze und die passenden Narrative gesprochen.

STARTS PRIZE: Die interdisziplinäre Zukunft

Es ist vollbracht! GewinnerInnen und Honorary Mentions des STARTS Prize der Europäischen Kommission stehen fest. Die internationale Jury für den mittlerweile zum vierten Mal in Folge ausgeschriebenen Preis hat tagelang diskutiert, betrachtet, aussortiert und weiter diskutiert, um ganz besondere Projekte in zwei Kategorien zu prämieren: „Artistic Exploration“ ehrt künstlerische Erforschungen und Kunstwerke, wo die Kunst großes Potenzial zur Beeinflussung und Veränderung von Technologie hat. „Innovative Collaboration“ anerkennt innovative Kooperationen zwischen Industrie/Technologie und den Künsten.

Nadav Hochman: "KünstlerInnen schon bei der Entwicklung von Technologie einbinden"

Der Einreichschluss zum STARTS Prize 2019 der Europäischen Kommission endet am 11. März. Nadav Hochman, Mitbegründer der Tech + Arts Initiative am Tech Museum of Innovation im Silicon Valley, ist einer der JurorInnen dieses Wettbewerbs und spricht im Interview über die Verbindungen von Wissenschaft, Technologie und Kunst.

Şerife Wong: "Ich wünsche mir vernetzte KünstlerInnen- und Wissenschaftsteams"

Noch bis 11. März 2019 werden Einreichungen für den STARTS Prize der Europäischen Kommission angenommen. Die Künstlerin Şerife Wong, eine der JurorInnen dieses Jahres, spricht über die Gemeinsamkeiten von Wissenschaft, Technologie und Kunst und erklärt uns in ihrer Rolle als Ethikberaterin wie wir mit künstlicher Intelligenz in der Gesellschaft umgehen sollten.

Gastbeitrag: Künstliche Intelligenz - Die nächste Herausforderung

Nach seinem Besuch des Ars Electronica Festival spricht Roberto Viola, Generaldirektor der DG CONNECT (Directorate General of Communication, Networks, Content and Technology) der Europäischen Kommission, in diesem Gastbeitrag darüber, wie wichtig es ist, die Kunst in die Weiterentwicklung der KI-Technologie einzubeziehen.

Data to the People: Ernst Hafen

Der Biologe Ernst Hafen spricht am 7. September 2018 in der Themenkonferenz am Ars Electronica Festival darüber, wie wir unsere Daten für den wissenschaftlichen Fortschritt einsetzen können – und damit außerdem die Datenökonomie demokratisieren. Im Interview verrät er mehr.

Future Flora: DIY-Kit für die Vaginalflora

Für das Do-It-Yourself Ernteset für Bakterien für Zuhause, „Future Flora“, gewann die Designerin und Biohackerin Giulia Tomasello dieses Jahr den STARTS Prize in der Kategorie „Artistic Exploration“. Bevor die Künstlerin zum Ars Electronica Festival (6 – 10 September 2018) kommt und ihre Arbeit präsentiert, hat sie uns im Interview schon mehr verraten.

BitSoil: Meine Daten, eure Gewinne? Nein, danke!

Jeder Klick und jeder Post im Internet generiert Daten. Die Digital Economy setzt mit unserem Verhalten im Web Milliarden um und konzentriert diese Gewinne in den Händen einiger weniger. Eine völlig unbefriedigende Situation, meinen LarbitsSisters und initiierten die BitSoil Popup Tax & Hack Campaign.

Bellingcat: Auf Spurensuche in der digitalen Welt

Auf der Online-Plattform Bellingcat begeben sich die Citizen-Journalists gemeinsam auf die Suche nach den „Echos und Wellen“ in der digitalen Welt, die dann entstehen, wenn Ereignisse wie der Abschuss der MH17 oder Kriegsverbrechen wie jene in Syrien bekannt werden. Der Gründer von Bellingcat, Eliot Higgins, spricht im Interview über das Projekt, das kürzlich mit der Goldenen Nica ausgezeichnet wurde, und gibt Beispiele, wie man selbst der Wahrheit auf den Grund gehen kann.

Das Internet der denkenden Dinge

Was ist, wenn all das, was uns umgibt, intelligent wird und es uns Menschen nicht mehr möglich ist, die Handlungen im „Internet der Dinge“ nachzuvollziehen? Alois Ferscha, Professor an der Johannes Kepler Universität Linz, führt uns in die Welt der vernetzen, denkenden Dinge ein.

Der Zukunft eine Richtung geben: STARTS Prize Jury 2018

Ein Wochenende lang tagte die international besetzte Jury des STARTS Prize 2018 der Europäischen Kommission im Ars Electronica Center, bis schließlich die beiden Gewinnerprojekte an der Schnittstelle von Science, Technology und Arts gefunden wurden. Noch sind sie geheim, die beiden Jurymitglieder Francesca Bria und Seiichi Saito haben uns im Interview aber trotzdem schon ein paar Trends verraten.

Humanising Autonomy: Eine Sprache für selbstfahrende Autos

Wie wollen wir als FußgängerInnen mit autonomen Fahrzeugen in der Stadt der Zukunft kommunizieren? Gerade jetzt ist der beste Zeitpunkt, um darüber nachzudenken, so das Team rund um „Humanising Autonomy“, das nach der Anerkennung beim STARTS Prize 2017 nun unter anderem mit Daimler Mercedes Benz zusammenarbeitet.

Homo Digitalis: Was macht die digitale Revolution mit uns?

„Homo Digitalis“ wendet sich in sieben Episoden an unterschiedliche Zukunftsszenarien unseres Lebens. Welchen Part das Ars Electronica Futurelab bei der von BR, ARTE und ORF produzierten Webserie spielte, das erzählt uns Christopher Lindinger, Director Research & Innovation.

„Technologie ist menschlich“: So formt Kultur Technologie

Der Technikphilosoph und Technologieexperte Mark Coeckelbergh hält am Symposium zum Ars Electronica Festivalthema „Artificial Intelligence – das Andere Ich“ am Freitag, den 8. September 2017, einen Vortrag zu intelligenten Maschinen und Kunst. Im Interview erzählt er schon jetzt, wie Kultur Technologie formt und was unseren Umgang mit Künstlicher Intelligenz heute prägt.

Europäische Kooperationsprojekte: Innovation durch Vielfalt

Die europäische Vielfalt als Vorteil nutzen: Genau das macht Ars Electronica mit einer ganzen Reihe an europaweiten Kooperationsprojekten. Welche das sind und was man von ihnen am Ars Electronica Festival von 7. Bis 11. September 2017 sehen wird, verraten Festivalleiter Martin Honzik und Festival-Organisationsleiterin Veronika Liebl im Interview.

STARTS Prize 2017: Innovative Projekte, die Disziplinen überschreiten

Komplexe Fragestellungen erfordern Know-how aus unterschiedlichen Feldern, Kulturen und Perspektiven – und genau darum drehen sich die Projekte, die beim STARTS Prize 2017 der Europäischen Kommission ausgezeichnet wurden. Kommentiert von den Statements der Jury stellen wir Ihnen hier die besten Projekte des Jahres näher vor. Viele davon werden in einer eigenen Ausstellung beim Ars Electronica Festival in Linz zu sehen sein.

Der Widerstand von unten

Chrystal Tesla ist eine durchschnittliche Zivilbürgerin, die sich dank selbst gebauter Apparaturen erfolgreich gegen die vorherrschende Überwachungstechnologie wehren kann. Ein Szenario, für das die Künstlerin Kathrin Stumreich unter dem Titel „What would Ted Kaczynski´s daughter do?“ mit dem Marianne.von.Willemer.2016 Preis der Stadt Linz ausgezeichnet wurde.

Sophie Lamparter: "Wir können das Designen unserer Zukunft nicht Einzelnen überlassen"

Der STARTS Prize der Europäischen Kommission rückt die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Technologie und Kunst in den Mittelpunkt. Das sieht Sophie Lampartner, Direktorin von swissnex San Francisco und diesjähriges Jurymitglied genau so. Im Interview spricht sie über Trends aus der Schnittmenge dieser drei Bereiche.

Artificial Intelligence – Das andere Ich

Von 7. bis 11. September 2017 wird die POSTCITY Linz zum Schauplatz einer spannenden und umfassenden Auseinandersetzung mit der Realität und der Vision von Artificial Intelligence. Wir haben mit Gerfried Stocker, dem künstlerischen Leiter der Ars Electronica, über das diesjährige Festivalthema gesprochen.

Waag Society: "Hinterfrage ständig, was du tust"

Eine Zusammenarbeit von Wissenschaft, Technologie und Kunst ist dringend nötig! Marleen Stikker und Lucas Evers von der Waag Society sprechen über die Gemeinsamkeiten dieser drei Bereiche und versuchen kurz vor Einreichschluss KünstlerInnen, IngenieurInnen und WissenschaftlerInnen zu motivieren, ihr disziplinen-übergreifendes Projekt zum STARTS Prize 2017 einzureichen.

Paul Dujardin: "Wir brauchen interdisziplinäre Teams"

Der künstlerische Leiter des Centre for Fine Arts (BOZAR) spricht im Interview über die Rolle der KünstlerInnen in der heutigen Zeit, dass Kunst auch außerhalb von Gemälderahmen geschieht und wie wichtig es ist, Disziplinen miteinander zu verbinden.

STARTS Prize 2017: Wenn Kunst in andere Sphären tritt

Welche Überschneidungen gibt es in Wissenschaft, Technologie und Kunst? Was ist Innovation? Und welche technologischen Entwicklungen werden langfristig erfolgreich sein? Gerfried Stocker, künstlerischer Leiter der Ars Electronica, und Veronika Liebl, Projektleiterin des STARTS Prize, haben mit uns darüber gesprochen.