Würden wir hundert Personen fragen, was Arbeit eigentlich genau ist und für sie bedeutet, würden wir mit ziemlicher Sicherheit hundert mehr oder weniger unterschiedliche Antworten bekommen — erstaunlich für eine so alltägliche Sache, der täglich Milliarden von Menschen nachgehen. Doch unser Verständnis von Arbeit gleicht einem komplexen Geflecht, das sich aus den vielfältigsten Faktoren und Erfahrungen zusammensetzt. Allgemeine Umstände wie kulturelle, wirtschaftliche und soziale Bedingungen spiegeln sich genauso darin wieder, wie persönliche Lebenssituationen, Ziele, Hoffnungen und nicht zuletzt Vorstellungen darüber, was es heißt, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Wie sie auch immer definiert wird, eine gute Arbeit trägt erheblich zur Stabilität in unserem Leben bei und stellt uns in einen sozialen Zusammenhang.

Arbeit ist also ein wesentlicher Aspekt, über den wir uns als Menschen definieren und es ist daher nicht verwunderlich, dass große Umbrüche wie die digitale Transformation eine gemeinschaftliche Herausforderung darstellen. Sie wirkt sich auf vielen Ebenen aus: Von konkreten Umstellungen, die unmittelbar im eigenen Arbeitsumfeld spürbar sind, bis hin zu allgemeinen, ethischen Fragestellungen.

Wie könnte also die Arbeit in Zukunft aussehen? Und wie können wir gemeinsam an der Zukunft Arbeiten, um sie für alle so fair wie möglich zu gestalten?

Die Ausstellung Die Arbeit in und an der Zukunft nähert sich diesen Themen in vier Bereichen. Im Foyer können Sie spannende Infos zu den Feldern Arbeit und Digitale Transformation entdecken, in den Bereichen Kooperatives Arbeiten: Von Menschen und Maschinen (UG 3), Tools der Zukunft (UG 1) und Humanizing Technology (OG 2 & UG3) können Sie spezifische Fragestellungen und angewandte Beispiele erforschen.