Studie: Neuro Theta, Credit: Erika Mondria

Neurowissenschaftliches Forschungsprojekt

Ein Linzer Forscher*innen Team lädt Sie von 20. – 22. Februar 2024 ein, im temporären Neuro-Lab des Ars Electronica Centers Linz, an einer Studie teilzunehmen, bei der es darum geht innere Bewertungsvorgänge bereits im Gehirn sichtbar zu machen.

Dauer: ca. 10-20 Minuten
Teilnahme: ab 10 Jahren
Anmeldung: vor Ort / Keine Voranmeldung erforderlich

kostenfrei

Korrelationen zu Theta-Asymmetrien im präfrontalen Kortex

Können innere Bewertungsvorgänge im Gehirn bereits sichtbar gemacht werden? Etwas positiv oder negativ zu bewerten, sich einer Situation zuzuwenden oder etwas von vornherein abzulehnen, sind entscheidende Aspekte für das darauffolgende (oft für das eigene Leben entscheidende) Handeln. Wie können Neurotechnologien einen Blick auf urteilende Verstandesaktivitäten werfen? Können mediale Einflüsse (Visual Literacy) unsere individuellen Entscheidungen unmittelbar beeinflussen?

Ein Linzer Forscher*innen Team, lädt Sie ein, im temporären Neuro-Lab des Ars Electronica Centers Linz, von 20. – 22. Februar 2024 diese Fragen zu erforschen. Mit der Teilnahme an der aktuellen Forschungsstudie erhalten Sie die Gelegenheit, tiefe Einblicke in Ihre Gehirnaktivität zu gewinnen und live Ihre eigenen neuronale Antworten zu betrachten. Belegtes Wissen aus der Gehirnforschung über Funktionen des Vorderhirns besteht seit Jahren, doch gab es weltweit noch nie die Möglichkeit in einem Museumslabor diese Forschungsfrage als aktive*r Teilnehmer*in zu untersuchen. Wie wird das möglich? Sobald wir ein Bild sehen, einen Beitrag hören, den Duft einer Speise riechen oder einen Bericht in der Tageszeitung lesen, löst jede Wahrnehmung ein Feuerwerk bioelektrischer Signale in unserem Gehirn aus. Genauso wie in anderen technologischen Gebieten hat sich auch in der Entwicklung der Neurotechnologien viel bewegt. Die Messgeräte werden immer kleiner und genauer. Genauigkeit, unterschiedliche Expertisen und langjährige Forschungsphasen führten zur Entwicklung eines neuen EEG-Datenanalyseverfahrens (Elektroenzephalographie). Dieses Gehirnwellen-Messsystem kann Echtzeit-Datenanalysen erstellen und eine Momentaufnahme Ihrer individuellen Bewertung visuell darstellen. Besucher*innen sind eingeladen für ca. 20 Minuten zu Proband*innen dieses Forschungsprojektes zu werden und erhalten als Dankeschön einen Eintrittsgutschein.

Nähere Auskünfte: Erika.Mondria@ars.electronica.art

Credits:
Science-Art-Research Konzeption, Entwicklung Forschungsdesign, Projektleitung: PhD Researcher Erika Mondria, Visuelle Kommunikation, Interface Culture, Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung, Linz.
Programmierung, Implementierung neurotechnologischer Paradigmen, neurophysiologische Datenerhebung: Andreas Wirth, Biomedical Mechatronics, Johannes Kepler Universität, Linz.
Wissenschaftlich-Technische Beratung: Dipl.-Ing. Dr. MBA. MSc Christoph Hintermüller, Biomedical Mechatronics, Johannes Kepler Universität, Linz.