Open Call für Teilnehmer: American Arts Incubator – Austria

BITTE BEACHTEN SIE: AAI – Austria kann von Reisebeschränkungen betroffen sein, die von den Behörden als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie gesetzt wurden. Der geplante Austausch kann sich zeitlich verzögern oder auf eine digitale Plattform verschoben werden. Die Teilnehmer*innen werden über alle Änderungen des Programms rechtzeitig informiert.

Ars Electronica freut sich, in Zusammenarbeit mit ZERO1, der Amerikanischen Botschaft in Wien, und dem Bureau of Educational and Cultural Affairs des U.S. Department of State, das “American Arts Incubator – Austria” Programm bekannt zu geben.

American Arts Incubator (AAI) ist ein kreatives Austauschprogramm, das Medienkunstprojekte nutzt, um einen Dialog anzuregen, Gemeinschaften aufzubauen, die lokale Wirtschaft zu stärken und soziale Innovationen voranzutreiben. Jeder „Inkubator“ befasst sich mit einer relevanten sozialen oder ökologischen Herausforderung, wie z.B. wirtschaftliche Gerechtigkeit, Stärkung der Jugend, Gleichstellung der Geschlechter und ökologische Nachhaltigkeit.

AAI – Austria besteht aus einer Reihe von Kunst- und Technologie-Workshops, die von der amerikanischen Künstlerin Rashin Fahandej geleitet werden und sich auf den Themenschwerpunkt der „Social Inclusion“ konzentrieren. Im Rahmen des AAI werden Prototypen gemeinsam entwickelt und als Abschluss des Programms im Ars Electronica Center präsentiert. Die Teilnahme am „Inkubator“ ist kostenlos. Die Projektgruppen erhalten einen kleinen Zuschuss zur Entwicklung ihrer Prototypen.

Rashin Fahandej ist eine iranisch-amerikanische Multimedia-Künstlerin und Filmemacherin. Ihre Projekte konzentrieren sich auf marginalisierte Stimmen und die Rolle der Medien, der Technologie und der öffentlichen Zusammenarbeit im sozialen Wandel. Sie sieht „Kunst als Ökosystem“ und definiert ihre Projekte als „poetische Cyber-Bewegung für soziale Gerechtigkeit“, bei der Kunst eine Vielzahl von Stimmen mobilisiert, indem sie Verbindungen zwischen öffentlichen Orten und virtuellen Räumen schafft. Rashin Fahandej ist Assistenzprofessorin für Interactive and Emerging Media am Emerson College.

Wir suchen Teilnehmer*innen mit:

  • Interesse an Technologie, neuen Medien und/oder digitaler Kunst; Erfahrung im künstlerischen Bereich ist von Vorteil
  • Interesse an einer Projektentwicklung zum Thema „Social Inclusion“
  • Neugier an neuen Betrachtungsweisen und neuen Prozessen
  • Bereitschaft am gemeinschaftlichen Arbeiten
  • Alter über 18 (Teilnehmer*innen unter 18 Jahren können sich bewerben, müssen aber bei Projekten mit Erwachsenen zusammenarbeiten)
  • Jugendliche, Frauen und Menschen mit Behinderungen sind aufgefordert, sich zu bewerben

Rashin Fahandej’s „Future of Inclusion Lab“ ist eine Reihe von Co-Creation-Workshops des American Arts Incubator und der Ars Electronica, die einer gemischten Gruppe von Linzer Kreativen, darunter Frauen und einheimische Migrant*innen, Zugang zu Technologie und Ressourcen bietet. Unter dem Aspekt des „Kunst als Ökosystem“, schaffen Fahandej’s Methoden ein Netzwerk von Kooperationen – mit einer Vielzahl von Erzählungen, die soziale Systeme untersuchen und öffentliche Orte als kritischen Diskurs besetzen. Die Workshops erforschen Social Inclusion, indem sie die neue Medienkompetenz untersuchen und Zugang zu den modernsten Werkzeugen und Technologien bieten, um Prototypen für immersive und poetische Reflexionen und Erfahrungen zu schaffen.

  • Artist Talk: 8. Mai
  • Workshop 1: 9. & 10. Mai halber Tag
  • Workshop 2: 15. & 16. Mai halber Tag
  • Entwicklung von Projekten: 17. bis 27. Mai
    • Nach den Workshops werden die Teilnehmer*innen in Arbeitsgruppen aufgeteilt und erhalten kleine Zuschüsse zur Entwicklung von Projekten. Rashin Fahandej wird die Arbeitsgruppen durch den Entwicklungsprozess, der Prototyperstellung und der Präsentationsvorbereitungen ihrer Arbeit führen.
  • Präsentation im Ars Electronica Center: 28. – 30. Mai

Zur Online-Anmeldung…

Einreichungen werden bis 8. April 2020 angenommen.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Veronika Krenn per mail veronika.krenn@ars.electronica.art.