Throwback: Das Museum der Zukunft

1996 war ein wichtiger Wendepunkt für die Institution Ars Electronica. Vier Jahren lang war im Hintergrund ein Prozess im Gange, der Ars Electronica grundlegend verändern sollte: die Gründung des Ars Electronica Center.

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1991 hörte Hannes Leopoldseder von einer öffentlichen Baustelle, die noch nicht für eine bestimmte Nutzung vorgesehen war, und ergriff sofort die Gelegenheit. Es handelte sich um einen idealen, öffentlichkeitswirksamen Standort in Linz: das sogenannte Donautor am nördlichen Brückenkopf der Nibelungenbrücke, direkt gegenüber des Linzer Hauptplatzes. Da sich mehrere Institutionen um diesen Standort beworben hatten und die endgültige Entscheidung noch nicht gefallen war, präsentierte Hannes Leopoldseder im Oktober 1991 dem Linzer Bürgermeister und dem Kulturreferenten der Stadt seinen ersten Projektentwurf. Nach einem Hearing und der Präsentation von insgesamt fünf Projektideen im Zuge der Nutzungsdiskussion entschied sich die Stadt Linz im März 1992 für die Realisierung des von den Architekten Walter Michl und Klaus Leitner bereits fertiggestellten Donautorgebäudes. 1993 erfolgte der Spatenstich und am 2. September 1996 öffnete das Ars Electronica Center schließlich seine Pforten für die Öffentlichkeit. Das neue „Museum der Zukunft“ bot ein ganzjähriges Programm an Ausstellungen, Installationen und neuen Modellen dialogorientierter Bildungsprogramme.

Mehr zum Ars Electronica Center findest du hier.

In unserer Serie „Throwback“ geben wir einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen, Ausstellungen, Installationen und weitere spannende Ereignisse aus dem Universum der Ars Electronica seit 1979.