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Throwback: Kreative Robotik

Die Ausstellung “Kreative Robotik“ verfolgte, wie Industrieroboter außerhalb ihrer ursprünglichen Verwendung zum Medium des künstlerischen und kreativen Ausdrucks und zum Katalysator für die Umsetzung innovativer Ideen wurden.

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Industrie 4.0, das Internet der Dinge und die allgegenwärtige Automatisierung lassen bei vielen Menschen die Angst aufkommen, durch Maschinen ersetzbar zu sein. Doch haben wir nicht lange davon geträumt, dass maschinelle Helfer autonom handeln, uns verstehen und mühselige Arbeiten für uns erledigen? Nehmen uns Roboter die Arbeit ab, oder nehmen sie sie uns weg? Oder sind sie vielmehr ein Werkzeug, um unsere Fähigkeiten zu verbessern und den Horizont unserer Möglichkeiten zu erweitern? Die Ausstellung “Kreative Robotik“ im Ars Electronica Center zeigte 2017 Industrieroboter abseits ihres natürlichen Lebensraumes, der Fabrikhallen, und beschäftigte sich mit ihnen als Werkzeug kreativen Ausdrucks. In Kooperation mit KUKA, dem Labor für kreative Robotik der Kunstuniversität Linz, dem Institut für Robotik der Johannes Kepler Universität, dem Forschungsprojekt “Robotic Woodcraft“ der Universität für angewandte Kunst Wien / Robots in Architecture, der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen University und dem Institut für Computerbasiertes Entwerfen der Universität Stuttgart betrachtete man neue Einsatzgebiete und Anwendungsfelder für industrielle Robotertechnologien. Roboterarme wurden hier nicht wie sonst für die Massenfertigung eingesetzt, sondern als Katalysator für Innovation in bildender Kunst, Design und Architektur.

Mehr Bilder zu über 40 Jahren Ars Electronica findest du in unserem Archiv.

In unserer Serie “Throwback“ geben wir einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen, Ausstellungen, Installationen und weitere spannende Ereignisse aus dem Universum der Ars Electronica seit 1979.