Throwback: ORIGIN — die Erforschung des Urknalls

Die Ausstellung nahm das europäische Teilchenphysiklabor CERN genauer unter die Lupe und befasste sich mit seiner Geschichte, den täglichen Aktivitäten und den ehrgeizigen Zielen des globalen Forschungsprojekts.

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Ich glaube, wenn wir aufhören zu forschen, dann sind wir eigentlich nicht mehr Mensch. Dann fehlt uns diese menschliche Neugier. – Rolf-Dieter Heuer, ehemaliger Generaldirektor CERN

Die Suche nach dem Ursprung ist weit mehr als nur Grundlagenforschung. Sie ist das, was uns zu Menschen macht: der Wunsch, die Grenzen unseres Wissens zu verstehen und zu erweitern, damit Neues entstehen und daraus gesellschaftliche Dynamik entwickelt werden kann. Forschung und Kunst sind somit nicht mehr nur Ausdruck der menschlichen Sehnsucht nach Erkenntnis, sondern zeigen ihr Potenzial, die Offenheit und Innovationsfähigkeit einer Gesellschaft zu fördern. So widmete sich diese Ausstellung 2011 der spektakulären und faszinierenden Welt von Wissenschaft und Forschung. Der “puren Wissenschaft“ also, die mit dem CERN (Centre Européen pour la Recherche Nucléaire) und seinem globalen Wissenschaftsprojekt, dem LHC (Large Hadron Collider) — dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt —, einen Höhepunkt in der Teilchenphysik markierte. Mit 10.000 Forscher*innen und Angestellten aus 80 Ländern sowie einem Jahresbudget von 1 Milliarde Franken ist das CERN so groß wie eine kleine Stadt und damit eines der größten Forschungszentren weltweit. Doch das CERN steht nicht nur für die Suche nach dem hypothetischen Higgs-Teilchen, welches Masse erklären würde, sondern auch für Errungenschaften wie beispielsweise das World Wide Web, das unsere Gesellschaft so maßgeblich beeinflusst. Das CERN ist somit nicht nur Ort neuer Erkenntnisse der Spitzen- und Grundlagenforschung, es ist vor allem Ort neuer Paradigmen und neuer Ideen.

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In unserer Serie “Throwback“ geben wir einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen, Ausstellungen, Installationen und weitere spannende Ereignisse aus dem Universum der Ars Electronica seit 1979.