STARTS Prize 2022

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Es geht in die nächste Runde! Bereits zum sechsten Mal schreibt Ars Electronica in Zusammenarbeit mit BOZAR, Waag, INOVA+, T6 Ecosystems, French Tech Grande Provence und Frankfurter Buchmesse mit dem STARTS Prize 2022 einen prestigeträchtigen Wettbewerb im Auftrag der Europäischen Kommission aus. Bis 2. März 2022 werden innovative Projekte an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie und Kunst gesucht. Den Gewinner*innen winken neben den Preisgeldern von insgesamt 40.000 Euro, prominente Auftritte beim Ars Electronica Festival und weiteren Events der Konsortiumspartner.

Was ist STARTS?

STARTS – Science, Technology, Arts ist eine Initiative der Europäischen Kommission, in deren Mittelpunkt die Schaffung von Schnittstellen zwischen Kunst, Wissenschaft, Technologie und Industrie steht. Ebenso ist es ein europäischer Ansatz für technologische Innovation, der sich an menschlichen Bedürfnissen und Werten orientiert. STARTS baut auf der Überzeugung auf, dass Kunst durch einen ganzheitlichen und menschenzentrierten Ansatz als essentieller Katalysator für nachhaltige, kritische und reflektierte Innovationsprozesse in Forschung, Industrie und Wirtschaft wirken kann. Im Mittelpunkt stehen Menschen und Projekte, die dazu beitragen, Europas soziale, ökologische und ökonomische Herausforderungen meistern zu können. Die STARTS Initiative wird von fünf Säulen getragen, die die wichtigsten Dimensionen der Initiative repräsentieren: Residencies, Preise, Lighthouse-Pilotprojekte, Academies und Regional Centers.

Im Laufe der letzten sechs Jahre hat STARTS nicht nur ein weitreichendes, europaweites Netzwerk von Residencies und Fördermöglichkeiten für Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aufgebaut, sondern entwickelt auch edukative Programme, Networking-Events, Ausstellungen, Konferenzen, Acceleration- und Mentoringprogramme sowie internationale Preiswettbewerbe. Die Plattform STARTS.eu aggregiert alle Säulen und funktioniert als Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Programmen und einer stetig wachsenden Community. Ein Netzwerk aus Künstler*innen, Forscher*innen, Entwickler*innen, Kunst-, Kultur-, und Forschungseinrichtungen aus ganz Europa sind an STARTS-Kooperationen beteiligt und bringen eben jene langjährige Erfahrung und Dynamik mit, die S+T+ARTS lebendig macht.

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STARTS Prize 2022

Der von der europäischen Kommission initiierte STARTS Prize wird seit 2016 von einem von Ars Electronica geleiteten Konsortium jährlich an herausragende Projekte vergeben, die auf der Zusammenarbeit von Kunst, Wissenschaft, Forschungsinstitutionen, Unternehmen und Industriepartnern basieren. Der Preis honoriert und fördert innovative, künstlerische Auseinandersetzungen, die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Nutzung und Wahrnehmung von Technologie innerhalb der Gesellschaft thematisieren und die das Potential haben, tatsächliche Veränderungen anzustoßen. Der heurige Fokus liegt auf interdisziplinären Projekten, die die disruptive Kraft von kreativen Daten und Medieninnovationen erforschen, sowie auf Arbeiten, die hybride Formate, bahnbrechende Technologien oder Initiativen des Storytellings in den Medien der nächsten Generation erkunden. Auch dieses Jahr ist es wieder möglich in zwei Kategorien, mit Preisen dotiert auf jeweils €20.000, einzureichen. Der Grand Prize – Innovative Collaboration prämiert innovative Zusammenarbeit zwischen Industrie oder Technologie und dem künstlerischen (und kreativen) Bereich, die neue Wege für Innovationen eröffnen. Der Grand Prize – Artistic Exploration zeichnet künstlerische Forschung und Werke aus, deren Übernahme durch die Kunst ein großes Potenzial hat, die Nutzung, Anwendung oder Wahrnehmung von Technologie zu beeinflussen oder zu verändern. Die Preisverleihung findet jährlich im Rahmen des Ars Electronica Festivals statt.

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Remix el Barrio, Food Waste Biomaterial Makers

Der Grand Prize – Innovative Collaboration ging letztes Jahr and das Projekt Remix el Barrio, Food Waste Biomaterial Makers von Anastasia Pistofidou, Marion Real und The Remixers des Fab Lab Barcelona, IaaC. Mit dem Projekt „Remix el Barrio, Food Waste Biomaterial Makers“ haben sich Designer*innen zusammengeschlossen und gemeinsam überlegt, wie mit Handwerkskunst und digitaler Fertigung neue Produkte aus Lebensmittelresten entstehen könnten. Herausgekommen ist eine facettenreiche Sammlung an Upcycling-Objekten: von Färbemitteln aus Avocadokernen über Biokunststoffe aus Orangenschalen bis hin zu Seifen aus Altöl oder Papier aus Schalen von Kaffeebohnen.

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Oceans in Transformation

Oceans in Transformation erhielt 2021 den Grand Prize – Artistic Exploration. Aus einem dreijährigen, interdisziplinären und groß angelegten Forschungsprojekt über den Zustand der Meere ist Oceans in Transformation entstanden. Die Territorial Agency von John Palmesino und Ann-Sofi Rönnskog hat Bilder und Daten zusammengetragen und miteinander verknüpft, die normalerweise selten miteinander in Verbindung stehen. Sie offenbaren unverkennbar unseren Einfluss auf die Ozeane und führen uns gleichzeitig vor Augen, was letztendlich auf dem Spiel steht.

Design by Decay, Decay by Design

Abfall und Müll umgeben uns inzwischen überall auf der Welt, aber was wäre, wenn man sich Verfall und Zersetzung von Materialien gezielt zu Nutze machen könnte? Diese Frage hat sich Andrea Ling, Gewinnerin des Grand Prize in der Kategorie Artistic Exploration des STARTS Prize 2020, gestellt und eine Reihe von Artefakten, die designten Verfall darstellen, entwickelt. Bestehend aus Biokompositen aus Chitin, Zellulose und Pektin, die aus den Exoskeletten von Garnelen, Zellstoffabfällen von Bäumen und Fruchtschalen gewonnen wurden, können die in unterschiedlichen Verhältnissen kombiniert werden, um verschiedene Biokunststoffe mit einem breiten Spektrum mechanischer und physikalischer Eigenschaften zu bilden, die umweltverträglich und leicht abbaubar sind.

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Ciutat Vella’s Land-use Plan

Das Projekt des spanischen Innovationsbüros 300.000 Km/s verkörpert eine neue Art der Stadtplanung und gewann dadurch 2019 den Grand Prize – Innovative Collaboration. Angetrieben von massiven Informationsmengen (Open Data und Big Data) und durch qualitative Daten aus der Bürgerbeteiligung ergänzt, werden neuartige Methoden der räumlichen Analyse angewandt, die auf maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz basieren, um eine öffentliche Ordnung zu informieren, zu simulieren und zu entwerfen, die den Schwerpunkt auf die Erhaltung der Lebensqualität in Städten legt.