Ars Electronica Solutions – Pläne und Ziele

Es herrscht Aufbruchsstimmung. Die Ars Electronica Solutions ist schon seit 2012 unterwegs, die Vergrößerung des Teams und der Wechsel in die Tabakfabrik sorgen für eine ordentliche Portion an neuer Motivation. Michael Badics und Bernd Albl, die für den Bereich verantwortlich zeichnen, erzählen über Vorhaben und Ziele.

| | |

Es herrscht Aufbruchsstimmung. Die Ars Electronica Solutions ist schon seit 2012 unterwegs, die Vergrößerung des Teams und der Wechsel in die Tabakfabrik sorgen für eine ordentliche Portion an neuer Motivation. Michael Badics und Bernd Albl, die für den Bereich verantwortlich zeichnen, erzählen über Vorhaben und Ziele.


Brain Battle

Ars Electronica Solutions verfolgt das Ziel, die Entwicklungen des Ars Electronica Futurelabs zur Marktreife zu bringen, kleine oder große Ars Electronica – Pakete zu schnüren, und diese für Ausstellungen und Brandlands, für Events, aber auch für POS-Anwendungen einzusetzen. Dabei werden bestehende Produkte individuell angepasst sowie neue entwickelt. Ideen und Konzepte werden auf die Quintessenz heruntergekocht und somit vielseitige Anwendungen und Installationen geschaffen, die in möglichst vielen Kontexten eingesetzt werden können. Die Stärke der Ars Electronica Solutions liegt im Team, das sich aus Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen zusammensetzt und somit auf unterschiedliche, kreative Lösungsansätze zurückgreifen kann.

Womit beschäftigt sich die Ars Electronica Solutions konkret?

Drei Geschäftsfelder stehen momentan im Fokus. „Brandlands & Exhibitions“, „Event & Show Design“ und „Shop Experience“, die Ideen und Expertisen der Ars Electronica werden in eine jeweils passende Form gegossen.


MED-EL Audioversum

Bei „Brandlands & Exhibitions“ geht es darum, die Geschichte und Geschichten, die Motivation, den Charakter eines Unternehmens einzufangen und in einem Ausstellungskontext aufleben zu lassen. Dabei übernehmen die Ars Electronica Solutions die gesamte Planung von Konzept bis Realisierung oder stehen beratend zur Seite. Von den Solutions erschaffene Brandslands können im Audioversum der Firma MED-EL in Innsbruck oder im Foyer bei Swarovski in Wattens bestaunt werden. Ähnliches Know-How kann natürlich ebenso bei klassischen Ausstellungen in Museen eingesetzt werden.


Apparition

Events, Präsentationen, Produktvorstellungen, diese Bereiche stehen ebenfalls auf dem Speiseplan und werden von „Event und Showdesign“ abgedeckt. Wenn man die eigene Veranstaltung mit einer ordentlichen Prise Ars Electronica würzen möchte, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Das herausragende Projekt ist hier sicherlich das Quadcopter Dance Ensemble, eine Weiterentwicklung des Quadcopter-Baletts, das schon bei der voestalpine Klangwolke für ordentlich Furore gesorgt hat. Es gibt bereits ausgearbeitete Shows, der Individualisierung und somit der eigenen Fantasie sind trotzdem wenige Grenzen gesetzt. Doch auch kleinere Produkte und Lösungen befinden sich im Angebot, jede Präsentation lässt sich in Szene setzen, das Team der Ars Electronica Solutions bietet hier von Konzept bis Gesamtumsetzung die ganze Palette an.


Quadcopter Dance Ensemble

„Shop Experience“ ist schließlich ein Bereich, der sich dem Umbau und Fortschritt gängiger Verkaufsmodelle annimmt. Man möchte den Point of Sale in die Neuzeit holen, ihn den Bedürfnissen einer Kundschaft anpassen, die weiß, wie angenehm es mittlerweile ist, im Internet zu shoppen. Solutions hat zum Ziel, ein Ambiente zu schaffen, in dem die Vorteile der „alten“ Verkaufwelt mit denen des Online-Zeitalters verknüpft werden, so dass sowohl der Einzelhandel, als auch in weiterer Folge Handelsketten ihre Vorzüge, wie die sofortige Verfügbarkeit der Ware, Beratung und das Ausprobieren, stärken und Produkte zeitgemäß präsentieren.

Bei all diesen Tätigkeiten baut die Ars Electronica Solutions nicht nur auf das eigene Know-How und auf das der Ars Electronica, sondern sucht Kooperationen und Partnerschaften aus den diversen Feldern. Man muss das Rad nicht immer neu erfinden.

Die Tabakfabrik hat als Standort einen großen Einfluss auf diesen Austausch. Einerseits kommt eine stattliche Zahl an Leuten vorbei, sei es im Rahmen von Veranstaltungen oder Ausstellungen, andererseits sammeln sich immer mehr Kreativ- und Produktionsfirmen an, die vernetzt arbeiten und die Location als Katalysator begreifen. Chris Müller, der künstlerische Leiter der Tabakfabrik, erzählt im Interview mehr über Konzept und Auffassung des neuen Linzer Stadtteils.

Es herrscht Aufbruchstimmung. Die Ars Electronica Solutions bildet eine völlig neue Facette der Ars Electronica ab und wird einiges daran setzen, nicht zuletzt auch auf der finanziellen Seite neue Impulse zu setzen, Freiräume zu schaffen und den Bewegungsradius der Ars Electronica nochmal zu erweitern.