Tief hinein ins Festivalthema: Themenkonferenzen 2018

In Podiumsdiskussionen, Vorträgen, Panels und Konferenzen setzt sich das Ars Electronica Festival (6 – 10 September 2018) an drei Tagen theoretisch mit dem Thema „Error – the Art of Imperfection“ auseinander. Welche Inhalte uns erwarten, haben künstlerischer Leiter Gerfried Stocker und Projektleiterin Karla Spiluttini im Interview verraten.

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Während im alten Bunker der POSTCITY Linz Kunst rund um den „Error in Progress“ gezeigt wird und das Obergeschoss voller wissenschaftlich-technologischer Projekte ist, die sich mit Fake und Irrtum auseinandersetzen, wird in der Conference Hall das diesjährige Festivalthema „Error – the Art of Imperfection“ ganz theoretisch betrachtet. Hier kommen Experten und Expertinnen aus aller Welt zusammen, um den Fehler, das menschliche Irren und den absichtlichen Fake an drei verschiedenen Tagen in allen ihren Facetten zu beleuchten und zu diskutieren.

Den Start macht das Opening Symposium am Donnerstag, 6. September 2018, gefolgt vom großen Themensymposium am Festivalfreitag. Am Sonntag schließlich untersuchen die beiden Formate „Academy of Error“ und „Trials and Error in Art & Science“ den Error in Wissenschaft und Kunst. Auf welche Vortragende man sich dabei schon besonders freuen kann berichten künstlerischer Leiter Gerfried Stocker und Projektleiterin Karla Spiluttini im Interview.

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Das Ars Electronica Festival setzt sich in verschiedenen Konferenzen und Vorträgen jedes Jahr intensiv und theoretisch mit dem Festivalthema auseinander. Was erwartet uns 2018?

Gerfried Stocker: Symposien, Konferenzen und Vorträge sind ein riesiger Bereich bei jedem Ars Electronica Festival, und im Vordergrund stehen natürlich die Themen- oder Hauptsymposien. Hier geht es wirklich darum, die Themensetzung zu vertiefen. Das spielt sich im Wesentlichen an drei Tagen ab: Es beginnt am Donnerstag mit dem Opening Symposium, geht weiter am Freitag, der traditionell Tag des Themensymposiums ist, und endet schließlich am Sonntag, an dem es zwei Blöcke geben wird, die sich durchaus spielerisch mit dem Thema Error beschäftigen. Der erste Teil ist die Academy of Error, wo wir ganz bewusst die Wissenschaft auf ihren Zu- und Umgang mit Error und Fehlerkultur abklopfen. Der zweite Bereich nennt sich Trial and Error in Art & Science, wo es darum geht, aus den vielfältigen Erfahrungen, die an der Schnittstelle Kunst und Wissenschaft ständig produziert werden, zu sondieren, wie wichtig Risikobereitschaft eigentlich für Innovation ist. An allen drei Tagen ist wirklich eine große Zahl von internationalen Expertinnen und Experten vor Ort!

Beim Opening Symposium am Freitag wird also ein erster Einblick gegeben…

Gerfried Stocker: Es ist dieses Jahr wirklich wie eine Art Teaser angelegt, mit Vortragenden, von denen viele in den darauffolgenden Tagen ausführliche Präsentationen halten werden. Hier wird gezeigt, von welchen Perspektiven das Festival ausgeht. Es sind Experten und Expertinnen dabei, die in den nächsten Tagen in unterschiedlicher Form, entweder in Vorträgen, bei Panels oder Workshops eine wichtige Rolle spielen werden.

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Auf wen darf man sich beim Themensymposium also freuen?

Karla Spiluttini: Am Anfang des Themensymposiums am Freitag wird die Phänomenologie des Irrtums erforscht, dazu haben wir drei ganz besondere Sprecher und Sprecherinnen eingeladen: Der Kulturwissenschaftler und Philosoph Thomas Macho, der über die Kulturgeschichte des Fehlers und des Irrtums sprechen wird, der Biologie Nathan Lents, der ein Buch über Human Errors herausgegeben hat und sich also mit der biologischen Perspektive des menschlichen Irrtums auseinandersetzt, und die Datenjournalistin und Autorin Meredith Broussard, die das Buch „Artificial Unintelligence“ geschrieben hat und sich in ihrem Vortrag mit der technologischen Perspektive des Irrtums auseinandersetzen wird. Zum Abschluss werden noch die beiden STARTS-Gewinnerprojekte präsentiert, die sich besonders durch die risikobereite Überwindung des Irrtums auszeichnen.

Gerfried Stocker: Der Blick auf die STARTS-Initiative ist ein Beispiel für die Förderung dessen, was man durchaus riskante Experimente nennen würde. Sie werden mit sehr offenem Ausgang begonnen, man weiß nicht, was aus dieser Verbindung von künstlerischer, technischer und wirtschaftlicher Intention entsteht. Es ist ein unheimlich schönes Beispiel, weil hier von der EU-Kommission zunehmend Aufmerksamkeit gewidmet wird, dass es ein wichtiger Teil von Innovation und Zukunftsentwicklung ist, diese höhere Risikobereitschaft einzugehen.

STARTS-Gewinner: Amsterdam’s 3D Printed Steel Bridge / MX3D & Joris Laarman Lab. Credit: Thijs Wolzak

Auch am Nachmittag erwartet die FestivalbesucherInnen ein spannendes Programm.

Karla Spiluttini: Am Nachmittag gehen wir tiefer ins Thema. Die Philosophin Regina Rini forscht zu Fakes und Missinformation in Sozialen Medien und wird Beispiele zeigen. Die Journalistin Ariana Dongus wird uns erzählen, wie Flüchtlingen Iris Scans aufgezwungen wurden, damit sie soziale Leistungen erhalten können. Der Biologe Ernst Hafen spricht darüber, wie wir mit der Verantwortung der biologischen Daten, die wir massenhaft erzeugen, umgehen können. Darauf folgen kurze Get Inspired Präsentationen, die Beispiele von verantwortungsvollem, strategischem Umgang mit Innovation zeigen.

Gerfried Stocker: Was sich uns bei der Arbeit am Festivalthema immer mehr fast zwingend aufgedrängt hat, ist diese Frage, was gerade so fürchterlich schief an der digitalen Revolution läuft. Wie sieht es mit verantwortungsvoller Innovation aus, was sind Strategien, um so etwas wie eine Datenautonomie, eine Selbstbestimmung über unsere digitale Persona im Internet wiederzuerlangen? Auch das Thema Fake ist relevant – im zentralen Ausrichtungspunkt dieses Festivals steht natürlich der Error, aber es gibt auch eine starke Ablenkung in Richtung Fake. Hier geht es darum, bewusst und absichtlich Menschen zu täuschen und Irrtümer herbeizuführen. Dem gegenüber steht der Fehler, das Versagen, dort, und da gibt es sehr viele Beispiele, wo man sofort sagen kann, da haben wir bisher ziemlich versagt, diese digitale Kultur zu einer wirklich positiven, menschenorientierten oder menschenzentrierten Kultur zu machen. Ich denke, all das wird ein wichtiger Teil am Nachmittag sein.

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Genauso also, wie sich auch die diesjährige Themenausstellung zwischen Fake und Error bewegt…

Gerfried Stocker: Genau. Das ist eines der interessanten Dinge, wenn man so ein Festival programmieren kann, dass man das Thema als Leitstern vor sich hat, aber in Ausstellungen wie auch in den theoretischen Beiträgen sehr gut damit umgehen kann. Wir haben die Möglichkeit, nicht nur Theoretiker oder Theoretikerinnen auf der Bühne sprechen zu lassen, sondern dass immer wieder die Künstlerinnen und Künstler selbst zum Wort kommen. Das ist auch das Schöne an den Vormittag-Sessions, wo nach drei sehr grundsätzlich Reflexionen über das Themenfeld Error diese zwei Beispiele aus der aktuellen künstlerischen, wissenschaftlichen Praxis gezeigt werden.

Es geht viel um Strategien, mit Fehlern umzugehen. Eine davon ist zum Beispiel Antifragilität – was kann man darunter verstehen?

Karla Spiluttini: Antifragilität steht im Gegensatz zur Fragilität, die durch Irrtümer und Fehler hervorgerufen wird. Der Mensch wurde sich seiner Fragilität und der Irrtümer, die passieren, bewusst, ob sie absichtlich oder unabsichtlich passieren. Das war ein wichtiger Schritt für Innovation und die Herangehensweise Trial and Error, wodurch wir Fortschritte machen konnten, sozial wie technisch.

Gerfried Stocker: Ich glaube, das ist ja auch das Interessante – wenn man aus der Überlegung heraus sieht, wieso wir als Menschen begonnen haben, Technologie zu entwickeln. Wir sind jetzt an einem Punkt, wo man sehr leicht und sehr schnell sagt, die Technologie sei das Problem. Aber was man immer dahinter sehen muss sind wir Menschen, und wir brauchen die Technologie. Sie ist ein grundlegendes Element unserer Überlebensstrategie, und dieses Konzept von Fragilität und Antifragilität ist finde ich eine ganz spannende Neubetrachtung der Auffassung von Resilienz, resilience. Das war ein Modebegriff in den letzten Jahren, aber jetzt sind wir in einer Situation, wo wir eine hohe Verletzlichkeit und Verwundbarkeit als Einzelne und als Gesellschaft an den Tag legen. Das kommt daher, weil wir uns von technischen System abhängig gemacht haben und am Wege sind, das in den nächsten Jahren noch zu intensivieren. Wir müssen in Wirklichkeit nicht darüber nachdenken, was Strategien dagegen, sondern vielmehr Strategien dafür sind, um in dieser Situation besser überleben zu können.

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Was passiert am Sonntag bei der Academy of Error?

Gerfried Stocker: Es ist für Ars Electronica eine Selbstverständigkeit, dass es immer um den Crossover von Kunst, Wissenschaft, Technologie und den gesellschaftlichen Hintergründen geht. Deswegen haben wir mit einem lustvollen Blick auf das Festival die erste Session ganz der Akademia gewidmet. Hier geht es um die klassischen Wissenschaften. Wir wollen dort, wo man üblicherweise sehr sensibel gegenüber Irrtümern und Fehlern ist, und das aus gutem Grund, hochprofessionelle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach ihrem Umgang mit dieser Thematik befragen. Wir wollen nicht von ihren Erkenntnissen und Leistungen hören, sondern sie sollen über ihre produktivsten Irrtümer und Fehler erzählen.

Der Physiker Michael Doser, ein Spezialist in Antimaterie am CERN, wird diese Session leiten. Es kommen Quantenphysiker und -Physikerinnen aus den Neurowissenschaften, aber auch Menschen aus den Kulturwissenschaften oder der Kunst, so wie Sputniko!, eine japanisch-amerikanische Künstlerin. Sie arbeitet seit vielen Jahren einerseits mit Computer Science, aber auch in der Umweltforschung, und zeigt ein Projekt im Übergang zwischen künstlerischer und technologischer Forschung. Die Academy of Error wird bestimmt eine sehr spannende Gegenüberstellung, weil es natürlich, das wird man merken, auf die Persönlichkeiten ankommt, wie man in solchen Situationen agiert und wie sehr man vielleicht sogar den Fehler sucht. Für die Wissenschaft ist der Irrtum eigentlich etwas unglaublich Tolles, weil er die Möglichkeit eröffnet, neue Wege zu gehen, neue Modelle zu denken.

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Ist nicht in der Wissenschaft immer die Möglichkeit eines Fehlers inbegriffen und somit der Fehler eine der Grundlagen in der Forschung?

Gerfried Stocker: Ja und nein. Die hehre Vorstellung davon, dass die Wissenschaft sich nie festlegt, die gibt es tatsächlich. Aber sobald die Wissenschaft aus ihrer eigenen Umgebung heraustritt, weil es um ökonomische Aspekte geht, weil die Wissenschaft auch angewandt werden soll, entsteht ein unheimlicher, enormer Druck. Wir reden immer davon, dass man für Innovation Freiräume braucht, aber wo in unserer Gesellschaft sind wir denn bereit, diese zuzulassen? Wo werden sie entsprechend unterstützt und gefördert? Das wird sicherlich ein großes Fragezeichen in dieser Session sein: Ist die Wissenschaft tatsächlich dieser Ort, in dem so offen hinausgegangen werden kann in neue Erkenntnisprozesse, oder ist auch dort der Druck zu hoch? Das ist in allen Bereichen sehr spannend, weil wir in der ganzen Woche mit Künstlerinnen und Künstlern, mit Leuten aus der Wissenschaft, aber auch mit Entrepreneurs darüber sprechen, was Scheitern in ihrem Feld bedeutet. Es klingt schön, zu sagen, dass wir damit umgehen müssen, uns zu irren, aber was heißt das wirklich für meine Karriere? Ist es dann wirklich so schön, wenn man einem Irrtum aufgesessen ist?

Hiroshi Ishii. Credit: Florian Voggeneder

Sonntagnachmittag geht es mit Trial and Error in Art & Science weiter. Was kann man sich darunter vorstellen?

Gerfried Stocker: Hier geht es um das Spannungs- und Produktivfeld der Zusammenarbeit von Kunst und Wissenschaft. Es kommt eine Reihe von wirklich tollen Protagonistinnen und Protagonisten, zum Beispiel Hiroshi Ishii vom MIT Media Lab oder Horst Hörtner vom Ars Electronica Futurelab. Wir wollen untersuchen, wie es in der Arbeitspraxis aussieht: Ist diese Fehlerkultur, diese Risikobereitschaft, ein Mythos oder tatsächlich etwas, das produktiv gelebt wird? Ein Bereich, auf den wir uns besonders konzentrieren, ist die Space Art. Gerade in der Raumfahrtforschung ist die Vorstellung von einem Fehler in ihrer Dramatik unheimlich augenscheinlich. Wenn auch nur eine Kleinigkeit schief geht – die Möglichkeit der Reparatur, der Improvisation oder des Tricksens ist wesentlich geringer, wenn man im All ist. Auf der anderen Seite ist unsere allgemeine Wahrnehmung der Weltraumfahrt vor allem von Unfällen, Gebrechen und Fehlern geprägt, nicht zuletzt durch deren Erhöhung und Verherrlichung durch Hollywood-Filme. Wenn ich mich als Künstler oder Künstlerin dafür entscheide, im Bereich der Weltraumforschung zu arbeiten, braucht man Risikobereitschaft. Es ist ein äußerst marginales Thema, ein Nischenthema, wo Dinge nur mit extrem hohem finanziellem Aufwand möglich sind und wo unheimlich viele Rahmenbedingungen und Kriterien eingehalten werden müssen. Sich hier anzusehen, wie es in der Praxis aussieht, das wird das Hauptthema dieser Session sein.

Gerfried, in einem Interview am Ars Electronica Blog meintest du, der nächste große Schritt in Richtung, mit Fehlerpotential umzugehen, wäre eine soziale oder ethische Intelligenz zu entwickeln. Was bedeutet das?

Gerfried Stocker: Dieser Spruch, von der Artificial Intelligence zur Social Intelligence, der bewusst sehr plakativ gewählt ist, soll vor allem zum Ausdruck bringen, dass es nicht ausreicht, dass wir uns darum bemühen, die Technologie weiterzuentwickeln und möglichst gute, lernfähige Programme, neuronale Netzwerke und künstliche Intelligenzen zu erzeugen. Vielmehr ist vielleicht die wesentlich größere Herausforderung, das wichtigere, große Projekt der Menschheit, uns selbst weiterzuentwickeln. Wie können wir die Zeit, bis wir technisch so weit sind, dafür nutzen, dass wir uns gesellschaftlich, aber auch als einzelne Personen so weiterentwickeln, dass wir die Verantwortung für das, was wir jetzt beginnen, auch wirklich übernehmen können? Wir müssen die persönliche, aber auch gesamtgesellschaftliche Verantwortung für unsere Technologien annehmen und akzeptieren. Das ist das, was auch in der Arbeit am Thema in den letzten sieben Monaten sehr stark hervortrat: Das Gefühl, dass wir die Verantwortung für das, was wir können und was wir tun, nicht wirklich im ausreichenden Maße wahrgenommen haben. Wir gehen zunehmend von einer diffusen Angst vor Technologie zu dem Bewusstsein, dass es unsere Verantwortung, unser Entscheidungsbereich ist, wie wir damit umgehen. Für mich ist das jetzt ein spannender Moment in der Zeit, weil es eigentlich auch die große Hoffnungsperspektive für die Zukunft ist. Und ich glaube es geht darum, einmal mehr ein Plädoyer dafür zu machen, dass Technologie weder die Frage noch die Antwort ist, sondern ein großartiges Werkzeug, ein unheimlich tolles Medium, ein unheimlich faszinierendes, lustvolles Umfeld, eine Sandgrube, in der man spielen kann, in der man Dinge entdecken kann. Was man darüber aber nie vergessen darf, ist unsere Rolle als Mensch und als Gesellschaft.

Karla Spiluttini ist Medienkünstlerin und Forschende. Ihre künstlerischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in diffusen Orten, Materialforschung, narrativen Räumen und der Phänomenologie von Maker Kulturen, Ihre Installationen wurden u.a. mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst und dem Mandala Award des European Institute for the Media ausgezeichnet. Die Arbeit mit Materialien und angewandtem Experimentieren brachte sie unter anderem 2012 Research Resident an das V2_ institute for the unstable media in Rotterdam, und als Vermittlerin auf verschiede österreichische Universitäten. Derzeit arbeitet sie für das Ars Electronica Festival in Linz.

Gerfried StockerGerfried Stocker ist Medienkünstler und Ingenieur der Nachrichtentechnik. 1991 gründete er xspace, ein Team zur Realisierung interdisziplinärer Projekte, das zahlreiche Installationen und Performance-Projekte im Bereich Interaktion, Robotik und Telekommunikation realisiert hat. Seit 1995 ist Gerfried Stocker künstlerischer Geschäftsführer von Ars Electronica. 1995/96 entwickelte er mit einem kleinen Team von KünstlerInnen und TechnikerInnen die richtungsweisenden neuen Ausstellungsstrategien des Ars Electronica Center und betrieb den Aufbau einer eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung, des Ars Electronica Futurelab. Unter seiner Führung wurden ab 2004 das Programm für internationale Ars Electronica Ausstellungen aufgebaut und ab 2005 die Planung und inhaltliche Neupositionierung für das neue und erweiterte Ars Electronica Center aufgenommen und umgesetzt.  Im Jänner 2009 wurde das ausgebaute Ars Electronica Center in Betrieb genommen.

Das Opening Symposium findet am Donnerstag, 6. September 2018, um 17:00 bis 18:30 Uhr in der Lecture Stage der POSTCITY Linz statt. Weiter geht es von 10:00 bis 17:30 Uhr mit dem Themensymposium in der Conference Hall am Freitag, 7. September 2018. Den Abschluss machen die Academy of Error (10:30 bis 12:30 Uhr) und Trial and Error in Art & Science (13:30 bis 15:00 Uhr) am Sonntag, 9. September 2018.

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