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Morphologies – Digitale Formationen und analoge Musik

Analoge Musik generiert digitale Visualisierungen: Maki Namekawa, Cori O'Lan und Rubin Kodheli in einer zeitlosen Night-Performance im Deep Space 8K.

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Sie gelten als avantgardistischste Performer in der internationalen Szenerie: Die visuell-konzertanten Projekte des Künstlerduos Maki Namekawa und Cori O’Lan wurden bereits in New York, Los Angeles, Brüssel, Abu Dhabi, Osaka und Tokyo präsentiert. Am 9. September gaben sie zusammen mit dem New Yorker Cellisten und Komponisten Rubin Kodheli anlässlich des 25. Jubiläums des Ars Electronica Futurelab eine unvergessliche Night Performance im Deep Space 8K: Morphologies

„Neben seinem technischen Können fasziniert mich das profunde, musikalische Wissen und das Verständnis, das Cori O’Lan in unser gemeinsames Projekt einbringt. Seine immersiven visuellen Welten setzen einen gelungenen Kontrapunkt zu meiner Performance.“

Maki Namekawa, Pianistin

In einem gemeinsamen Prozess werden Cori O’Lan’s digitale Visualisierungen im Moment der Aufführung aus den analogen Signalen des Klavierspiels der Pianistin geschaffen. Die grafischen Formationen leiten sich direkt aus der Melodie ab. Mit Mikrofonen wird der Klang des Klaviers abgenommen, um die akustischen Signale in eine Vielzahl an interpretierbaren Daten zu wandeln: Frequenzen, Tonhöhe, Lautstärke, Dynamik. – Ein Computer übersetzt die Signale in bewegende Formationen aus grafischen Elementen, um diese auf vielfältige Weise zu variieren. Was daraus entsteht ist eine unmittelbare Verbindung zwischen Musik und deren visueller Interpretation. Der Computer dient dabei lediglich als Werkzeug, während die überwältigenden Formationen Bilder aus einem breiten Spektrum an Farben und Formen entstehen, die durch die Musik selbst gestaltet werden. – Das künstlerische Resümee? Hören und sehen Sie selbst!