Spot und die Mobilität künftiger Generationen

Mit KI und Roboter neue Ideen für nachhaltige Mobilität finden: eine einzigartige Veranstaltung in Japan für Expert*innen und Familien.

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Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Wie nachhaltig kann sie sein? Wie kann KI bei ihrer Gestaltung eingesetzt werden? Und wie können Kunst und Kultur die Mobilitätstechnologien beeinflussen? Diese und weitere Fragen wurden bei der Future Mobility Lounge – organisiert von Hyundai Mobility Japan, der japanischen Tochtergesellschaft der Hyundai Motor Company, und dem Ars Electronica Futurelab – mit Familien und Expert*innen gleichermaßen diskutiert.

Die Veranstaltung bestand aus einer Talkrunde mit Expert*innen und Künstler*innen über die Mobilität der Zukunft sowie einem „Hybrid Workshop“, bei dem Familien gemeinsam an einem Konzept arbeiteten. Ziel war es, den Roboter Spot von Boston Dynamics, einem Tochterunternehmen der Hyundai Motor Company, mit verschiedenen Objekten zu kombinieren: von Gebrauchsgegenständen und Haushaltsgeräten bis hin zu Dingen aus der Natur wie Früchten, Bäumen und Tieren – und dabei völlig neue Mobilitätsideen zu kreieren.

Das einzigartige Veranstaltungsformat, das auch eine Vorführung von Spot beinhaltete, fand am 28. und 29. Oktober 2022 im Hyundai Customer Experience Center in Yokohama, Japan, statt. Am ersten Tag wurde die Frage „Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?“ in der Talkrunde mit einem Team von Expert*innen und Künstler*innen vertieft: Matthew Knights (Boston Dynamics), Kyoko Kunoh (Künstlerin/Ambassedor, Ars Electronica), Hideaki Ogawa (Co-Director, Ars Electronica Futurelab), Takao Urabe (Teamleiter, Hyundai Mobility Japan R&D Center Design Team), und als Moderatorin fungierte Hidemi Ichinose (Hyundai Mobility Japan Marketing Team). Die Diskussion konzentrierte sich auf den Bedarf an künstlerischen und kulturellen Mobilitätstechnologien, auf die Gestaltung der zukünftigen Mobilität mithilfe von KI und anderen Spitzentechnologien sowie auf die Notwendigkeit einer nachhaltigen Mobilität.

Am zweiten Tag fand der „Hybrid Workshop“ mit Kyoko Kunoh und Hideaki Ogawa statt, der vom Ars Electronica Futurelab konzipiert wurde. Hier hatten Schulkinder und ihre Eltern die Möglichkeit, gemeinsam neue Mobilitätsideen zu entwerfen, indem sie Spot mit verschiedenen Objekten kombinierten. Die ungewöhnliche Inspiration eröffnete grundsätzliche Fragen über die Zukunft der Mobilität, die Möglichkeiten einer menschen- und gesellschaftsgerechten Mobilität sowie über die globale Lebenswelt, die in Zukunft benötigt wird.

Talkrunde ansehen (auf Japanisch):

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