Heat Highway / JKU Energy Institute, Ars Electronica Solutions, photo: Ars Electronica / Birgit Cakir

Heat Highway

JKU Energy Institute, Ars Electronica Solutions

Wie und womit verteilen wir die uns zur Verfügung stehende Wärmeenergie auf intelligente Art und Weise? Heat Highway ist ein Modell für ein Netz zum überregionalen Wärmetransport.

Die Nutzung von industrieller Abwärme ist für die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung von wesentlicher Bedeutung. Während das Stromübertragungsnetz viele Erzeugungs-, Speicher- und Verbrauchseinheiten miteinander verbindet, sind die derzeitigen Optionen für die Abwärmeeinspeisung und den überregionalen Austausch begrenzt.

Heat Highway ist ein Modell für ein solches Netz zwischen Industriestandorten mit Abwärmepotenzial einerseits und sogenannten Wärmesenken andererseits, zum Beispiel privaten Haushalten, öffentlichen Gebäuden oder Industriebetrieben, die Wärme zur Verarbeitung ihrer Güter benötigen. Verschiedene Sektoren (Industrie, Gebäude, Verkehr, Haushalte) sollen also miteinander gekoppelt werden, um thermische Energienutzung als effizienten Kreislauf zu gestalten. Eine Bäckerei könnte zB die Abwärme eines Stahlwerks nutzen, um damit zu backen und gleichzeitig den eigenen Energieaufwand minimieren. Damit könnte man den Einsatz fossiler Energiequellen stark reduzieren oder saisonal sogar ganz vermeiden.

Tendenziell gibt es im oberösterreichischen Zentralraum als etabliertem Industriestandort sogar mehr Wärmequellen als -senken. Das heißt, wir haben einiges an Wärmeenergie zur Verfügung. – Nur wie verteilen wir sie auf intelligente Art und Weise? All das untersucht das Projekt Heat Highway.

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Credits:  
Johannes Kepler Universität Linz, Energieinstitut
Ars Electronica Solutions