Night Performances: Erlebt die Nacht neu

Das Ars Electronica Futurelab lädt alle Festival-Besucher*innen ein: Innovative Projekte, einzigartige Performances und ganz neue Erfahrungen erwarten euch.

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Mit dem Futurelab Day am 8. September 2022 als Teil des Ars Electronica Festival lädt euch die Zukunftswerkstatt Ars Electronica Futurelab ein, ihre aktuellen Projekte kennenzulernen. Unter dem Motto „Creative Resilience for a Planet B“ könnt ihr an offenen Diskussionen zu diversen Zukunftsthemen, zahlreichen Präsentationen und Workshops teilnehmen.

Der Abend gehört dann wie schon letztes Jahr den Night Performances im Deep Space 8K: Mit exklusiven Blicken auf die neuesten Projekte des Futurelab und zahlreichen einmaligen Performances wird eure Nacht zu einem allumfassenden, immersiven Erlebnis aus Daten, Innovation und Kreativität. Nötig ist dafür lediglich eine kostenlose Registrierung zusätzlich zum Festivalpass – und natürlich, rechtzeitig zum Einlass um 18 Uhr im Deep Space 8K zu sein, denn die Plätze sind begrenzt und heiß begehrt!

Frische Projekte des Zukunftslabors

…stehen am Beginn des Abends. Los geht’s mit Welcome to Planet B – dem interaktiven Spiel, das die Auswirkungen von Alltagsentscheidungen auf den Klimawandel verständlich macht. Präsentiert wird hier auch der neueste Ableger, die Pop-up-Welt als Kinderbuch. Ebenfalls frisch fertiggestellt ist WebExpression: Das Projekt des Ars Electronica Futurelab für Cisco erzählt auf Basis von nackten Zahlen und Fakten eine audiovisuelle Geschichte über Kommunikation und Kollaboration in einer zunehmend hybriden Arbeitswelt. Darauf folgt die Weltpremiere von SonoSynthesis, das eine hybride Zukunft der Kunst prognostiziert. Hier erzeugen ein KI-Musikkomponist und Mikroorganismen gemeinsam Muster und Musik, was völlig neue immersive audiovisuelle Erfahrungen eröffnet. Ebenfalls zum ersten Mal präsentiert wird daraufhin Dataspace: Global Impacts of the Russian War on Ukraine, eine Kollaboration des Futurelab mit dem Innovation Lab des weltweiten Finanzmedien-Unternehmen Nikkei. Das Projekt macht als eine Art digitaler Zengarten globale Zusammenhänge komplexer Daten sichtbar und die Kettenreaktion verständlich, die der Krieg Russlands gegen die Ukraine ausgelöst hat. Globale Zusammenhänge werden so in alle ihren Dimensionen sichtbar und lassen auf mögliche Zukunftsszenarien schließen.

Künstlerische Performances

…prägen den zweiten Teil des Abends und füllen den Deep Space 8K mit Musik, Visuals und Bewegung. So erwartet die Besucher*innen eine einzigartige Darbietung der Pianistin Maki Namekawa: Mit Sensoren ausgestattete Wearables erfassen während ihrer Performance Namekawas biologische Daten wie Gehirnströme. Diese Daten werden mit dem brandneuen Projekt Life Ink, einer Kollaboration mit dem Technologieunternehmen Wacom, in Echtzeit visualisiert. So wird der kreative Moment, der besondere Funke sicht- und ganz neu erlebbar. Anschließend lädt die audiovisuelle Performance Man-Machine Music zum Nachdenken darüber ein, wie wir künstliche Intelligenz als kreative Ressource nutzen können. Ursprünglich für den Ingolstädter Wissenschaftskongress 2022 entwickelt, wurde das Stück für diesen Abend für Streichquartett und Klavier neu arrangiert. \a.ni.i.la.sjɔ̃\ erzählt daraufhin von einer Dystopie, in der der technologische Aufschwung das Leben zum Aussterben bringt – mit einer Performance, die Tanz, Video und elektronische Musik kombiniert.

Polychoros zeigt daraufhin, wie ein Mensch die fünf Stadien der Bedürfnisse durchläuft, um Selbstverwirklichung zu erreichen. Dies wird durch ein Duett zwischen einer menschlichen Tänzerin im physischen Raum und einer virtuellen Tänzerin im virtuellen Raum ausgedrückt, die mit der Zeit miteinander verschmelzen. Plasticphonia widmet sich danach unserer Wegwerfgesellschaft: Das Künstlerduo Crystn Hunt Akron und Patrik Huber sammelt gemeinsam mit Greenpeace, Umweltschützer*innen und Clean Up The Beaches angeschwemmten Plastikmüll. Durch das Bewegen der Kunststoffteile werden Geräusche generiert und zu einer elektro-akustischen Symphony von Crystn Hunt Akron komponiert. Den Abschluss der Night Performances übernehmen wie schon letztes Jahr zwei Künstler des Ars Electronica Futurelab selbst: Stefan Mittlböck-Jungwirth-Fohringer und Johannes Pöll erkunden in 11°22’4“142°35’5“ mit elektrisierendem Accordion Noise den tiefsten Punkt des Marianengrabens und damit die Grenzbereiche des Planeten Erde.

Ihr möchtet mehr wissen über das Ars Electronica Festival 2022? Alle Infos findet ihr auf der Festival-Website, Details zum Futurelab Day gibt’s im Blog und auf der Futurelab-Website. Und hier findet ihr die kostenlose Registrierung (zusätzlich zum Festivalpass) für die Night Performances im Deep Space 8K.