Die Große Konzertnacht 2020

Freitag, 11. September 2020, 18:30 - 23:00
Alle Termine werden in der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ / UTC+2) angegeben.
Kepler's Garden am Campus der JKU, Seebühne
Live on Ars Electronica Selection Channel, 19:30 - 22:15
Tickets für die Große Konzertnacht sind bereits restlos ausverkauft.

Fidelio Freedom Project

In Kooperation mit dem Bruckner Orchester Linz

Die „Große Konzertnacht“ in Zusammenarbeit mit dem Brucknerorchester Linz ist seit über einem Jahrzehnt ein fixer Bestandteil jedes Ars Electronica Festivals. Von Jahr zu Jahr ist sie eine einmalige Gelegenheit zum Experimenten und für Grenzüberschreitungen und auch eine Begegnung der musikalischen Welten. Wie so viele andere Programmpunkte des diesjährigen Festivals ist auch dieser in seinen Gestaltungs- und Präsentationsmöglichkeiten stark von den COVID-19 bedingten Sicherheitsmaßnahmen betroffen. Dennoch ist es gelungen, in der nun schon mehrere Jahre erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Markus Poschner ein Projekt zu entwickeln, das dem besonderen Format der Großen Konzertnacht in seiner Verschränkung von musikalischen Stilen und Epochen und dem Zusammenwirken von KünstlerInnen aus unterschiedlichen Genres, voll und ganz gerecht wird.

Aus der Notwendigkeit der räumlichen Distanzen zwischen den BesucherInnen, aber auch zwischen den AkteurInnen, sowie aus der Tatsache, dass das Festival als durchgängiger Hybrid zwischen On-Site und On-Line konzipiert ist, wurde ein Gestaltungsprinzip für die Inszenierung des Projektes. Das weitläufige Gelände des JKU Campus wird zum Aktionsraum der MusikerInnen und SchauspielerInnen. Die Aufmerksamkeit des Publikums wird nicht auf eine zentrale Bühne fixiert sondern umspielt, umringt vom Dialog und Wechselspiel der künstlerischen Elemente. 

Fidelio Freedom Project

Im Zentrum steht Beethovens große Befreiungsoper Fidelio. Ganz im Zeichen der aktuellen globalen Konfliktsituationen und dem inhaltlichen Schwerpunkt Autonomy – Democracy der diesjährigen Ars Electronica folgend, begibt sich das Fidelio Freedom Project auf eine Reise in die Kulturgeschichte und greift, von der Antike ausgehend Motive auf, die sich um Widerstand und den Kampf für Gerechtigkeit drehen, aber auch Solidarität, das Einstehen füreinander und die Verantwortung des Einzelnen thematisieren.

Verstärkt werden Markus Poschner und sein Brucknerorchester durch die beiden exzellenten Schauspieler Karl Markovics und Maria Hofstättersowie durch die Jazz Formation von Bastian Jütte, Harald Scharf, Hugo Friedrich Siegmeth und Nguyên Lê. Weiters wirken die Musiker Rupert Huber, Roberto Paci Dalo und AGF an diesem Abend mit.

Die Texte und Zitate die zum Einsatz kommen, stammen von Pico della Mirandola, Olympe de Gouges, Rainer Maria Rilke, Johanna Dohnal, John MiltonMartin Luther KingHenry David Thoreau und Eckart Winkler.

Fidelio Freedom Project Recording

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Interference – Christina Kubisch and Katharina Ernst

Im zweiten Teil der Großen Konzertnacht übernehmen dann Christina Kubisch und Katharina Ernst mit ihrem ProjekInterference die Bühne. Ein Stück, in dem Instrumentalklänge mit den Sounds elektromagnetischer Felder und digitalen Elementen zu einem virtuosen Wechselspiel zwischen Mensch und Maschine werden.

Interference ist ein Stück über verschiedene rhythmische Strukturen, die sich gegenseitig kontrollieren. Im ersten Teil beherrschen Christinas Aufnahmen von elektromagnetischen Wellen aller Art – wie Sicherheitsschranken, Lichtwerbung und Serverräume von Bangkok bis NYC, von Berlin bis Shanghai – das Schlagzeug; während im zweiten Teil die traditionelle Abhängigkeit von metronomischen Formen in Frage gestellt wird, entwickelt sich im dritten und letzten Abschnitt ein revolutionärer Rollentausch, bei dem die Abspielspur nicht mehr die Schlagzeugerin führt, die Maschine gibt nicht mehr die Stimmung vor. Das menschliche Gespür für das Timing wird wieder hergestellt, der Computer wird zu einem Bandmitglied, das zuhört und sich anpasst; und während Christina mit ihrer speziell entwickelten Technologie, die elektromagnetische Wellen in Audiowellen übersetzt, live auf der Bühne elektromagnetische Felder aufspürt, dehnt Katharina den Bereich des Möglichen, indem sie BeatSeeker folgt – und von diesem verfolgt wird. 

Interference Project Recording

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The Big AI-Jam – AI meets musical diversity

Den Abschluss bildet das AIxMusic Projekt von Ali Nikrang, der als Komponist und KI-Forscher im Ars Electronica Futurelab arbeitet. Er hat eine avancierte KI-Kompositions-Software entwickelt und MusikerInnen aus dem großen internationalen Netzwerk der FestivalpartnerInnen eingeladen, zu den KI-Kompositionen ihre individuelle musikalische Antwort, Interpretation oder Improvisation zu gestalten. Daraus wurde ein großes Netzwerkprojekt im Rahmen der Ars Electronica 2020 und an diesem Abend werden 9 MusikerInnen ihre Beiträge live performen.

Video

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Project Credits / Acknowledgements

A project by Ars Electronica and Bruckner Orchestra Linz

Orchestra: Bruckner Orchestra Linz, principal conductor: Markus Poschner

Texts: Karl Markovics, Maria Hofstätter

Live music: Rupert Huber, Roberto Paci Daló, Nguyên Lê, Harald Scharf, Hugo Friedrich Siegmeth, Bastian Jütte, Christina Kubisch, Katharina Ernst, AGF

Big AI Jam Live: Ali Nkrang, Yishu Jiang, Daniela Mülleder, Josef Klammer, Rupert Huber, Roberto Paci Daló, Abu Gabi, Ars Electronica Futurelab

 

Biographies

Rupert Huber, *1967, is a composer and musician. Music by Rupert Huber is organized structures, sounds and tones for multiple real and electronic spaces: Dimensional Music. His spatial and installation work focuses on the thematic of the communication possibilities within a given space, the people there and the sound of the very site itself. He is best known for his piano music and music installations; his electronic music project TOSCA; and his collaborations with the Ars Electronica. For Huber, music is communication as well as an active state of peace. www.ruperthuber.com 

Roberto Paci Dalò (IT) Sound and visual artist, author, director, composer, musician. His work has been presented worldwide and won him admiration from, among the others, Aleksandr Sokurov and John Cage. He leads the group Giardini Pensili. Professor of Interaction Design at UNIRSM (Republic of San Marino) where he is the founder and director of Usmaradio, radio station and Research Centre for Radiophonic Studies. robertopacidalo.com 

Hugo Siegmeth sees himself as a European jazz musician for whom it is a matter of course also to exploit classical music as a field for improvisation. Born in Banat (Arad/Romania), he emigrated to Germany in 1976. As early as during his studies at the Richard Strauss Conservatory in Munich, he was awarded the Bavarian Promotion Prize in 1998 and Bavarian Radio’s New Generation Award in 2001. As a soloist, Siegmeth has advanced to be- come one of the most autonomous representatives of the saxophone by virtue of his characteristic colouring in the field of tension between jazz, classical music and world music. In 2015, he was awarded the Promotion Prize of the City of Munich for this achievement. His concert work as a soloist and artistic director leads to many radio and CD productions as well as appearances at international festivals such as Montreux ( Jazz Festival), New York (Lincoln Center), Singapore (New Arts Festival), to tours through North and South America, Australia as well as through Central Asia and Sudan on the behest of the Goethe Institute . He can be heard in as varied orchestras as the Hugo Siegmeth Ensemble, in duo with the lutenist Axel Wolf and with Clark Terry, Michael Wollny, the Ensemble Sarband, the Bruckner Orchestra in Linz under the baton of Markus Poschner or in the contemporary opera Die Soldaten, conducted by Kirill Petrenko at the State Opera in Munich. Since 2006, Hugo Siegmeth has regularly composed for soundtracks like Sag mir, wo die Schönen sind (Berlinale, 2008), Geheimnisse Asiens (Arte, 2013) or Kill me today, tomorrow I ́m sick! (Montreal World Film Festival, 2018). Since 2014, Hugo Siegmeth has been the artistic director of the teachers’ Big Band Bayern with busy international recital work at schools. Invitations as a lecturer to master classes and workshops take him to the ‘Festival of Young Artists in Bayreuth’, to the academies in Regensburg and Munich and, with a focus on intercultural exchange, to Tunis, Ulan Bator, Lima, Sibiu and Bagamoyo. www.hugo-siegmeth.de 

Abu Gabi (DE): Vienna based composer, DJ and curator Tanja Fuchs aka Abu Gabi is a progressive force between noise and radical bass vibrance, itching in pop and club cultural stigmata. She studied music production in Salzburg, music & performance in Istanbul and timebased media arts in Linz. Coming from anarcho-pop and improvisational music she’s an activist solo artist as well as part of the contemporary harsh club duo DVRST. Also as a writer, lecturer and curator she’s driven by the intense, deconstructed and allegedly incombinable (KlangfestivalArs Electronica Festival 2018Klubinstitut 2019). She is also working at Ventil Records, Vienna based label for adventurous music.  

https://www.instagram.com/abu_gabi__/ 

http://dvrst.net 

https://klangfestival.at 

http://ventil-records.com                                                                                                                                                                         

Christina Kubisch belongs to the first generation of sound artists. She was born in Bremen in 1948 and studied painting, music and electronics in Hamburg, Graz, Zürich and Milano, where she graduated. Performances, concerts and works with video in the seventies, subsequently sound installations, sound sculptures and work with ultraviolet light. Her compositions are mostly electroacoustic, but she has written for ensembles as well. Since 2003 she works again as a performer and collaborates with various musicians and dancers. Numerous grants and awards, such as the Award of the German Industrial Association (BDI) 1998, composition grant of the city of Berlin 2000, Carl Djerassi Honorary Fellowship, USA 2000, artist-in-residence IASPIS, Stockholm 2002, Honorary prize of the German Sound Art Prize 2008, City sound artist Bonn, 2013. Since 1974 solo exhibitions in Europe, USA, Australia, Japan and South America. Numerous participations in international festivals and group exhibitions such as: Pro Musica Nova, Bremen 1976 and 1980, Für Augen und Ohren, Berlin 1980, Biennale of Venice 1980 and 1982, documenta 8, Kassel 1987, Ars Electronica, Linz 1987 and 2010, Steirischer Herbst, Graz 1987, Biennale of Sydney 1990, Biennale of Nagoya 1991, Donaueschinger Musiktage 1993 and 1997, Sonambiente, Berlin 1996 and 2006, Klangkunstforum Parkkolonnaden, Berlin 1999, Sonic Boom, London 2000, Visual Sound, Pittsburgh 2001, Singuhr Hörgalerie, Berlin 2002, Activating the Medium, San Francisco 2003, sounding spaces, Tokyo 2003, Resonances – The Electromagnetic Bodies Project, ZKM, Karlsruhe 2005, Her Noise, London 2005, B!AS International Sound Art Exhibition, Taipei 2005, Stockholm New Music 2006, Invisible Geographies: Sound Art from Germany, New York 2006, Sharjah Biennial 2007, Huddersfield Contemporary Music Festival 2007, Soni(c)loud, Mexico City 2008, RUHR2010, European Capital of Culture project, Ruhr area 2010, Salon Urbain de Douala, Cameroon, 2010, gateways, Art and Networked Culture, Tallinn 2011, White Walls Have Ears, Hong Kong 2012, Sound Art. Klang als Medium der Kunst, ZKM, Karlsruhe 2012, bonnhoeren, Beethovenstiftung Bonn, 2013, festival NOW, Essen 2014, blurred edges festival, Hamburg, 2015. Her music has been released with various labels such as Cramps Records, Edition RZ, ampersand, semishigure, Die Schachtel, Olof Bright, AA Records. Christina Kubisch has been a visiting professor in Maastricht, Paris and Berlin. She has been a professor for sound art at the Academy of Fine Arts, Saarbrücken, Germany, from 1994 to 2013. She is a member of the Akademie der Künste Berlin since 1997.  

Katharina Ernst, born in 1987, is a fine arts / painting graduate. She started playing the drums at age nine. Her major interests in drumming are polyrhythmicalpolymetrical, odd and chaotic structures. Her first choreographic work ausdehnen : zusammenziehen (a : z), a series of performance pieces on the political dimension of drums, movement and space, began in 2012, has been shown at Tanzquartier Wien (TQW), Arsenale, Venice and Theatre de la Ville, Paris, and has won several international art competitions and prizes. In 2018 she released her debut solo LP Extrametric that deals with polyrhythmic and polymetric structures of all kinds. Together with Andrew Robertson and Amaury Groc, she tested various builds of BeatSeeker and was in a constant exchange during the composing process of Interference, a piece inspired by the new possibilities offered by BeatSeeker, and the questions that come with it. 

Josef Klammerborn 1958, Lienz / Easttirol / AustriaWorked initially as a photographer, studied drums at Music University GrazSince the middle of the 80’s the musician and media artist has worked continuously developing his instruments and sound whilst maintaining his involvement in research and the transformation of media immanent music potentials. 

For further information http://klammer.mur.at 

Nguyên Lê: Born in Paris from vietnamese parents, Nguyên Lê began to play drums at the age of 15, then took up guitar & electric bass. After  graduating in Visual Arts, he majored in Philosophy, writing a thesis on Exoticism. Then he devoted to music, creating „ULTRAMARINE“(1983), a multi-ethnic band whose CD „DÉ“  has been considered „1989’s best World Music album“ Philippe Conrath,  LibérationA self-taught musician, Nguyên Lê started to play out of any stylistic borders: Rock & Funk (Jim Cuomo, Madagascar 84), Jazz standards & avant-garde Jazz (Marc Ducret, Yves Robert), Pop Singers (Ray Charles), Contemporary Music (André Almuro, Tona Scherchen, Marius Constant, Mauricio Kagel), Ethnic Music: African & Caribbean with ULTRAMARINE (85), Algerian with Safy Boutella & Cheb Mami, Indian with Kakoli, Turkish with Kudsi Erguner, Vietnamese  with the learning of  „Dan Bau“ (monocorde) in 1979. http://nguyen-le.com/Site_Nu/Bonjour.html 

Harald Scharf, Kontrabassist, geboren in München, studierte Musik an der Hochschule für Musik und Theater sowie am Richard-Strauss-Konservatorium in München. 1994 ging als Stipendiat der Musikhochschule an das Whitworth College in Spokane, Washington, USA, wo er sich vor allem mit der Musik von Charles Mingus und Dave Holland beschäftigte. In den folgenden Jahren nahm er an Meisterkursen bei Ray Brown, Ron Carter und Dario Deidda teil. 2001 gewann er der den new generation contest im Rahmen des Jazzfestivals Jazz an der Donau, 2011 wurde er mit dem Kulturpreis Bayerischer Poetentaler ausgezeichnet. Harald Scharf ist regelmäßig als Bandleader, Komponist und Arrangeur diverser eigener Crossover-Jazzprojekte tätig wie z.B. „Musik zur Stille der Nacht”, „Swinging Christmas” oder „Poetic Night of Bossa Nova”. Mit seiner Band Norishamit Songs aus seiner Feder und Texten der US-amerikanischen Sängerin Norisha Campbell, ist er aktuell in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Tour. Neben seinem umfangreichen musikalischen Wirken ist Harald Scharf seit 2014 Künstlerischer Leiter des Internationalen Jazzweekends Unterföhring. 

Bastian Jütte: Der in München ansässige Schlagzeuger, Komponist, Hochschuldozent und ECHO Preisträger Bastian Jütte begann seine musikalische Karriere an den Musikhochschulen München und Mannheim. Im Jahr 2000 veröffentlichte er seine erste CD. Mittlerweile ist er auf über 70 Einspielungen zu hören. Als Bandleader und Komponist schreibt er für sein Quartett sowie sein neuestes Projekt „Point of no Return“. Außerdem steuert er Kompositionen zu anderen Bandprojekten bei, wie beispielsweise dem „Philipp Schiepek Quartett“ oder dem „Martin Auer Quintett“. Er ist Mitglied in zahlreichen Formationen und arbeitete unter anderem mit Musikern wie Seamus Blake, David Binney, Rick Margitza, Vincent Herring, Maria Schneider, Nguyên Lê, Don Friedman, Ack von Rooyen, Michael Wollny, Johannes Enders, Adrian Mears, Frank Möbus, Klaus Doldinger, Jiggs Wiggham, der SWR und der HR Big Band zusammen. Im Laufe seiner 25 jährigen Karriere spielte er auf internationalen Festivals und Tourneen führten ihn in Länder wie Japan, Indonesien, USA, Algerien, Marokko, Tunesien, Syrien, Jordanien, Libanon, Indien, uvm. Er konnte bereits zahlreiche Auszeichnungen entgegennehmen, u.a.: 1. Platz beim Neuen Deutschen Jazzpreis mit dem Bastian Jütte Quartet 2016; ECHO Jazz als Schlagzeuger des Jahres national 2013, 1. Platz beim Neuen Deutschen Jazzpreis mit dem Tim Allhoff Trio 2010, Sonderpreis des Gasteig Fördervereins 2004, Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik mit dem Till Martin Quartet 2000. Bastian Jütte lehrt an den Musikhochschulen Würzburg und München. 

Saied Silbak is a Palestinian composer and Oud player born in Shafaa`mr, a city located in the lower Galilee of occupied Palestine. His music has been performed around the world at festivals and concert series in Palestine, the UK, Belgium, France, Morroco, Argentina and other countries. Silbak has received a Masters Degree in music from the Guildhall School of Music and Drama in London. He composes music for solo Oud as well as traditional Arabic and various contemporary ensembles. In recent years he has worked with many artists on interdisciplinary projects and has been involved in educational and community works, developing a politically and socially engaged practice. His music is known to bring together new musical colors by fusing elements from different musical styles combined with rhythms from distinct regions of the world, providing the listener an authentic world-crossing experience.