Symposium Universitas: Day 2

Sarah de Rijcke (NL), Dominic Orr (DE), Martin Ebner (AT), Martina Mara (AT), J. Philipp Schmidt (DE), Christopher Lindinger (AT), Kerstin Pell (AT)

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Donnerstag, 9. September 2021, 09:15 - 14:15
Alle Termine werden in der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ / UTC+2) angegeben.
Linz, In Kepler's Gardens, LIT Open Innovation Center

Speakers: Sarah de Rijcke (NL), Dominic Orr (DE), Martin Ebner (AT), Martina Mara (AT), J. Philipp Schmidt (DE)
Moderation: Christopher Lindinger (AT), Kerstin Pell (AT)

Sarah de Rijcke (NL)
Keynote: Research Metrics & Transdisciplinary research: an unhappy marriage?

J. Philipp Schmidt (DE)
Keynote (online): Academic credentials, opportunity, and equity

Anmeldung: https://www.reglist24.com/symposium-universitas

9.9.2021

9:45 – 10:00 Welcome & Opening
10:00 – 10:45 Keynote (Online)
Sarah de Rijcke (NL)
11:00 – 12:00 Talk
Dominic Orr (DE), Martin Ebner (AT), Martina Mara (AT)
12:00 – 13:30 Lunch
13:30 – 14:15 Keynote (Online)
J. Philipp Schmidt (DE)

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Sarah de Rijcke (NL)

Keynote: Research Metrics & Transdisciplinary research: an unhappy marriage?

In den letzten Jahrzehnten haben die meisten europäischen Volkswirtschaften erhebliche Mittel für die Umstrukturierung ihrer Wissenschafts- und Innovationssysteme bereitgestellt, um den globalen Herausforderungen zu entgegnen. Dies geschah durch konkrete wissenschaftspolitische Maßnahmen, einschließlich der Bewertung von Forschung und der Vorgabe von Rechenschaftspflichten. Die Bewertungssysteme spiegeln gleichzeitig eine umfassendere Vorstellung von der Rolle der Wissenschaft in der und für die Gesellschaft wider. Zudem beeinflussen und fordern sie die verschiedenen Wissenschaftsbereiche auf unterschiedliche Weise. In diesem Vortrag werden die Rolle von Forschungsmetriken in der verantwortungsvollen Forschungsbewertung und Szenarien für die Bewertung inter- und transdisziplinärer Forschung diskutiert.


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Dominic Orr (DE), Martin Ebner (AT), Martina Mara (AT)

Talk: Digital, Open, Inclusive – What Opportunities can Digitalisation Open Up for Universities?

Wie wird die Hochschulbildung in 30 Jahren aussehen? Wie viel kann die tertiäre Bildung in Bezug auf digitale Aspekte verkraften? Welches Potenzial haben offene, digitale Bildungsressourcen im Hinblick auf eine inklusive, chancengleiche Bildung? Welche Komponenten rufen eine kritische Hinterfragung bestehender Strukturen hervor? Gemeinsam mit Dominic Orr und Martin Ebner stellt Martina Mara diese und ähnliche Fragen zur Diskussion und nimmt sie zum Anlass, über die Zukunft von Modellen in der Hochschulbildung nachzudenken.


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J. Philipp Schmidt (DE)

Keynote (online): Academic credentials, opportunity, and equity

Was sind akademische Leistungsnachweise und warum sind sie der Schlüssel, um Lernen und Bildung in Chancen zu verwandeln? Einige sagen, dass das Quasi-Monopol der Universität auf die Ausstellung von Zeugnissen sie vor echtem Wettbewerb und Innovation schützt. Andere weisen darauf hin, dass marktwirtschaftliche Ansätze problematisch sein können, wenn sie auf soziale oder öffentliche Güter wie Bildung angewendet werden. Die jüngsten technologischen Entwicklungen ermöglichen es Einzelpersonen, ihre Zeugnisse auf sichere, überprüfbare und digitale Weise zu verwalten. Aber sind diese Lösungen wünschenswert? In diesem Kurzvortrag werden wir die Geschichte und die mögliche Zukunft von akademischen Zeugnissen untersuchen.

Sarah de Rijcke (NL): Sarah de Rijcke ist Professorin für Wissenschafts-, Technologie- und Innovationsstudien und wissenschaftliche Direktorin am CWTS an der Universität Leiden sowie Mitvorsitzende des Research on Research Institute (RoRI). Sarah de Rijcke ist spezialisiert auf soziale Studien zur Forschungsevaluierung, die sie im Zusammenhang mit epistemischen Kulturen, Wissensinfrastrukturen, Bewertungsprozessen und der Rolle der Forschung in und für die Gesellschaft betrachtet.

Dominic Orr (DE): Dominic Orr ist außerordentlicher Professor für Bildungsmanagement an der Universität von Nova Gorica, Slowenien, und Teil der Teamleitung bei der GIZ für die vom BMZ finanzierte digitale Lernplattform atingi, die über 80.000 registrierte NutzerInnen hat. Er hat als externer Berater für die EU, die OECD, die UNESCO und die Weltbank gearbeitet.
Martin Ebner (AT): Martin Ebner ist Leiter der Abteilung Educational Technology an der Technischen Universität Graz und damit für alle universitätsweiten E-Learning-Aktivitäten verantwortlich. Er ist Adjunct Prof. für Medieninformatik (Forschungsbereich: Bildungstechnologie) und arbeitet auch am Institut für Interaktive Systeme und Data Science als Senior Researcher.
Martina Mara (AT): Martina Mara ist Professorin für Robopsychologie am Linzer Institut für Technologie (LIT) der JKU. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind psychologische Bedingungen der menschenzentrierten Technologieentwicklung und interdisziplinäre Forschungsstrategien.
J. Philipp Schmidt (DE): J. Philipp Schmid ist Direktor für digitales Lernen und Zusammenarbeit am MIT Media Lab, wo er das Digital Learning + Collaboration Studio leitet. Außerdem ist er Mitbegründer und Vorstandsmitglied von Peer 2 Peer University (P2PU), einer gemeinnützigen Organisation, die den Zugang zu Online-Hochschulbildung über öffentliche Bibliotheken ermöglicht, sowie Vorstandsmitglied von College Unbound.

Christopher Lindinger (AT): Christopher Lindinger ist Vizerektor für Innovation und Forscher*innen an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU). Davor war er von 2002 bis 2019 Leiter des Bereichs Forschung und Innovation im Ars Electronica Futurelab.

Kerstin Pell (AT): Kerstin Pell koordiniert am Vizerektorat für Innovation und Forscher*innen der JKU Projekte an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Sie ist verantwortlich für das Projekt „TRANSFORM-Digital and Social Transformation via New Paths in Research and University Education“ in Zusammenarbeit mit der Universität für angewandte Kunst Wien und der Donau-Universität Krems.

Credits

The project is part of TRANSFORM, a collaborative project between the University of Applied Arts Vienna, Johannes Kepler University, and Danube University Krems, and is funded by the Austrian Federal Ministry of Education, Science and Research.