L.S.D Light to Sound Device

Bildschirme sind mittlerweile quasi überall, ob am Handy, im Auto, oder im Wohnzimmer. Mit dem Projekt L.S.D versucht der Künstler Benjamin Gaulon einen neuen Blickwinke auf diese mittlerweile alltäglichen Geräte zu generieren.

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von Benjamin Gaulon

 

Forschung und zeitgenössische Innovationen haben zu einer unglaublichen Zunahme der unterschiedlichen Typen und Nutzungsmöglichkeiten von Bildschirmen und Anzeigen geführt und gerade in unserer vorherrschenden visuellen Kultur kann man diese zur Zeit auch überall finden. Normalerweise trägt jede Person mindestens ein Gerät mit einem Bildschirm mit sich herum, präsentiert sich damit in der Öffentlichkeit, benutzt das Gerät in der Arbeit und in der Freizeit. Diese Bildschirme sind schon so alltäglich geworden, dass sie uns gar nicht mehr auffallen. Auf dieser Beobachtung aufbauend lädt L.S.D die Nutzer dazu ein einen neuen Blickwinkel auf ihr tägliches Umfeld zu werfen.

L.S.D kann durch zwei LDR (light depending resistor – lichtabhängiger Widerstand) Energie aus Licht gewinnen und durch einen Saugnapf auf jedem Bildschirm und jeder Oberfläche befestigt werden. Ein analoger Synthesizer konvertiert den Licht Input in Schallwellen.

Dieses Gerät kann in den unterschiedlichsten Kontexten und Konfigurationen eingesetzt werden und gewinnt Energie über jegliche Art von Lichtquelle, ist aber speziell für das „lesen“ und „hören“ von Bildschirmen konzipiert.