Wenn Sie den Inhalt starten, sind Sie damit einverstanden, dass Daten an www.youtube.com übermittelt werden.
Datenschutzerklärung

Inside Festival 04

Das Thema "Critical Journalism" steht in der vierten Ausgabe von Inside Festival mit Veronika Liebl und Andrew Newman im Mittelpunkt.

| | |

In der vierten Ausgabe von Inside Festival widmen sich Veronika Liebl, Managing Director, Ars Electronica und Andrew Newman, Producer European Platform for Digital Humanism, Ars Electronica dem Thema “Critical Journalism” und stellen insgesamt vier Projekte vor, die dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven behandeln.

Im Mittelpunkt des, zwischen 2017 und 2021, entwickelten künstlerischen Projekts von Celeste Rojas Mugica (CL/AR) “Ejercicios de aridez (Aridity Exercises)” steht das Bild eines zwei Kilometer langen “Corvo”-Messers, eines historischen Emblems der chilenischen Streitkräfte, das akribisch mit Kreide auf die Oberfläche der Atacama-Wüste, dem trockensten Ort der Erde, gezeichnet wurde. Es gibt keine Gewissheit über die Urheberschaft der Zeichnung, doch das Bild zeugt von Absicht und der Beständigkeit des physischen Territoriums, in das es geätzt wurde.

Die diesjährige Themenkonferenz, die von den Gewinner*Innen des ersten Ars Electronica Award for Digital Humanity, Branch Magazine, kuratiert wird, untersucht, wie das Internet in Zukunft der kollektiven Befreiung der Gesellschaft und der ökologischen Nachhaltigkeit dienen muss. Vier Panels moderiert von Michelle Thorne, Chris Adams, Christine Lariviere, Andres Colmenares und Alex Deschamps-Sonsino setzen sich kritisch mit Themen wie Klimagerechtigkeit und Gleichberechtigung, Populismus und Abbau von Machtstrukturen, Solidarität und Fürsorge sowie kohlenstoffarmes Design und Bildung auseinander.

Das Werkleitz Festival 2021 in Halle zeigt mit Unterstützung von Creative Europe 44 Künstler*Innen und Künstlerkollektive, die sich in den letzten vier Jahren in den elf Institutionen der European Media Art Platform mit den drängendsten Herausforderungen unserer Zeit beschäftigt haben. Sie erforschen die globale Erwärmung, die Verschmutzung der Meere und die Wasserqualität und schaffen künstliche Kreaturen als Metaphern für das posthumane maritime Leben.

“INCERT” ist ein experimenteller Animationsfilm, der die aktuelle politische und soziale Entwicklung betrachtet und in ihrer Extremform zeigt. Der Titel setzt sich zusammen aus den Wörtern „invert“, „insert“ und „uncertain“ bzw. „certain“. Die Idee zum Projekt hatte Isa Mutevelic. Zur Umsetzung holte er Simon Effenberger und David Stummer ins Boot. Über einen Zeitraum von vier Monaten entstand ein Animated Short und hat beim Prix Ars Electronica 2021 in der Kategorie u19–create your world die Young Professionals Auszeichnung erhalten.