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Inside Festival 05

Veronika Liebl und Karla Spiluttini blicken anhand einiger Projekte, die beim Ars Electronica Festival 2021 gezeigt werden, in den Mikro- und Makrokosmos.

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Veronika Liebl, Managing Director, Ars Electronica und Karla Spiluttini, Producer STARTS Prize, Ars Electronica widmen die fünfte Ausgabe von Inside Festival dem Thema “Mikrokosmos und Makrokosmos” und präsentieren insgesamt vier Projekte, die sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven nähern.

Der Ars Electronica online Festival Garden Atacama, organisiert von der Fundación Mustakis / ALMA präsentiert im Rahmen des Festivals eine Web-Lernplattform, die mehr als 50 Referenzen zu unserem zeitgenössischen Verständnis von Landschaft zusammenführt mit dem Titel” Talking About Landscape in the 21st Century”. Zusätzlich hat Samuel Domínguez (CL/GB) eine exklusive digitale Intervention für die CCTV-Kameras des ALMA-Observatorium geschaffen. Das Live-Video wird im Rahmen des Ars Electronica online Festivals zu sehen sein.

Interspecifics (INT) sind ein in Mexiko City gegründetes unabhängiges künstlerisches Forschungsstudio und die Gewinner*innen der AI Lab Residency SETI x AI1. Mit ihrem Projekt Codex Virtualis wollen sie eine systematische Sammlung von KI-generierten hybriden Organismen aufbauen, die als Ergebnis spekulativer symbiotischer Beziehungen zwischen Mikroorganismen und Algorithmen entstehen sollen.

Der Garten Bologna mit dem Titel “Data Tour d’Italie”, kuratiert von Federico Bomba und Filippo Rosati, verbindet kulturelle und wissenschaftliche Forschungszentren aus verschiedenen geografischen Regionen Italiens miteinander über das Thema Daten und Umwelt. Für diese Ausgabe des “Inside Festival” werden sie die kinetische Klangskulptur “Moss” von Marco Barotti präsentieren, die eine mit Moos bewachsene Kuppel ist, deren Bewegung durch die Messung der Stickoxidkonzentration an verschiedenen Orten auf unserem Planeten gesteuert wird.

Die Jugendperspektive dieser Ausgabe von “Inside Festival” kommt von Sarah Hölzl, die Vernie, den LEGO BOOST ROBOT vorstellt, der so programmiert wurde, dass er Walzer tanzen kann. Die Idee entstand aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie, die es den Menschen nicht möglich machten, Tanzstunden zu besuchen oder in eine Disco zu gehen. Da Tanzen aber mit einem Partner viel mehr Spaß macht, ist der Roboter zum Tanzpartner geworden. Warum sollten Roboter nur für die Arbeit eingesetzt werden?

1 The European ARTificial Intelligence Lab is co-funded by the Creative Europe Programme of the European Union and the Austrian Federal Ministry for Arts, Culture, Civil Service and Sport.