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Inside Festival 12

In der zwölften Ausgabe von “Inside Festival” stellen Christl Baur und Manuela Hillmann fünf Festivalprojekte vor, die einem Aufruf zum Handeln gewidmet sind.

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Unser Ars Electronica Garden Taipei mit dem Titel “Formosa Grand Tour” basiert auf der Idee, dass ein wissenschaftliches und effizientes Handeln in der digitalen Welt notwendig ist, um die Auswirkungen von Covid-19 zu bewältigen. Das Taipei Urban Intelligence Center hat ein digitales System entwickelt, das durch die sofortige Integration von Live-Streams und Daten schnell auf die Risikolandschaft, die Menschenströme und die medialen Ressourcen in verschiedenen Teilen Taipehs reagieren kann. Es dient auch als Grundlage für die Politik der Regierung. Die digitalisierte Aktion vor Ort hilft uns, eine sicherere Umgebung zu schaffen.

Der Ars Electronica Garden Newcastle 2021 präsentiert eine inspirierende Antwort auf den Global Digital Deal aus der australischen Küstenregion des Hunter. Art Thinking et al. beteiligen sich mit einem neuen Future Innovators Summit-Programm für Teilnehmer*Innen unter 19 Jahren am Rahmenprogramm “Experts of the Future”. Das Programm wird einen Monat lang in Newcastle laufen, der Startschuss fällt am Sonntag des Ars Electronica Festivals.

Im Zusammenhang mit dem Kernthema unseres diesjährigen Festivals ist eines unserer Ziele die Überwindung von Distanzen in digitalen Räumen und die Unterstützung der Gemeinschaft aller Online Festival Besucher*Innen! Aus diesem Grund werden während des Festivals mehrere interaktive Veranstaltungen stattfinden, zu denen wir Sie herzlich einladen möchten. In der heutigen Sendung werden wir unser “Buddy-System” näher vorstellen.

Die Zeiten, in denen wir derzeit leben, sind nicht nur von der Pandemie, sondern auch von globalen Protestbewegungen geprägt. Mit beeindruckender Weitsicht haben Johannes Rass, Julian Pixel Schmiederer und Gregor Franz einen ganzen Dokumentarfilm zu diesem Thema erstellt. In “The 2020 Rise Up” untersuchen die Filmemacher nicht nur Protestbewegungen – von lokalen Ablegern der weltweiten Klimaproteste, bis hin zu den Massenprotesten gegen die Regierung in Hongkong -, sondern konnten auch Schlüsselpersonen dieser Bewegungen interviewen. Ihre Dokumentarfilmarbeit ist hochprofessionell und wurde im Rahmen des Prix Ars Electronica mit einer Young Professionals Honorary Mention ausgezeichnet.

“The Burst of Thigs/ Where Are We Standing?” ist ein künstlerisches Projekt der beiden Künstlerinnen María Ignacia Court und Trinidad Piriz aus Chile. Es handelt sich um einen sechsteiligen Podcast. Jede Folge erzählt die Geschichte der sozialen Bewegungen in Chile aus der Perspektive der Objekte, die sie geprägt haben: die Töpfe, die in den Straßen zerschlagen wurden, die gelben Westen, die von den Demonstranten getragen wurden, das Drehkreuz, das von Studenten, die sich weigerten, Fahrkarten zu bezahlen, übersprungen wurde, die Gesichtsmasken, die bei den Demonstrationen getragen wurden, und ein einzigartiges Interview in einem Rehabilitationszentrum für pensionierte Polizeiwaffen. Die letzte Episode war die Verfassungstherapie, in der die aktuelle chilenische Verfassung, die mitten in der Pinochet-Diktatur geschaffen wurde, die beschließt, dass sie bereit ist, ihre Vergangenheit zu heilen und sich einer Therapie zu unterziehen.