JKU LIT @ Ars Electronica

The Pangolin Scales

Thomas Faseth (AT), Harald Pretl (AT), Christoph Guger (AT), Anouk Wipprecht (NL)

The Pangolin Scales demonstriert die weltweit erste 1.024-Kanal Gehirn-Computer Schnittstelle (engl.: Brain-Computer Interface; kurz: BCI), welche Informationen des menschlichen Gehirns mit einer bisher nicht existenten Auflösung extrahiert, um damit ein interaktives, modisches Kleid zu steuern.

The Pangolin Scales

1.024 Mini Brain Sensors to Control a Fashionable Dress 

Diese Informationen werden in weiterer Folge zur interaktiven Steuerung des *Pangolin* Kleides genützt, das von einem Model live während dem Ars Electronica Festival präsentiert wird. Die 1.024-Kanal BCI-Schnittstelle wird auch für den BR41N.IO Designers‘ Hackathon während dem Ars Electronica Festival verwendet. The Pangolin Scales wurde gemeinsam von Experten des Instituts für Integrierte Schaltungen der Johannes Kepler Universität (AT), den BCI-Spezialisten von g.tec medical engineering GmbH (AT), sowie der Fashion-Tech Designerin Anouk Wipprecht (NL) realisiert.

Livestream

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Projekt Credits

Thomas Faseth, Johannes Kepler University
Harald Pretl, Johannes Kepler University
Christoph Guger, g.tec medical engineering GmbH
Anouk Wipprecht, fashion-tech designer
Supported by Land Oberösterreich

Biographies

Thomas Faseth arbeitet seit 2016 am Institut für Integrierte Schaltungen der Johannes Kepler Universität Linz als Post-Doc Wissenschaftler und beschäftigt sich mit Konzepten für vollständig drahtlose Funk-Sensoranwendungen mit niedrigem Energieverbrauch, die beispielsweise in der Medizintechnik eingesetzt werden können.

Harald Pretl ist seit 2015 Professor am Institut für Integrierte Schaltungen der Johannes Kepler Universität Linz, wo er die Abteilung „Energieeffiziente analoge Schaltungen & Systeme“ leitet. Zu seinen Forschungsinteressen reichen von biomedizinischen Anwendungen mit extrem geringem Stromverbrauch, bis hin zu leistungsstarker 5G-Mobilfunkkommunikation.

Christoph Guger ist Gründer und Geschäftsführer von g.tec medical engineering GmbH. Im Jahr 1999 entwickelte er das erste kommerzielle Brain-Computer Interface weltweit. Heute ist g.tec Weltmarktführer in der Entwicklung und Produktion von modernsten invasiven und nicht-invasiven BCI Systemen, mit Niederlassungen in Österreich, Spanien, USA und Hong Kong.

Anouk Wipprecht ist eine niederländische Fashion-Tech Designerin, die Mode mit Technologie verbindet. Mit mehr als 18 Jahren Erfahrung in Bereichen Couture und Interaktionsdesign kreiert sie mit Sensoren und Mikrocontrollern interaktive Kleidungsstücke und Accessoires und erforscht dabei die Grenzen zwischen Kunst, Robotik und menschlichem Körper. Sie arbeitet mit Unternehmen wie Intel, Autodesk, Cirque du Soleil, Audi, Swarovski und Red Bull zusammen.

Johannes Kepler Universtät