Prix Ars Electronica 2015: 2.889 Einreichungen aus 75 Ländern

Prix Ars Electronica 2015:
Goldene Nicas gehen nach …

Pressetext: Prix Ars Electronica 2015 mit allen GewinnerInnen und Statistik / PDF
Foto-Album Prix Ars Electronica 2015
Ars Electronica Blog: Foto-Stories rund um die Prix Ars Electronica Jury 2015

(Linz, 26.5.2015) 2.889 Einreichungen aus 75 Ländern verzeichnete der Prix Ars Electronica 2015. Die PreisträgerInnen kommen diesmal aus Japan (Nelo Akamatsu), Mexiko (Gilberto Esparza), Indonesien (XXLab), Belgien (Alex Verhaest), Australien (Jeffrey Shaw) und Österreich (Gabriel Radwan). Offiziell überreicht bekommen sie ihre Goldenen Nicas bzw. den [the next idea] voestalpine Art & Technology Grant im Rahmen der großen Prix Ars Electronica Gala am 4. September 2015 im Linzer Brucknerhaus. Ihre preisgekrönten Projekte und Visionen werden im Rahmen der CyberArts-Ausstellung im OK das gesamte Festival über (3. bis 7. September 2015) präsentiert.

[the next idea] voestalpine Art & Technology Grant

[the next idea] voestalpine Art & Technology Grant
SOYA C(O)U(L)TURE / XXLab (ID) – Irene Agrivina Widyaningrum, Asa Rahmana, Ratna Djuwita, Eka Jayani Ayuningtias, Atinna Rizqiana

http://xxlab.honfablab.org/

„[…] the interdisciplinary, collaborative, sustainable and creative aspects of this project meet all the criteria for a successful and a promising social innovation model and the XXLab women will certainly inspire many others.“ (Auszug aus dem Statement der Jury)

SOYA C(O)U(L)TURE ist ein Forschungsprojekt des indonesischen Forschungskollektivs XXLab. Das Team besteht einem ausschließlich aus Frauen, die als Designerinnen, Künstlerinnen und Programmiererinnen unterschiedliche Expertisen und Perspektiven einbringen. Ihr ehrgeiziges Ziel ist es, die Wasserverschmutzung und Armut auf Indonesien zu bekämpfen. Das XXLab setzt dabei auf ein innovativen Verfahrens, mit dem die giftigen Rückstände und Abwässer der in Indonesien intensiv betriebenen Soya-Produktion zur Herstellung essbarer Zellulose sowie von Biospirt und Bioleder genutzt werden können. Alle Gerätschaften und Ingredienzien, die es für ein solches Verfahren braucht, sind im Handel erhältlich und günstig. Darüber hinaus braucht es keine ExpertInnen, um das vom XXLab entwickelte Verfahren in Gang zu bringen – in Do-it-Yourself-Manier kann jede und jeder in der Küche zuhause werken.

Computer Animation / Film / VFX

Computer Animation/Film/VFX / Golden Nica
Temps Mort / Idle Times / Alex Verhaest (BE)

https://vimeo.com/alexverhaest/tempsmorttrailer / http://www.dauwensbeernaert.com/artists/alex-verhaest/

„[…] This visual experience offers enormous potential to elucidate the internal turmoil of the family of characters. The details of the setting add a haunting and mysterious backstory that intrigues us and prompts us to ask more questions. Like a projection of our own world, the work is an invitation into a place of illusion, a study of complex, alienated characters through intriguing dialogues, neurotic monologues and subtle animated elements.” (Auszug aus dem Statement der Jury)

Wie schafft, wie erzählt man eine Geschichte? Wie entwickelt man einen Charakter? Welche Rolle spielt dabei der Schnitt eines Films? Und wie schafft man es, das Publikum zu fesseln und in eine fiktive Geschichte – in eine Illusion – hineinzuziehen? Temps mort / Idle times ist ein experimenteller Film, mit dem Alex Verhaest genau diese Fragen auslotet. Rein visuell ist der etwa 10-minütige Film von den Gemälden des Spätmittelalters bzw. der frühen Renaissance – genauer dem damals üblichen Einsatz von Licht und Farben sowie der Symbolik der Positionierung und Körperhaltung abgebildeter Figuren – inspiriert. Zu sehen ist eine Familie, die eine eigenwillige Unterhaltung führt und dabei immer wieder auf das – eben? – verstorbene Familienoberhaupt zu sprechen kommt. In Gang gesetzt wird dieser Dialog vom Publikum, genauer von der- oder demjenigen, der via Mobiltelefon eine ganz bestimmte Nummer anruft. Der Titel Temps Morts/Idle Time verweist auf unsere technologie- bzw. netzwerkbasierten Konversationen, die allesamt vom ständigen Aufeinanderfolgen eines – aktiven – Moment des Schreibens und Abschickens einer Nachricht und dem – passiven – Moment des Warten auf eine Antwort geprägt sind.

Computer Animation / Film / VFX / Auszeichnung
Bär / Pascal Floerks (DE)

http://www.floerks.de / http://www.floerks.de/portfolio/bar / https://vimeo.com/118812044

„[…] a touching and complex story about World War Two, loss, disappointment and the small things that make up the sum of a lifetime is told.” (Auszug aus dem Statement der Jury)

Bär ist Pascal Floerks Abschlussarbeit für die Filmakademie Baden-Württemberg. Der Film ist eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem Tod seines Großvaters. Wie in einem Diavortrag reihen sich hier Fotos und Filmaufnahmen aneinander, die vom wechselvollen Leben eines Mannes erzählen, der im Zweiten Weltkrieg als Fallschirmjäger kämpfen musste und von dieser Erfahrung für den Rest seines Lebens geprägt wurde. Die Figur des Großvaters ersetzt Floerks durch einen großen, starken Braunbären.

Computer Animation / Film / VFX / Award of Distinction
The Reflection of Power / Mihai Grecu (RO/HU)

Aufgrund von Exclusive Publishing Rights darf derzeit noch keine Info zu dem Projekt kommuniziert werden.

u19 – CREATE YOUR WORLD

u19 – CREATE YOUR WORLD / Goldene Nica
Inside & Between / Gabriel Radwan (AT)

„[…] Gabriel Radwan dichtet und verdichtet, er kreiert Poesie in ihrer reinsten Form sowohl mit verspielter als auch gekonnter Raffinesse für Bild und Ton. Seine emotionale Wucht entwickelt der Film nicht aus einer vordergründigen Erzählung heraus, sondern eben von Innen und Dazwischen.“ (Auszug aus dem Statement der Jury)

Gabriel Radwans Kurzfilm handelt von einem Künstler, genauer einem Maler, der sich in seiner selbst geschaffenen Illusion derart verliert, dass er darüber alles um sich herum vergisst. Gabriel Radwan liebt Film und beherrscht den Umgang mit dem Kohlestift – warum also nicht beides verbinden? Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Stop-Motion-Film besteht ausschließlich aus Kohlezeichnungen, die immer wieder radiert und neu gezeichnet wurden. Jede noch so kleine Veränderung hielt Gabriel Radwan in Form eines Digitalfotos fest. Am Ende fügte er alle Fotos zu einer Stop-Motion-Animation zusammen. „Ich möchte mit meiner Arbeit nicht auf irgendwelche Probleme unserer Gesellschaft hinweisen, sondern die Menschen dazu anregen, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und dies in der einen oder anderen Form mit anderen zu teilen“, sagt Gabriel Radwan.

u19 – CREATE YOUR WORLD / Auszeichnung
Are you worth it? / Sonja Aberl (AT)

„[…] Auf vielschichtige Weise zeigt die 19 jährige Sonja Aberl, welchen Druck, aber auch welche Faszination die allgegenwärtigen Schönheitsideale auslösen. Besonders beeindruckt hat uns die Authentizität und emotionale Stärke dieses Films.“ (Auszug aus dem Statement der Jury)

Der Kurzfilm der 1996 geborenen Linzerin Sonja Aberl setzt sich damit auseinander, auf welche Weise von Medien konstruierte und vermittelte Ideale unsere Gesellschaft – und vor allem junge Menschen – beeinflussen und prägen. Sonja Aberl zeigt eine jugendliche Protagonistin, genannt M, die sich mitten im Selbstfindungsprozess befindet, die mit ihren Ängsten und ihrer Unsicherheit kämpft, die sie angesichts diverser Rollenbilder und Schönheitsideale empfindet.

u19 – CREATE YOUR WORLD / Auszeichnung
β-Book / Laurenz Birnbaum, Luca Eichler (beide AT)

„[…] Mit dem ß-Book haben zwei Jugendliche ein E-Books für Blinde kreiert! […]Das Projekt ist ein außergewöhnlich gelungenes Beispiel für die Anwendung neuer Technologien im Dienste der Barrierefreiheit und zeugt auch von einem großen sozialen Engagement dieser Jugendlichen.“ (Auszug aus dem Statement der Jury)

E-Books erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und sind längst eine fixe Größe im digitalen Medienmix. Blinde Personen können E-Book allerdings bislang nur per Screenreader konsumieren, es sei denn, sie kaufen Geräte mit Blindenschrift, die (noch?) sehr teuer sind. Genau deshalb entwickelten die beiden Tiroler Laurenz Birnbaum und Luca Eichler ihr β-Book, ein prototypisches E-Book für Blinde, das auch diesen Menschen einen erschwinglichen Zugang zur Weltliteratur eröffnen soll.

Digital Musics & Sound Art

Digital Musics & Sound Art / Goldene Nica
Chijikinkutsu / Nelo Akamatsu (JP)

http://www.neloakamatsu.jp/chijikinkutsu-eng.html

„[…] This work encompasses what we can see and what we cannot see in our consciousness both in ordinary life and the psychological world. There is also a resonance with a variety of philosophies, as with the idea of the heart sutra: “Form is emptiness, and emptiness is form”, Paul Klee’s theory of form production, and William Gilbert’s theory of magnetism.” (Auszug aus dem Statement der Jury)

Chijikinkutsu ist ein Kunstwort, das sich aus den japanischen Begriffen Chijiki (Geomagnetismus) und Suikinkutsu (eine in der Edo-Zeit zwischen 1603 und 1868 erfundene Klang-Installation, die in ein Wasserbecken fallende Tropfen auf einmalige Weise erklingen lässt) zusammensetzt. Mit Chijikinkutsu schuf Nelo Akamatsu eine ebenso einfache wie poetische Anordnung, die beides miteinander verbindet. Alles was Nelo Akamatsu dazu braucht, sind mit Wasser gefüllte Gläser, in denen magnetisierte Nadeln schwimmen, kleine Spulen, die an den Rändern dieser Gläser befestigt sind und über Kupferdrähte an Batterien angeschlossen sind. Unter Strom gesetzt, wird jede dieser Spulen zum Elektromagenten, der die Nadel im jeweiligen Glas anzieht. Sobald dies geschieht, stößt die Nadel an das Glas und erzeugt dabei einen Klang, der dem eines traditionellen Suikinkutsu sehr ähnlich ist. Der Geomagnetismus sorgt dabei dafür, dass sich alle Nadeln stets in Nord-Süd-Richtung ausrichten.

Digital Musics & Sound Art / Auszeichnung
UNDER WAY / Douglas Henderson (US)

https://vimeo.com/88984132 / www.douglashenderson.org

„[…] The jury was impressed by the knowledge of acoustic processes as well as the original and expert use of materials. A small sculpture opens up not only a sound but as well a visual horizon. The work makes evident that ideas about the importance of technological material and ideas about what simplicity means have to be rethought.” (Auszug aus dem Statement der Jury)

Douglas Hendersons UNDER WAY ist ein raffiniertes Spiel mit Licht und Schatten, das beim AusstellungsbesucherInnen den Eindruck erweckt, sich nicht in einem Raum, sondern an Deck eines in den Wellen schaukelnden Schiffes zu befinden. Verursacht wird dieser Eindruck durch den an die Wand geworfenen, stetig auf und ab bewegenden Horizonts, einen vermeintlichen Ozean und Sterne. Verursacht wird dieses Schattenspiel von einer Skulptur, die frei schwingenden Chronometern nachempfunden ist. Daran montierte Lampen werfen eine Schattenlinie auf die Wände, absichtlich herbeigeführte Reflexionen an der Decke sorgen für das dazugehörige Himmelszelt, das sich ebenfalls im Takt der Wellen bewegt. Akustisch untermalt wird dieses optische Spiel mit Aufnahmen aus dem Inneren einer im Ozean treibenden Flasche und dem Flattern von (Segel-)Tüchern im Wind.

Digital Musics & Sound Art / Auszeichnung
Drumming is an Elastic Concept – Staged solo concert for percussion and electronics / Josef Klammer (AT)

http://klammer.mur.at

„[…] Musicianship, intelligent use of technique and the aesthetic quality of the physical performance of the piece “Drumming is an Elastic Concept” by Josef Klammer were the main criteria for selecting this piece. […] It delivers a state-of-the-art discourse on playing and improvising live with electronics.” (Auszug aus dem Statement der Jury)

Für sein Soloprogramm Drumming is an Elastic Concept erhält der steirische Musiker Josef Klammer eine Auszeichnung in der Kategorie Digital Musics & Sound Art. Josef Klammer arbeitet seit den 1980er Jahren an der klanglichen Erweiterung seines Instrumentariums und nutzt dafür sowohl analoge, als auch digitale Hilfsmittel. Er bespannt Trommeln mit speziellen Gummi-Häuten, die gezupft, gedrückt oder geknetet werden. Darüber hinaus kommen Lichtsensoren, Joysticks, Plastikscheiben und Game-Controller zum Einsatz. 2014 wurde Drumming is an Elastic Concept beim Ars Electronica Festival im Rahmen der Großen Konzertnacht aufgeführt.

Hybrid Art

Hybrid Art / Goldene Nica
Plantas Autofotosintéticas / Gilberto Esparza (MX)

http://plantasnomadas.com

„[…] The jury acknowledges Esparza’s *Plantas Autofotosintécas* as an outstanding example of an artistic embodiment of the progressive convergence of hardware, software and wetware, while addressing issues of wastewater management and the need for symbiotic ecological solutions both materially and philosophically.” (Auszug aus dem Statement der Jury)

Im Rahmen seiner künstlerischen Arbeit beschäftigt sich Gilberto Esparza vor allem damit, wie sich die zunehmende technologische Durchdringung unseres Alltags auf unsere sozialen Beziehungen, unsere Umwelt und die Strukturen und Prozesse in unseren urbanen Lebensräumen auswirkt. Häufig setzt er dabei hybride Prozesse zwischen Maschinen und biologischen Organismen in Szene. Mit Plantas Autofotosintéticas hat Gilberto Esparza ein komplexes symbiotisches System geschaffen. Der Aufbau besteht aus kreisförmig angeordneten kugelförmigen Tanks aus Plexiglas, die über Schläuche miteinander verbunden sind. In den Tanks befinden sich Bakterienkolonien, deren Stoffwechsel einerseits verschmutztes Wasser filtert und gewissermaßen wiederaufbereitet und andererseits Energie in Form von Elektrizität erzeugt. Beides nutzt Gilberto Esparza nun, um einen Kreislauf in Gang zu setzen: Ein eigens entwickeltes hydraulisches System versorgt den zentralen Container mit dem aufbereiteten Wasser und garantiert so ein optimales Umgebung für die hier befindlichen Einzeller, Krebse, Mikro-Algen und Wasserpflanzen. Die Elektrizität wird in Intervallen als Licht abgegeben, das von den Pflanzen zur Fotosynthese genutzt wird. Die von den Organismen im zentralen Container produzierten organischen Abfallprodukte wiederum werden nach außen, in die Tanks, gepumpt, wo sie von den Bakterien wieder zersetzt werden.

Hybrid Art / Auszeichnung
ARTSAT1: Invader / ARTSAT: Art and Satellite Project (JP)

http://artsat.jp

„[…] The interdisciplinary group ARTSAT managed to design, build, program and launch the first nano art satellite into space, thus turning an exclusive expert technology into a personal and artistic medium. The jury acknowledges the group’s efforts to create an “open” satellite whose data is not only accessible to the builders, but also to other stakeholders and collaborators such as the international amateur radio community.” (Auszug aus dem Statement der Jury)

Am 28. Februar 2014 wurde der weltweit erste Kunstsatellit ARTSAT1: Invader ins All geschossen. Der Invader, ein würfelförmiger Satellit mit einer Kantenlänge von 10 cm und einem Gewicht von 1,85 Kilogramm, war mit einem Arduino-kompatiblen Computer bestückt und konnte, gesteuert von der Bodenstation an der Tata Art University in Tokyo, eine Reihe von künstlerischen Missionen erfolgreich durchführen: die algorithmische Generierung und Übertragung synthetischer Stimmen, Musik und Gedichten, die Aufnahme und Übermittlung von Bilddaten und die Kommunikation mit der Bodenstation mittels eines Chatbot-Programms. Das ARTSAT Projekt war auch Teil der mission [SPACE x ART] − beyond Cosmologies Ausstellung im Museum for Contemporary Art in Tokyo. In einer Installation wurden von Invader gelieferte Daten und Elemente fragmentiert und aufgespalten, BesucherInnen waren eingeladen, diese ganz nach ihren Vorstellungen neu zusammenzusetzen.

Hybrid Art / Auszeichnung
Teacup Tools / Agnes Meyer-Brandis (DE)

http://www.ffur.de/tea

„[…] Coming from a sculptural background, she successfully bridges the factual evidence derived from scientific research environments with fictional, almost surrealistic responses.” (Auszug aus dem Statement der Jury)

Die kybernetischen Teacup Tools der Berliner Künstlerin Agnes Meyer-Brandis rücken den Klimawandel und dessen wissenschaftliche Analyse in den Mittelpunkt. Quasi auf der grünen Wiese – genauer im Wald, auf einem Feld oder sonst wo in der Natur – baut die Künstlerin eine Art mobile Messstation auf, die unter anderem aus mit Miniatur-Wetterstationen bestückten Tee-Tassen besteht. Das Gebräu, das in diesen Tassen entsteht, setzt sich ausschließlich aus Bestandteilen zusammen, die in der Luft enthalten sind – Schwebstoffe, Blütenstaub, Tannennadeln und ähnliches mehr. Die Wetterstationen analysieren und berechnen die Anteile der sich ständig ändernden Ingredienzien bis ihre Prozessoren erhitzen. Dadurch wiederum wird der „Tee“ in den Tassen zum Kochen gebracht.

Visionary Pioneer of Media Art
Jeffrey Shaw (AUS)

„[…] Jeffrey Shaw is recognized as one of the most important pioneers of interactive art. He has powerfully influenced the creation of virtual environments and new innovative user interfaces. Shaw’s work spans a period of half a century and still continues to do so.”

Jeffrey Shaw ist seit den späten 1960er Jahren eine der führenden Künstler im Bereich der Medienkunst. Bedeutende Museen und Festivals rund um die Welt zeigten seine von Kritikern hochgelobten Arbeiten. Shaw setzte Maßstäbe bei der kreativen Nutzung interaktiver Technologien im Bereich Expanded Cinema, Virtual und Augmented Reality, immersiver Visualisierungsumgebungen und interaktiver Erzählung. Seine künstlerischen Arbeiten gehören zu den meistzitierten in der Medienkunst und dazu gehören Corpocinema (1969), Viewpoint (1975), die Laser- und Dia-Shows für die Welttourneen der Gruppe GENESIS Mitte der 1970er Jahre, Legible City (1989), EVE (1993), PLACE‐Hampi (2006), T_Visionarium (2008) und Pure Land: Inside the Mogao Grottoes at Dunhuang (2012). Als Gründungsdirektor des ZKM Instituts für Bildmedien, des UNSW iCinema Research Center und als Dekan der CityU School of Creative Media hat und hatte Shaw einen großen Einfluss auf die Medienkunst.

http://www.flickr.com/photos/arselectronica/14968276997/

Golden Nicas / Florian Voggeneder / Printversion / Album

http://www.flickr.com/photos/arselectronica/17922058999/

Plantas Autofotosintéticas / Gilberto Esparza / Printversion / Album

http://www.flickr.com/photos/arselectronica/18081661866/

Teacup Tools / Agnes Meyer-Brandis / VG Bildkunst / Printversion / Album