Me and the Machines

Künstliche Intelligenz, smarte Apps und Roboter werden zu allgegenwärtigen Interaktionspartnern. Wir nehmen ihre Empfehlungen entgegen, treffen gemeinsam Entscheidungen, kollaborieren am Arbeitsplatz und sprechen mit ihnen – manchmal beinahe wie mit echten Personen. Doch was sind diese Maschinen für uns, wie erleben wir, als menschliche Individuen mit all unseren verschiedenen Bedürfnissen und Erfahrungen, diese Maschinen? Sind sie willkommene Unterstützung oder unheimliche Konkurrenz für uns, bloßes Werkzeug oder soziales Gegenüber?  

Menschliches Denken, Fühlen und Verhalten – das waren schon immer zentrale Gegenstände der Psychologie. Aufbauend darauf erforscht das Robopsychology Lab der Johannes Kepler Universität Linz seit 2018, wie Menschen intelligente Maschinen erleben, sich ihnen gegenüber verhalten und wie Bedürfnisse unterschiedlicher Personengruppen in der Technologieentwicklung Berücksichtigung finden. Partizipative und transdisziplinäre Forschungsprozesse sind dabei von großer Bedeutung.  

„Me and the Machines“ lädt anhand von wechselnden Arbeiten, kuratiert durch das wissenschaftliche Team des Robopsychology Labs, zum Mitforschen, Ausprobieren und Reflektieren ein. Fragen, die gemeinsam mit dem Publikum untersucht werden, adressieren Aspekte wie Vertrauen und Verstehen, Ablehnung und Akzeptanz, Vermenschlichung von Maschinen und Abgrenzung davon.  

Machen Sie mit: Prüfen Sie Ihre Beziehung zu maschinellen Interaktionspartnern und bringen Sie Ihre Meinung dazu in die wissenschaftliche Forschung ein. 

Credit: www.jku.at/lit/robopsychology