Das Ars Electronica Futurelab und Honda R&D forschten gemeinsam an der nächsten Generation der Beziehung zwischen Mensch und Roboter – im Mittelpunkt stand dabei der humanoide Roboter Honda ASIMO.
Von Industrierobotern, die den Produktionsprozess unterstützen, bis hin zu humanoiden Robotern erkunden viele Forschende die Bandbreite der Möglichkeiten für Roboter. In den 2000er-Jahren wurden Robotertechnologien vor allem in die Informationstechnologie integriert, und es war abzusehen, wie sich die Robotisierung des physischen Raums abzeichnete. Daher enthielt die angewandte Forschung wichtige Fragen, z.B. wie wir Technologien wie den humanoiden Roboter ASIMO in unser tägliches Leben integrieren und wie wir die menschliche Akzeptanz und Koexistenz beeinflussen können.
Im Jahr 2010 feierte Hondas humanoider Roboter ASIMO (Advanced Step in Innovative Mobility) beim Ars Electronica Festival sein Debüt in Österreich. Um ASIMO das Gehen zu ermöglichen, untersuchten Honda-Ingenieur*innen die komplex koordinierten Bewegungen des Menschen. ASIMOs Größe und Design wurden so berechnet, dass er optimal in einer menschlichen Umgebung interagieren kann. Ein Programm, das von Honda-Ingenieur*innen und Mitarbeitenden des Ars Electronica Futurelab speziell für das Ars Electronica Center entwickelt wurde, bot ASIMO zahlreiche Gelegenheiten, seine vielfältigen Fähigkeiten als Roboter unter Beweis zu stellen.
Credits
Ars Electronica Futurelab: Christopher Lindinger, Hideaki Ogawa, Roland Haring, Horst Hörtner, Katharina Nussbaumer, Otto Naderer, Benjamin Mayr, Florian Berger, Emiko Ogawa, Bernhard Böhm, Andreas Jalsovec, Michael Mayr
PARTNER: Honda R&D