SHARESPACE

Wie könnten Menschen in naher Zukunft digitale Avatare nutzen? Wie können wir uns in sozialen Situationen engagieren, die sowohl menschliche als auch automatisierte Avatare umfassen? Und welche Technologie brauchen wir, um diese „hybriden“ Räume gemeinsam zu erkunden? Darum geht es bei SHARESPACE – einem europäischen Forschungs- und Entwicklungskonsortium, das aus 13 Partnern aus acht verschiedenen Ländern besteht. Mit an Bord ist das Ars Electronica Futurelab.

Aktuell sucht SHARESPACE Medienkünstler*innen, die mit Hilfe der SHARESPACE-Technologie ein eigenes Kunstwerk für den Deep Space 8K im Ars Electronica Center in Linz realisieren wollen. Die Einreichfrist endet am 19. November 2023.

Das Hauptziel des Projekts ist es, die erweiterte Realität (XR) auf eine radikal neue, ethisch vertretbare Ebene der Präsenz und Sozialität zu bringen, indem die Möglichkeiten der Interaktion in einem virtuellen Raum mit Avataren erweitert werden. Insgesamt beteiligen sich zwei Universitätskliniken, zwei Universitäten, fünf Forschungsinstitute und vier Unternehmen an dem dreijährigen Forschungsprojekt, das von Januar 2023 bis Dezember 2025 läuft.

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Shared Hybrid Spaces für Menschen und Avatare

Das Rückgrat des SHARESPACE-Projekts ist die Entwicklung von sogenannten Shared Hybrid Spaces (SHS). Dabei handelt es sich um Räume, die von Menschen und Avataren gemeinsam genutzt werden, wobei beide an verkörperten kollaborativen Aufgaben beteiligt sind. Ermöglicht wird dies durch die transparente Erfassung sozialer sensomotorischer Primitive durch mobil verbundene innovative Sensoren und deren anschließende Rekonstruktion mittels neuartiger XR-Technologie. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wird die entwickelte Technologie in drei realen Szenarien (Sport, Gesundheit und Kunst) angewendet und bei hochkarätigen Veranstaltungen wie den Olympischen Spielen 2024 und dem Ars Electronica Festival 2024 & 2025 präsentiert.

Dieses Projekt war Teil des Open Futurelab beim Ars Electronica Festival 2023.

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