Ars Electronica Home Delivery:

Einblicke ins Festival, das Futurelab und eine besondere Geschichte zum Stephansdom

Pressetext als PDF
Fotosammlung Ars Electronica Festival 2021
Live-Stream Inside Festival, Episode 4
Fotoalbum Best of Ars Electronica Home Delivery
Website Ars Electronica Festival
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Presse-Akkreditierung Ars Electronica Festival
Ars Electronica Blog

(Linz, 2.8.2021) Faszinierende Ausstellungen, inspirierende Talks und Konferenzen, themenspezifische Führungen, Workshops und tolle Konzerte mit digitaler und/oder klassischer Musik und all das sowohl in Linz als auch an 100 weiteren Locations rund um den Globus: Von 8. bis 12. September wird das Ars Electronica Festival wieder als hybrider Event über die Bühne gehen. Der thematische Ausgangspunkt für diese Reise um die Welt ist diesmal die Forderung nach einem „New Digital Deal“. Bei Ars Electronica Home Delivery am Mittwoch, 4.8.2021, widmen sich Veronika Liebl und Andrew Newman dem Thema “Critical Journalism” und stellen insgesamt vier Projekte vor, die dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven behandeln. Beginn des Live-Streams, ist um 15:00 (CET). Am Dienstag, 3.8.2021 widmet sich Episode 5 aus der Jubiläumsreihe des Ars Electronica Futurelab dem Thema „Computation & Beyond“. Matthew Gardiner und Marianne Eisl gehen dabei der Frage nach, wie man Menschen dazu inspirieren kann, die Zukunft aktiv und vor allem gemeinsam zu entwerfen? Beginn ist um 18:00 (CET). Am Freitag, 6.8.2021 geht die Serie Geschichte & Geschichten über den Stephansdom in Runde 5: Unter dem Titel „Kirchturm mit Halbmond“ erfahren Sie Interessantes rund um das Wiener Wahrzeichen. Beginn ist um 14:30 (CET).

Inside Festival (Episode 4): In 34 Tagen oder 835 Stunden oder 50.040 Minuten startet die Ars Electronica 2021
4.8.2021 / 15:00 CET

In der vierten Ausgabe von Inside Festival widmen sich Veronika Liebl und Andrew Newman dem Thema “Critical Journalism” und stellen insgesamt vier Projekte vor, die dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven behandeln.
Im Mittelpunkt des, zwischen 2017 und 2021, entwickelten künstlerischen Projekts von Celeste Rojas Mugica (CL/AR) “Ejercicios de aridez (Aridity Exercises)” steht das Bild eines zwei Kilometer langen „Corvo“-Messers, eines historischen Emblems der chilenischen Streitkräfte, das akribisch mit Kreide auf die Oberfläche der Atacama-Wüste, dem trockensten Ort der Erde, gezeichnet wurde. Es gibt keine Gewissheit über die Urheberschaft der Zeichnung, doch das Bild zeugt von Absicht und der Beständigkeit des physischen Territoriums, in das es geätzt wurde.
Die diesjährige Themenkonferenz, die von den Gewinner*innen des ersten Ars Electronica Award for Digital Humanity, Branch Magazine, kuratiert wird, untersucht, wie das Internet in Zukunft der kollektiven Befreiung der Gesellschaft und der ökologischen Nachhaltigkeit dienen muss. Vier Panels moderiert von Michelle Thorne, Chris Adams, Christine Lariviere, Andres Colmenares und Alex Deschamps-Sonsino setzen sich kritisch mit Themen wie Klimagerechtigkeit und Gleichberechtigung, Populismus und Abbau von Machtstrukturen, Solidarität und Fürsorge sowie kohlenstoffarmes Design und Bildung auseinander.

Ars Electronica Festival
Am 18. September 1979 erblickt in Linz das erste Ars Electronica Festival das Licht der Welt. Ein Pilotprojekt, das die gerade heraufziehende digitale Revolution zum Anlass nimmt, nach möglichen Zukünften zu fragen und diese Recherche an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft ansiedelt. Mit dieser bis heute gültigen Philosophie legten der Kybernetiker und Physiker Herbert W. Franke (AT), der Elektronikmusiker Hubert Bognermayr (AT), der Musikproduzent Ulli A. Rützel (AT) und Hannes Leopoldseder (AT), damaliger Intendant des ORF-Landesstudios Oberösterreich, den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der Ars Electronica. Heute, mehr als 40 Jahre später ist Ars Electronica eine der weltweit größten hybriden Plattformen für Medienkunst, ein Festival für digitale Musik, ein Showcase für Kreativität und Innovation und Spielwiese für die nächste Generation.

Ars Electronica Futurelab 25th Anniversary Series / Episode 5 – Computation & Beyond
3.8.2021 / 18:00 (CET)

Wie kann man Menschen dazu inspirieren, die Zukunft aktiv und vor allem gemeinsam zu entwerfen? Computation & Beyond, Episode 5 aus der Jubiläumsreihe des Ars Electronica Futurelab, widmet sich dieser weitreichenden gesellschaftlichen Frage. Komplexe oder schwer fassbare Inhalte erfordern oft einen Wechsel der Perspektive, um zu berühren.
Seit nunmehr 25 Jahren finden die unterschiedlichsten Ideen und Ansätze aus dem Ars Electronica Futurelab ihren Weg direkt in die Herzen und Köpfe des Publikums: Kunst, Kreativität, Zufall und sogar Misserfolg sorgen dabei für die erstaunlichsten Resultate.
Matthew Gardiner und Marianne Eisl, Artists und Key Researcher im Lab, präsentieren ihre besondere Herangehensweise an die Problematik anhand von wichtigen Exponaten aus der Geschichte des Labs: Ein gestengesteuertes Kugellabyrinth, ein Spiegel, der Gesten in ein interaktives Erlebnis verwandeln kann, kinetische Skulpturen zwischen Robotik und Origami, sowie Schatten-Silhouetten digital erfasster Körper. Anhand innovativer Konzepte an der Grenze zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft zeigen die beiden, dass es für die Entwicklung anschaulicher Erlebnisse mehr braucht, als eine Maschine berechnen kann: Es geht darum, die Komplexität auf handliche Portionen an Information zu reduzieren, um wichtige Informationen in greifbare Formate zu überführen.

Stephansdom – Geschichte & Geschichten
Episode 5 / Kirchturm mit Halbmond / 6.8.2021 / 14:30 (CET)

Der Wiener Stephansdom ist das Wahrzeichen Österreichs schlechthin. Michaela Obermayer und Reinhard Bengesser vom Ars Electronica Center laden bei Ars Electronica Home Delivery Zuseher*innen auf eine faszinierende 3D-Reise durch den Stephansdom und zeigen dabei nicht nur Orte, die sonst nicht zugänglich sind, sondern erzählen auch jede Menge interessante Geschichten über Religion, Brauchtum, Macht und Politik. Episode 5 berichtet, warum mehr als hundert Jahre ein Halbmond auf der Spitze des „Steffls“ prangte und welche Zahlensymbolik bei seinem Bau eine Rolle spielte.

Ars Electronica Home Delivery
„Ars Electronica Home Delivery“ ist ein wöchentliches Programm, das Guided Tours durch die Ars Electronica Ausstellungen, Ausflüge in die Ars Electronica Labs, Besuche im Machine Learning Studio, Konzerte mit Echtzeitvisualisierungen, Deep Space LIVE-Sessions, Workshops mit Engineers und Talks mit Artists und Scientists aus aller Welt sowie Angebote für Schulen, Universitäten und Unternehmen umfasst. „Ars Electronica Home Delivery“ will die künstlerisch-wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Zukunft einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen.

http://www.flickr.com/photos/arselectronica/51122628182/
Ars Electronica Festival / Foto: Ars Electronica / Printversion

http://www.flickr.com/photos/arselectronica/51352192598/
Ejercicios de aridez / Virtual Project / Celeste Rojas Mugica / Printversion

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Video Inside Festival, Episode 4