Deep Space Lecture:

Gustav Klimts Bilder von Frauen – Ein Dialog mit den Frauenbildnissen von Rebecca Merlic

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Presse-Akkreditierung Ars Electronica Festival
Live-Stream der Deep Space Lecture
Website Klimt vs Klimt / Google Arts & Culture
Website Rebecca Merlic
Ars Electronica Blog

DO 28.4.2022 / 19:00 – 20:30

(Linz, 25.4.2022) Er zählt zu den bedeutendsten Künstlern des Jugendstils, seine opulenten Gemälde sind weltweit bekannt und seine Damen-Portraits werden am internationalen Kunstmarkt zu Spitzenpreisen gehandelt. Die Rede ist von Gustav Klimt, dessen Bilder von Frauen Donnerstagabend, 28.4.2022, im Fokus einer Deep Space Lecture stehen. Franz Smola, Kunsthistoriker und Klimt-Experte am Wiener Belvedere, wird ab 19:00 anhand von herausragenden Bildern von Google Arts & Culture Klimts Frauen-Portraits hinsichtlich der damals vorherrschenden Rollenbilder untersuchen und auch die gesellschaftliche Stellung der abgebildeten Damen näher unter die Lupe nehmen. Zugleich werden Klimts Werke den Arbeiten der preisgekrönten Künstlerin Rebecca Merlic gegenübergestellt, die Einblicke in die Techniken und Konzeption ihrer Arbeiten gibt und so einen wichtigen Impuls zur Auseinandersetzung mit dem heutigen Frauenbild in der zeitgenössischen Kunst liefert. Unterstützt wird diese Deep Space Lecture, die auch per Live-Stream verfolgt werden kann, von der LINZ AG und HYPO Oberösterreich. Mit einem gültigen Museumsticket ist der Eintritt kostenlos.

Über Franz Smola (AT)
Franz Smola ist seit 2017 Kurator für die Kunst des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts am Belvedere in Wien. Von 2009 bis 2017 war er als Sammlungskurator im Leopold Museum, Wien, tätig. Von 2013 bis 2015 übte er dort auch die Funktion des interimistischen Museologischen Direktors aus. Smola kuratiert und mit-kuratiert regelmäßig Ausstellungen mit Themenschwerpunkten internationale klassische Moderne sowie Wien um 1900. Zuletzt erarbeitete Smola die Schau Klimt. La Secessione e l´Italia für das Museo di Roma.

Über Rebecca Merlic (HR/AT)
Rebecca Merlic ist eine digitale Künstlerin und Architektin, experimentelle Filmemacherin und Universitätsassistentin im Kernteam von Experimental Game Cultures an der Universität für angewandte Kunst Wien. Ihre Arbeit ist stark beeinflusst von alternativen Gesellschaftsformen und der Überschreitung sozioökonomischer Konventionen sowie von neuen Formen der künstlerischen und architektonischen Produktion unter Verwendung neuer Technologien. Sie ist Trägerin des Marianne von Willemer-Preises 2020 für digitale Medien. Derzeit ist sie transdisziplinäre Teilnehmerin des „European Alliance of Academies: Ignorance is Strength AIR“-Programms und arbeitet an „DigitalHumanism x FutureLiving“ in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturforum in Tokio.

Drei neue Veranstaltungsformate im Deep Space 8K

Konzerte unterschiedlichster Genres begleitet von immersiven Visualisierungen, einzigartige bildgewaltige Erlebnisse, die zum interaktiven Mitmachen einladen und inspirierende Vorträge von hochkarätigen Expert*innen zu einer breitgefächerten Themenpalette. Mit den drei neuen Veranstaltungsformaten „Deep Space Concert“, „Deep Space Lecture“ und „Deep Space Experience“ werden die vielfältigen Möglichkeiten des Deep Space 8K zum Einsatz gebracht, um Künstler*innen, Musiker*innen und Forscher*innen das perfekte Setting zu bieten.

http://www.flickr.com/photos/arselectronica/52028347578/
Gustav Klimts Bilder von Frauen – Ein Dialog mit den Frauenbildnissen von Rebecca Merlic / Credit: GLITCHBODIES, Rebecca Merlic, 2021 / Gustav Klimt, Die Braut (Details), 1917/18 (unvollendet), Klimt-Foundation, Wien, Foto: Johannes Stoll, Belvedere / Foto: Ars Electronica, Robert Bauernhansl / Printversion