Neues Museum in Berlin eröffnet:

Ars Electronica Solutions macht die Welt der Samurai zum interaktiven Erlebnis

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(Linz/Berlin, 11.5.2022) Prächtige Rüstungen, minutiös gearbeiteter Schwertschmuck, Teegeräte, Keramiken und Malerei, ein raumgreifendes Nō-Theater, ein originales, traditionelles Teehaus – vergangenen Freitag öffnete in Berlin Mitte ein neues Museum seine Tore, in dem die sagenhafte Ära der japanischen Samurai zu neuem Leben erweckt wird. Mehr als dreißig Jahre lang hat der Unternehmer Peter Janssen dafür Artefakte zusammengetragen: „Indem ich meine Sammlung im Samurai Museum Berlin für Besucher*innen jeden Alters und jeder Herkunft öffne, möchte ich meine Begeisterung für die japanische Kultur und Geschichte der Samurai über die Generationen hinweg teilen. Wir verstehen uns als Ort der lebendigen Wissensvermittlung und als Brückenbauer — kulturell, räumlich und zeitlich.“

Ausflüge in die Welt der Samurai …

Für Inszenierung und Storytelling holte Peter Janssen das Team von Ars Electronica Solutions an Bord. „Es war eine ebenso reizvolle wie herausfordernde Aufgabe, die Menschen und ihre Kultur sichtbar zu machen, die all diese einmaligen Ausstellungsexponate einst hervorgebracht haben“, meint Michael Mondria, Managing Director Ars Electronica Solutions. „Die Besucher*innen sollen ein Stück weit erahnen können, wie das Leben in der Ära der Samurai war.“

… als interaktives Erlebnis Marke Ars Electronica Solutions

„Peter Janssen präsentiert in Berlin Mitte die größte Sammlung authentischer Samurai-Artefakte außerhalb Japans“, unterstreicht Michael Mondria Dimension und Stellenwert des neuen Museums. „Dementsprechend wichtig war es uns, seine Sammlung für ein möglichst breites Publikum aufzubereiten.“ Spielerisch, unterhaltsam und aufschlussreich sollen sich das Entdecken und Erkunden des Samurai-Museums gestalten. Exponat für Exponat wird spürbar, nicht nur welchem Glauben und welcher Philosophie die legendären Samurai anhingen, sondern auch wie ihr Alltagsleben wohl aussah. „Unsere Inszenierung verwebt die Architektur des Museums mit Licht, Farbe und Klängen“, sagt Michael Mondria. „Darin eingebettet präsentieren wir die einzelnen Objekte und erzählen von den Menschen, die sie geschaffen und genutzt haben.“ Es gibt Stationen, die Informationen anbieten und andere, die einen sehr spielerischen Zugang wählen und auf Interaktion abzielen. Immer wieder werden zudem Berührungspunkte mit unserer Kultur und unserem Weltbild heute herausgearbeitet.

Geschichten über Menschen von einst für Menschen von heute

Obwohl bei der Inszenierung sehr viel Technologie im Spiel ist, tritt diese dabei nie in den Mittelpunkt. „Für uns ist Technologie immer nur Mittel zum Zweck“, sagt Michael Mondria. „Sie hilft uns, Geschichten auf eine Weise zu erzählen, die Menschen berühren und inspirieren soll.“ Einzigartige physische Exponate, die nicht berührt werden dürfen, können mittels 3D-Scans sehr wohl unter die Lupe genommen werden. Multimediale Installationen zeigen, wie komplex und aufwändig die Herstellung von Schwertklingen damals war und verdeutlicht, wie wertvoll diese Waffen waren.

Zu den Highlights des Museums zählt ohne Zweifel ein originales Nō-Theater, das dank projizierter Green-Screen-Aufnahmen von zwei der bedeutendsten Nō-Darstellerinnen unserer Zeit zum Leben erwacht. „Dass erstmals erlaubt wurde, eine solche Green-Screen-Produktion überhaupt auf einer renommierten Bühne in Tokio/Japan zu produzieren und die Aufnahmen dann auch noch in Berlin im Museum zeigen zu dürfen, macht deutlich, dass Peter Janssen und sein Team wirklich nichts unversucht ließen, um das Samurai-Museum zu etwas ganz Besonderem zu machen“, sagt Chris Bruckmayr, Head of Products & Events bei Ars Electronica Solutions. Auch das – natürlich ebenfalls originale – Teehaus des Museums wird mit Green-Screen-Aufnahmen einer traditionellen japanischen Teezeremonie bespielt. „Darüber hinaus haben wir zwei große interaktive Multimediainstallationen entwickelt, mit denen wir im Stil einer dramaturgischen audiovisuellen Erzählung die Geschichte der japanischen Samurai erzählen sowie den aufwendigen Herstellungsprozess eines Schwertes erklären“, sagt Michael Mondria. Aufgezeigt werden dabei auch weltgeschichtliche Zusammenhänge und Entwicklungen, die zwar außerhalb Japans stattfanden, die Welt der Samurai aber nachhaltig beeinflussten. „In vielerlei Hinsicht war das neue Samurai Museum Berlin ein sehr herausforderndes, aber deshalb unheimlich lohnendes Projekt für uns“, sagt Michael Mondria. „Allen, die in nächster Zeit mal nach Berlin kommen, empfehle ich wärmstens vorbeizuschauen und in die Welt der Samurai einzutauchen – es ist garantiert ein Erlebnis!“

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Samurai Museum Berlin / Foto: Ars Electronica Solutions – MyTrinh Müller-Gardiner / Printversion

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Samurai Museum Berlin / Foto: Ars Electronica Solutions – MyTrinh Müller-Gardiner / Printversion

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Samurai Museum Berlin / Foto: Ars Electronica Solutions – MyTrinh Müller-Gardiner / Printversion