Inside Festival 03

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Die dritte Episode von “Inside Festival” widmen Veronika Liebl (Managing Director, Ars Electronica) und Kristina Maurer (Head of European Projects, Ars Electronica) dem Thema “Wasserökologie”. Sie stellen zwei Projekte unserer Festival Gärten und ein künstlerisches Projekt vor und geben uns einen kleinen Vorgeschmack auf das Young Animations Programm der Ars Electronica.

Das künstlerische Projekt von Kasia Molga (PL/UK) “How to make an Ocean?”, stellt die Frage, ob menschliche Tränen das Leben im Meer erhalten können. Das Projekt ist inspiriert von ihrem Umgang mit persönlicher Trauer und führt zur verrückten Errichtung eines provisorischen Nasslabors; dem Erlernen des Weinens auf Kommando; hin zu Bemühungen, winzige Meerestiere in ihren Tränen am Leben zu erhalten.

Das Projekt “Maritime- trace- exposure-“, welches während des Festivals im Garden Auckland zu sehen sein wird, ist ein Gemeinschaftsprojekt der Forschungsgruppe “An Architecture of the Sea”, deren Arbeit sich mit der Visualisierung der Meeresumwelt in unterschiedlichen räumlichen Settings beschäftigt. Unter Verwendung von Fotografie, Poesie und virtuellem Raum, in Verbindung mit systematischer maritimer Vermessung und Probenentnahmen erforschen sie den Unterschied zwischen dem “alltäglichen” maritimen Raum und den Versionen, die wir durch Simulation, Imagination und Technologien erschaffen.

“Anatomy of a Fatberg” ist ein Projekt von Sanja Anđelković (RS), Jovana Pešić (RS), Andrea Palašti (RS) in Form einer visuellen Landkarte unserer materiellen Kultur und der Komplexität der Kanalisation von Novi Sad. Der Fatberg dient hier als Fallstudie und Metapher für eine “neue hybride Intelligenz” und erforscht die komplexe Beziehung mit unserem Abfall und dessen Folgen aus einer medizinischen, chemischen, ökologischen, ökonomischen, politischen, kulturellen, philosophischen und kritischen Perspektive.

Für das Young Animations Program reichen jedes Jahr junge, begabte FilmemacherInnen ihre schrägen, subtilen, witzigen, utopischen, kritischen und dystopischen Arbeiten für die Kategorie “u19-create your world” des Prix Ars Electronica ein. In unserer Session präsentieren wir die Arbeit “Floating World” von Ella Guggenbichler. Sie ist 17 Jahre alt und hat für das Projekt ihrer Fantasie freien Lauf gelassen, losgelöst von allen Grenzen der realen Welt. Wie stelle ich mir meine Fantasiewelt vor? Was soll sie können und was kann man dort machen? Was würde ich gerne tun?