Tag 4: Digitale Humanist*innen aller Länder, vereinigt euch!

Anthropozän, Datenkapitalismus und Big Tech Monopole – nur wenige Jahre zurück und die Begriffe wären entweder gänzlich unbekannt oder zumindest zu vernachlässigen gewesen. Nun, mitten in der digitalen Transformation, sind sie omnipräsent und haben den Begriff des „digitalen Humanismus“ geboren.

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Der Samstag des Ars Electronica Festival geht der Frage nach, wie wir mit Daten umgehen wollen, wie viel Vielfalt in der digitalen Landschaft herrschen soll und auf welche Grundfesten wir unsere Gesellschaft stellen wollen.

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Wo wäre dieser Prozess besser aufgehoben als bei der Zukunftsgeneration, also den unter 19-Jährigen? Ganzjährig kann beim Prix Ars Electronica in der Kategorie u19–create your world eingereicht werden – und jährlich werden auch die Sieger*innen prämiert. Der Samstag startet mit der Award Ceremony der zahlreichen Gewinner*innen.

Wir gratulieren allen Gewinner*innen ganz herzlich!

u19-Winners, Credit: Tom Mesic

Unsere Ernährung ist ein großes Thema der Zukunft: Hier lädt der alljährliche BIO Bauernmarkt ein, sich durch die regionalen Bioprodukte Oberösterreichs zu schmausen – natürlich mit gutem Gewissen.

Es gibt viel zu entdecken und zu genießen.

Inhaltlich ist der Tag dem digitalen Humanismus gewidmet, denn es ist AI Lab Conference Day. Den ganzen Tag über stehen Panels und Lectures des European ARTificial Intelligence Lab an. Fünf große Themenblöcke werden hierbei erörtert: AI x Music, AI x Civil Society, AI x Media Literacy, AI x Feudalism, AI x Digital Humanism.

Credit: vog.photo

Beim Panel „Civil Society“ diskutieren Julia Kloiber, Glacier Kwong, Kilian Kleinschmidt, Caroline Sinders und Simon Weckert.

Credit: vog.photo

Die brennenden Themen unserer Zeit werden in den Panels besprochen.

FEST.ENGAGIERT lautet der Name der Freiwilligenmesse. Auch hier geht es um soziales Engagement, nämlich um ehrenamtliche Tätigkeit.

Credit: Tom Mesic

Ab 13:00 Uhr findet parallel zur Freiwilligenmesse das Symposium „Die Zivilgesellschaft der Zukunft: Co-Kreation wirkt“ statt. Hier tauschen sich nationale und internationale Akteur*innen und Interessierte über Neuerungen und zukunftsweisende Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen Engagements im Allgemeinen und in Zeiten von COVID-19 aus.

Auch der Samstag ist gesegnet mit wunderbarem Outdoor-Wetter.

Credit: Tom Mesic

Am create your world-Festival wird derweil probiert, gewischt, geworfen, gehämmert und vor allem gelacht.

So viele tolle Dinge gibt es hier zu entdecken…

Ein wichtiger Teil des Festivals findet online statt. Hier ein Ausblick in die weite Welt des WWW…

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Ein Stückchen weiter lädt das „Demokratie Repair Café“ alle ein, die sich an der weiteren Gestaltung der Gesellschaft und ihres Umgangs mit digitaler Technologie beteiligen wollen.

Credit: vog.photo

Vor lauter Programm am Festivalgelände bei der JKU sollten aber die anderen Locations nicht vergessen werden – im Deep Space 8K des Ars Electronica Center laufen viele, ganz unterschiedliche Programme: künstlerische…

… und informative.

Ab 18 Uhr erfreute dann „Frau Sammer“ das Publikum vor der Festival University-Bühne.

Credit: Tom Mesic

Mit Synthie-Sounds, E-Bass, zwei Stimmen, Rap und assi-sakralen Hymnen zeigen sich die vier Sammers schrill und still, virtuos und virtuell, amateurinnenhaft und absolut professionell.

Credit: Tom Mesic

Als Headliner schließt Zanshin den Abend an der Festivallocation In Kepler’s Gardens. Es darf getanzt werden!

Hier geht’s zum Linz-Programm, das heute noch bestaunt werden kann!