Über das Verschwinden

Wolfgang Fadi Dorninger erhält 2020 den Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz in der Sparte Medien-, Produkt- und Kommunikationsdesign und trotzt den veranstaltungsfreien Zeiten mit einer Darbietung am 1. Dezember im Deep Space 8K des Ars Electronica Center, das auf Home Delivery übertragen wird. Preisverleihung einmal anders.

Ars Electronica Gallery Spaces Garden

2020 ist für die Kunstindustrie ein wirklich verflixtes Jahr, bündelten sich verfügbare Kräfte doch zuallererst in Politik und Gesundheitswesen, um die Krise zu meistern. Und so wurde das Eis zunehmend dünner für den Kunstbetrieb und es wurde klar, dass eine neue Standortbestimmung nötig war – und zwar schnell, wollte man nicht untergehen. Die einzig noch verfügbare Plattform für kommerzielle Transaktionen war – und ist immer noch – das Netz.

Zwischen den Disziplinen spazieren

Der JKU Campus als Ort der Begegnung und als Ort für Projekte, die nur beim Schlendern durch den Park und durch aufmerksames in die Luft schauen entdeckt werden können. JKU LIT @ Ars Electronica sowie die Garden Exhibition in Kepler's Garden am Campus der JKU zeigt spielerische Projekte, die verschiedene Disziplinen verbinden.

THE WILD STATE

Eine Prärie im Wilden Westen, eine futuristische Pirateninsel auf hoher See, tanzende Menschen am Burning Man – welche Bilder entstehen vor eurem inneren Auge, wenn ihr THE WILD STATE hört?

Women in Media Arts: Denkt KI wie ein (weißer) Mann?

"Women in Media Arts" ist eine Datenbank der Ars Electronica, die sich speziell den Frauen in der Medienkunst widmet. Analog dazu stellen wir euch in dieser Serie Medienkünstlerinnen und ihre Arbeiten vor, beginnend mit der Frage: Denkt KI wie ein (weißer) Mann?

Alles verbunden, alles beeinflusst

Shaun Hus Werke erforschen die Beziehung zwischen Mensch und Natur im digitalen Zeitalter. "Internet of Everything: All Connections" - derzeit Teil der "human (un)limited" Ausstellung in Peking - zeigt, wie alles um uns herum nicht nur miteinander verbunden, sondern auch beeinflusst ist.

DuoSkin: Wie eine zweite Haut

Hübsches Metallic-Tattoo oder modernes On-Skin-Interface? DuoSkin kreiert ausgehend von der Ästhetik temporären Hautschmucks Geräte auf der Haut, mit denen BenutzerInnen ihre mobilen Geräte steuern oder Informationen auf ihrer Haut anzeigen und speichern können. Das Projekt ist momentan Teil von Ars Electronicas "human (un)limited" Exhibition in Peking.

"Wir brauchen immer KünstlerInnen, die uns wachrütteln"

Er zählt zu den einflussreichsten zeitgenössischen Künstlern Chinas, am 2. November 2019 eröffnet Qiu Zhijie von der Central Academy of Fine Arts Beijing gemeinsam mit seinem Kuratorkollegen Martin Honzik von Ars Electronica und mit der Design Society die neue Ausstellung „40 Years of Humanizing Technology“ in Shenzhen.

Die letzte Große Konzertnacht in der POSTCITY

Sie ist der Auftakt des erstmals stattfindenden „AIxMusic Festival“ und gleichzeitig auch eines der letzten Konzerte, die in der POSTCITY Linz während des Ars Electronica Festival stattfinden werden. Wir haben uns mit Norbert Trawöger, dem künstlerischen Direktor des Brucknerorchesters Linz, und Gerfried Stocker, dem künstlerischen Leiter der Ars Electronica, über diesen faszinierenden Ort, Gustav Mahler und künstliche Intelligenz unterhalten.

niemand mischt sich ein: Marianne.von.Willemer-Preis 2018

Die Wiener Künstlerin starsky gewinnt mit ihrer Projektions-Guerilla-Tour „niemand mischt sich ein“ den Marianne.von.Willemer-Preis für digitale Medien 2018. Im Interview erzählt sie mehr über ihre widerständige und feministische Arbeit.

Weg mit der Angst vor Fehlern: Claudia Novak

Die Kommunikationsexpertin und Kuratorin von TEDxLinz Claudia Novak spricht am Ars Electronica Festival beim Innovationsforum Get Inspired am 6. September 2018 darüber, warum wir dringend mehr Transparenz im Umgang mit Fehlern brauchen. Wir haben bereits vorab mit ihr über das Scheitern und unseren Umgang damit gesprochen.

Featured Artist: Elisabeth Schimana

Wo sind eigentlich die Frauen in der elektronischen Musik? Das fragt sich Elisabeth Schimana, Musikpionierin und Featured Artist am Ars Electronica Festival von 6. bis 10. September 2018, bereits seit den 90er-Jahren. Am Festival präsentiert sie mit „Hidden Alliances“ eine Auswahl ihrer Arbeiten zum Thema.

Papercraft und Animation: Ein Diorama für Sacher

Für die Neugestaltung des Cafés Sacher Eck in Wien setzte Ars Electronica Solutions drei innovative Projekte für den Traditionsbetrieb um. Herzstück der Zusammenarbeit ist ein Diorama, in dem eine Nachbildung des Hauses Sacher aus Papercraft und verspielte Animationen von „Sacher-Momenten“ erzählen. Im Interview verraten die beiden Designerinnen Daniela Leitner und Sandra Reichl mehr.

The Wandering Artist Project

Für ihren Vorschlag, einen Roboter mit künstlerischen Fähigkeiten in den Weltraum zu schicken, hat die Roboteringenieurin Sarah Petkus eine Honrary Mention bei art&science@ESA 2016 erhalten. Im Interview spricht sie über ihre Pläne für ihre nun beginnende Residency bei der ESA und im Ars Electronica Futurelab, über humane Roboter und die wesentlichen Elemente, was einen Roboter eigentlich ausmachen.

STARTS Prize 2017: Die PreisträgerInnen

Die GewinnerInnen des diesjährigen STARTS Prize kommen aus Japan und der Schweiz. Für ihr Projekt "I’m Humanity" erhält Etsuko Yakushimaru den Grand Prize für Artistic Exploration, der Grand Prize für Innovative Collaboration geht an Gramazio Kohler Research der ETH Zürich und das Self-Assembly Lab am MIT für ihre Installation "Rock Print".

Ghalia Elsrakbi: "Kunst ist eine gemeinsame Spielwiese"

Medienkunst und ganz besonders „Hybrid Art“ – eine Kategorie des Prix Ars Electronica – stützen sich auf hybride und transdisziplinäre Projekte und Zugänge. Im Interview erzählt uns die Jurorin Ghalia Elsrakbi, was sie unter dem Begriff „Hybrid Art“ versteht und welche Rolle die Kunst im Jahr 2017 spielen kann.

Réka Bucsi: "Ich mag diese spielerischen Wege"

Mit ihrer Animation „Symphony no. 42“ schaffte es Réka Bucsi bei den 87sten Academy Awards bis in die engere Wahl. Im April ist sie eine der JurorInnen, die sich auf die Suche nach der Goldenen Nica des Prix Ars Electronica 2017 begeben.

Women in Media Arts

Bereits im September 2016 hat Ars Electronica eine eigene Online-Datenbank für Frauen in der Medienkunst ins Leben gerufen. Ab sofort ist es möglich bei „Women in Media Arts“ selbst Daten über Künstlerinnen einzutragen und zu ändern. Die Projektverantwortliche Florina Costamoling stellt uns die Datenbank, die sich unter anderem an KuratorInnen und KünstlerInnen richtet, kurz vor.

Klemens Brosch - das Zeichengenie aus Linz

Mit seinen magischen Landschaften und melancholischen Bildwelten zählt der 1894 in Linz geborene Künstler Klemens Brosch zu den herausragendsten Zeichnern Österreichs des 20. Jahrhunderts. Im Deep Space werden seine kleinformatigen Zeichnungen nun ganz groß präsentiert.

Die Reise zum Mars

Selbst wenn die Signale des Schiaparelli-Test-Landers an diesem Abend ausgeblieben sind, war es doch eine sehr spannende Zeit, die entscheidenden Schritte der Mission zum Mars vom ESA-Kontrollzentrum in Darmstadt aus gemeinsam mit den WissenschaftlerInnen und der Künstlerin Aoife Van Linden Tol mitzuverfolgen. Wir haben ein paar Impressionen dieser Reise zusammengestellt.

Explosions Aoife Van Linden Tol Test Festival 2016
Second Story: Alte Objekte, neue Geschichte

Aoife van Linden Tol gibt gedruckten Objekten, die früher einmal emotionalen Wert besaßen, einen Neuanfang. In ihrer Performance „Second Story“ sprengt sie alte Fotos, Pässe, Liebesbriefe und mehr mit kontrollierten Explosionen in die Luft. Wie der erste Sprengtest aussah, was uns bei der Performance im September erwartet und wie Sie selbst Objekte zur Sprengung einsenden können, erfahren Sie hier.

Aoife Van Linden Tol: Explosionen als schöpferische Kräfte

Es sind heftige Explosionen, die die Künstlerin Aoife Van Linden Tol besonders faszinieren. Im Rahmen der art&science-Residency erhält sie die Möglichkeit, die ESA sowie das Ars Electronica Futurelab zu besuchen, um dabei ausreichend Inspiration für ihr nächstes Projekt zu sammeln. Im Interview spricht sie unter anderem darüber, dass Explosionen weit mehr in sich tragen als die Macht der Zerstörung.

Lauren McCarthy provoziert "Mitgefühl" auf ihre eigene Art

Als Designerin, Künstlerin und Programmiererin erforscht Lauren McCarthy die Strukturen und Systeme sozialer Interaktion, Identität als auch Selbstdarstellung und das Potenzial von Technologie diese zu beeinflussen. Während ihrer Transmit³-Residency an der Queensland University of Technology möchte sie herausfinden, wie sich Big-Data auf das Miteinander um die Multimedia-Wand "The Cube" auswirkt.

SPARKS-Projekt-Trilogie auf Wanderausstellung

Mit der ersten SPARKS-Wanderausstellung, die in 29 Ländern gezeigt wird und in vier Städten Europas eröffnet wurde, zeigen vier Artist in Residency-GewinnerInnen, wie sie das Thema Responsible Research and Innovation am Ars Electronica Futurelab auf ihre ganz eigene und spannende Art und Weise weiter entwickelt haben.

Mit zündenden Ideen zur Residency

Wir freuen uns die KünstlerInnen, die im Ars Electronica Futurelab Exponate für das EU-weite Projekt Sparks entwickeln werden, bekannt geben zu können.