Das Ars Electronica Futurelab bietet die Möglichkeit, durch eine Vielzahl von Bildungsprogrammen zu lernen, „wie man die Zukunft baut“. Basierend auf dem Wissen, das wir in der Praxis verschiedener Zukunftsprojekte gewonnen haben, haben wir Denk- und Prototyping-Methoden entwickelt, um eine bessere Zukunft proaktiv und aktiv zu gestalten. Wir unterrichten und präsentieren diese durch eine Kombination verschiedener Formate, darunter Workshops, Vorträge und Ausstellungen, sodass andere unsere Forschung und Erfahrungen nachempfinden können. Die Bildungsprogramme des Ars Electronica Futurelab verwenden „kreative Fragen“ als Kompass und ermutigen die Teilnehmer*innen, Prototypen der Zukunft zu erleben.

Workshops & Aus- stellungen

Mit internationalen Workshops, Ausstellungen und Initiativen schafft das Ars Electronica Futurelab einen Raum für den Dialog mit Bürger*innen über die Zukunft von Kunst, Technologie und Gesellschaft. Diese Orte sind echte Pop-up-Labore und „Schulen der Zukunft“. Ob jung oder alt, wir laden Menschen ein, sich aktiv und kreativ an unseren Programmen zu beteiligen und uns auf unserer Reise in die Zukunft zu begleiten. Um neue Erzählungen für die Zukunft zu entwickeln, sammeln wir zum Beispiel Statements von jungen Fachleuten aus der ganzen Welt. Und im Dialog mit internationalen Medienkünstler*innen, Kreativen, Forscher*innen und Expert*innen aus allen Disziplinen erforschen wir ein Manifest für die zukünftige Welt. In Tokio eröffnen wir regelmäßig die School of the Future, ein kombiniertes Programm für alle, die über die Zukunft lernen möchten, was man in der Schule nicht lernen kann.

Vorlesungen & Forschung

Kunst kann sehr effektiv darin sein, neue Weg in die Zukunft zu finden, denn sie erweitert reale Räume um Kreativität. In Form von Artistic Journalism kann Kunst Wissen vermitteln, das nicht mehr allein durch Bücher, Zeitungen und Online-Medien transportiert werden kann. „Art Thinking“-Workshops lehren Interessierte unser täglich gelebtes Gedankenexperiment hier im Lab. In enger Kooperation mit internationalen und regionalen Hochschulen und Universitäten bieten wir die Nutzung unserer Ars-Electronica-Infrastruktur, wie zum Beispiel den Deep Space 8K, für die Realisierung von kooperativen Projekten an – im Dialog mit unserer Forschung in den Bereichen Kunst und Wissenschaft. Als Tutor*innen lehren unsere Forschenden und Kunstschaffenden an internationalen universitären Bildungseinrichtungen. So begleiten, unterstützen und inspirieren sie als interdisziplinäre Mentor*innen den breit angelegten Zukunftsdiskurs. Die Festival University lädt Studierende aus aller Welt dazu ein, den globalen Herausforderungen mit individuellen Konzepten zu begegnen.

Futurelab Academy

Die Ars Electronica Futurelab Academy hat es sich zum Ziel gesetzt, das internationale universitäre Bildungssystem mitzugestalten. Wir möchten damit die Grenzen zwischen Disziplinen und Nationen überwinden und Rahmenbedingungen innerhalb der Institutionen erweitern. Gemeinsam mit Forschenden aus dem Ars Electronica Futurelab entwickeln Lehrende und Studierende seit 2012 Ideen, Konzepte und experimentelle Praktiken, die immer wieder zu besonderen Projekten führen. Die Resultate werden u.a. beim jährlichen Ars Electronica Festival präsentiert und verschaffen Teilnehmer*innen die ihnen gebührende internationale Aufmerksamkeit.

Blogbeiträge

Who wants to live forever? AI and our digital (after)lives 

Throughout time and across cultures, humans have been conditioned to view death as an endpoint in the experience of life. In an increasingly globalized and digitalized world, have our traditions and behaviours towards death changed? What happens when data outlives the person?

Le Sacre du Printemps
Throwback: Le Sacre du Printemps

Gemeinsam mit Medienkünstler Klaus Obermaier realisierte das Ars Electronica Futurelab 2006 ein einzigartige Inszenierung von Igor Strawinskys Le Sacre du Printemps.

Das etwas andere Café

Die Goldene Nica in der Kategorie "Digital Communities" geht dieses Jahr an Ory Yoshifuji, Co-founder CEO, Ory Laboratory Inc., für sein Projekt Avatar Robot Cafe DAWN ver.β.

"blood and tears" by Richard Kriesche shown at the voestalpine Stahlwelt.
Throwback: Sind wir noch zu retten?

Von 2. bis 11. September 2010 fand das Ars Electronica Festival "REPAIR – sind wir noch zu retten" auf dem Areal der ehemaligen Tabakfabrik Linz statt.

Cooperative Aesthetics / RGB-Spaceflight at the Deep Space.
Interaktiv und zeitbasiert: Der Deep Space als Plattform für junge Künstler*innen

Der Bachelorstudiengang “Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst“ an der Kunstuniversität Linz lässt junge Künstler*innen ihr eigenes interaktives Programm für den Deep Space 8K entwickeln.

Bereit für Bildung und Kollaboration?