Das Ars Electronica Futurelab hat sich seit seiner Gründung immer wieder neu erfunden. Ursprünglich sollte das Labor neue interaktive Ausstellungsstücke für das Ars Electronica Center entwickeln — inzwischen ist es ein Forschungs- und Entwicklungslabor, das Kunst, Technologie und die Gesellschaft verbindet und mit zahlreichen Kooperationen in aller Welt für Aufsehen sorgt.



Unsere Geschichte

Nachdem Gründer Hannes Leopoldseder 1979 das erste Ars Electronica Festival aus der Taufe gehoben hatte, wurde die Ars Electronica rasch weltweit bekannt — ein Verdienst zahlreicher Menschen, die das neuartige Konzept von Anfang an stärkten. Unter ihnen Co-Gründerin Christine Schöpf, die dem 1987 gestarteten Prix Ars Electronica zu internationaler Bedeutung verhalf. Sie war es auch, die darauf drängte, eine eigene Forschungs- und Entwicklungseinrichtung zu gründen. 1995 erhielt Gerfried Stocker den Posten als künstlerischer Leiter und Co-Geschäftsführer der Ars Electronica. Er holte Horst Hörtner ins Team, der die Leitung des Ars Electronica Futurelab übernahm. Nach einer Inkubationsphase ging mit der Eröffnung des Ars Electronica Center 1996 auch das Lab an den Start.

Unsere Arbeit

Zu den ersten Arbeiten im Museum wie der Installation CAVE kamen schon bald Kollaborationen mit akademischen Institutionen und der Industrie, renommierte internationale Partnerschaften folgten bald. Im Lauf der Zeit bewegten sich die Künstler*innen und Entwickler*innen des Ars Electronica Futurelab in immer wieder neue Bereiche: die Erforschung von Drohnen-Schwärmen, künstlicher Intelligenz, Robotik und Genetik, aber auch das gemeinsame Erleben virtueller Welten im Deep Space 8K, die poetische Darstellung komplexer Systeme und Art Thinking als Katalyst für Veränderung.

Im Jahr 2021 feierte das Ars Electronica Futurelab sein 25-jähriges Bestehen. In einer neunteiligen Serie mit dem Titel „Inside Futurelab: 25th Anniversary Series“ gaben Forscher*innen und Künstler*innen Einblicke in die Arbeit, Geschichte und Zukunft des Labors. Episode 0 taucht tief in die Geschichte des Ars Electronica Futurelab ein:

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Geschichten

Ein Blick auf die Entwicklungs- und Prototypen-Arbeit des Ars Electronica Futurelab in den letzten 25 Jahren zeigt sieben Geschichten entlang zentraler Forschungsbereiche. Diese Geschichten folgen entscheidenden Momenten in der Geschichte des Futurelab und kontextualisieren die Arbeit mit verschiedenen Technologien sowie deren Auswirkungen auf unser Leben in der Zukunft.

Virtuelle Welten

Die Verflechtung des Ars Electronica Futurelab mit dem gesamten Spektrum dessen, was man als „Virtuelle Welten“ bezeichnen kann – von Virtual Reality (VR) über Augmented Reality (AR) bis hin zu Mixed Reality (MR) – reicht bis in die Anfänge des Futurelab im Jahr 1996 zurück und ist damit einer der Schwerpunkte der Arbeit des Futurelab in diesem Vierteljahrhundert.

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Poetic Systems

Bei Poetic Systems geht es um Kunst, die verschiedene Arten von Wissen, Erkenntnis und Wahrnehmung in poetische Bedeutungsebenen umwandelt und dabei danach strebt, das Unsichtbare sichtbar, das Ungreifbare greifbar zu machen, Bedeutungen zu kodieren und zu dekodieren. Oder – mit anderen Worten – die Schätze, die in den vielen vom Menschen geschaffenen Systemen verborgen sind, zum Vorschein zu bringen.

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Die Kunst der Schwärme

Die Geschichte des Ars Electronica Futurelab, das die „Spaxels“ – einen Schwarm leuchtender Drohnen – erfand, ist die Geschichte eines Paradigmenwechsels, der ganz typisch für die spezifische Denkweise des Futurelab war.

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Mensch und Roboter

Aus den umfangreichen Erfahrungen der letzten Jahre mit Roboterprojekten entstand ein neues Konzept: „Robotinity“ – als Spiegelbegriff für „Menschlichkeit“ – wird als eine Reise beschrieben, um zu verstehen, was ein Roboter eigentlich ist, und um über Fragen der Mensch-Roboter-Interaktion hinauszugehen. Hier wird der Blick auf zukünftige Wege zu einer harmonischen Koexistenz von Menschen und Robotern geweitet.

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Code for Matter

Im gesamten Ökosystem von Ars Electronica waren Fragen der Biotechnologie bereits seit Jahren präsent. Mit der Einrichtung des Bio Lab und des Fab Lab spielte das Ars Electronica Futurelab eine Schlüsselrolle bei der Einführung von „Labor“-Infrastrukturen im Ars Electronica Center. Diese Labore machen neue Technologien greifbar und bieten die Grundlage für eine informierte Diskussion über die Auswirkungen dieser Technologien auf die Öffentlichkeit.

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Künstliche Intelligenz

KI-basierte Technologien prägen unsere Welt massiv, und die Geschwindigkeit ihrer Entwicklung macht es dringend notwendig, sie zu verstehen. Das Ars Electronica Futurelab entwickelt daher Installationen mit dem Ziel, komplexe Themen wie maschinelles Lernen und neuronale Netze verständlich zu machen. Gleichzeitig entstehen Kunstprojekte, die kritische Fragen aufwerfen und zeigen, wie KI-Systeme auf kreative und künstlerische Weise genutzt werden können. Es wird die Frage aufgeworfen: „Können Maschinen erschaffen?“

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Art Thinking

Eines der Kernprinzipien der Arbeit des Ars Electronica Futurelab intern und mit Kunden ist Art Thinking: ein offener, inspirierender und innovativer Dialog, der als unkonventionell und höchst kreativ erlebt wird. Art Thinking ist keine Methode im engeren Sinn, sondern eine Denkweise, aus der die Qualitäten des Ars Electronica Futurelab resultieren.

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Timeline

Publikation

Alchemists of the Future – Ars Electronica Futurelab – The First 25 Years and Beyond ist das erste Buch, das speziell über das Ars Electronica Futurelab geschrieben wurde. Als Ausgangspunkt dienten zahlreiche Gespräche mit dem transdisziplinären Team von Futurelab-Mitgliedern und Alumni sowie einem internationalen Netzwerk von Mentor*innen, Partner*innen und Kund*innen aus Wissenschaft, Industrie und Kunst. Darauf aufbauend gibt Autor Andreas J. Hirsch Einblicke in die Denkweise und Methoden, die dem Futurelab die Fähigkeit verleihen, als kreativer Katalysator für zukünftige Innovationen zu wirken. Lesen Sie mehr über das Buch in einem Interview mit Andreas J. Hirsch auf dem Ars Electronica Blog: Alchemists of the Future – Ein Buch

Alchemists of the Future — The Book, Photos: Birgit Cakir

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