Prix Day

Prix Forum Wrap-Up

Sarah Kriesche (AT), Isabelle Arvers (FR), José-Carlos Mariátegui (PE), Thomas Gegenhuber (AT)

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Sonntag, 11. September 2022, 15:30 - 16:00
Alle Termine werden in der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ / UTC+2) angegeben.
KEPLER'S GARDENS, Keplergebäude, Lecture Hall 1
EN
+ via the livestream of the Ars Electronica Channel

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Panel Discussion and Q&A

Die ModeratorInnen der drei verschiedenen Prix-Forum-Panels werden gemeinsam über die diesjährige Projektauswahl reflektieren. Besonderes Augenmerk wird darauf gerichtet, welche Schlüsselwörter in den Paneldiskussionen (wieder) auftauchten und welche Rückschlüsse aus den Themen der einzelnen Arbeiten im Bezug auf die allgegenwärtigen Frage „But How?“ gezogen werden können.

Das Publikum ist eingeladen, sich in der zweiten Hälfte dieser Diskussion am Gespräch zu beteiligen, um das gegenseitige Verständnis dafür zu erweitern, wie die verschiedenen Projekte und ihre gezielte Präsentation im Rahmen des Prix Forums dazu beitragen können, Antworten auf kritische Fragen unserer Zeit zu finden (oder bessere Fragen zu formulieren).

Chair:
Sarah Kriesche (AT)

Speakers:
Isabelle Arvers (FR)
José-Carlos Mariátegui (PE)
Thomas Gegenhuber (AT)

Biographies

Isabelle Arvers (FR) ist eine französische Künstlerin und Kuratorin, deren Forschung sich auf die Interaktion zwischen Kunst und Videospielen konzentriert. Seit zwanzig Jahren erforscht sie die künstlerischen, ethischen und kritischen Implikationen des digitalen Spielens. In ihrer Arbeit erforscht sie das kreative Potenzial des Hackens von Games durch Machinima und Spiele als neues Medium für Künstler*innen. Im Jahr 2019 begab sie sich auf eine „Art and Games World Tour“ in den Globalen Süden, um sich mit einer dekolonialen Geografie von Kunst und Games zu beschäftigen.

Professor Thomas Gegenhuber (AT) ist Leiter des Sustainable Transformation Lab am Linzer Institut für Technologie der Johannes Kepler Universität Linz und Gastprofessor für digitale Transformation an der Leuphana Universität Lüneburg. Wenn wir über die verschiedenen großen Herausforderungen unserer Gesellschaften nachdenken, sind Gemeinschaften und Menschenmengen soziale Strukturen, die unsere Aufmerksamkeit verdienen. Thomas untersucht daher in seiner Forschung das Zusammenspiel dieser sozialen Strukturen mit digitalen Technologien und neuen Organisationsformen (z.B. Plattformen).

Sarah Kriesche (AT) arbeitet als Journalistin für den öffentlich-rechtlichen österreichischen Radiosender „Ö1“ und berichtet über den Fortschritt der IT in Industrie, Wirtschaft, Forschung und Politik. Zu den Stationen ihrer beruflichen Laufbahn zählt die ORF-Radiosendung „Nachbar in Not“, die 1999 in sechs Sprachen (auf Kurz- und Mittelwelle) über aktuelle Ereignisse in Südosteuropa berichtete. Für ihre Radioserie „Vielfalt in Wien“ (Porträts von Wienerinnen und Wienern, die auch kulturelle Wurzeln in anderen Ländern haben, die zeigen, wie dieses kulturelle Miteinander die Stadt und ihre Lebensqualität bereichert) erhielt sie den „Prälat Leopold Ungar Anerkennungspreis“. Ihr Beitrag „Zeitreise Überwachung“ (über die Geschichte der Überwachung in Österreich) wurde 2017 mit dem Hamburger „Überwachungsstudienpreis“ ausgezeichnet. Heute arbeitet sie im Wissenschaftsressort von Ö1 und beschäftigt sich mit technischen Innovationen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.

José-Carlos Mariátegui (PE/UK) is an author, curator, scientist and entrepreneur in the field of culture and technology. He studied Biology and Applied Mathematics and holds a Master’s and PhD in Information Systems and Innovation from the London School of Economics and Political Science – LSE (London). Dr. Mariátegui is the founder of Alta Tecnología Andina – ATA (Lima, Peru), an organization working at the intersection of art, science, technology and society in Latin America. He is a lecturer at LUISS (Rome), a board member of Future Everything (UK), and has published in magazines such as AI & Society, Third Text, The Information Society, Telos and Leonardo. His multidisciplinary research includes media archaeology, digitization, archives, and the impact of technology in memory institutions. He has worked internationally as a curator for more than two decades. One of his recent exhibitions, Quántica /Broken Symmetries (co-curated with Monica Bello), explores transdisciplinary artistic practice in collaboration with scientists at CERN. He recently co-edited a special issue of AI & Society magazine on cybernetics in Latin America.