Wie in Trance: Maki Namekawa und „20 Etudes for 20 Etudes“

Es ist die österreichische Erstaufführung: Die Pianistin Maki Namekawa spielt am Festival-Montag, 11. September 2017, alle 20 Klavieretüden von Philip Glass, begleitet von Echtzeitvisualisierungen des Künstlers Cori Olan. Zusätzlich zeigt das Duo täglich ihr Können im Deep Space 8K. Im Interview erzählt Maki Namekawa mehr.

Flow: Ein Meer an Echtzeitdaten

Das Wasser kommt, das Wasser geht. Das Meer hat uns Menschen schon immer fasziniert. Der Künstler Mathieu Le Sourd alias maotik hat dessen Bewegungen eingefangen und in den Deep Space als begehbare interaktive Visualisierung übertragen.

Die Linzer Synagoge in 3-D

Zumindest virtuell kann die 1938 zerstörte Linzer Synagoge im Deep Space 8K des Ars Electronica Center seit kurzem wieder betreten werden. Dr. Danielle Spera, Direktorin des jüdischen Museums Wien, spricht im Interview nicht nur über die allgemeine Bedeutung von Synagogen sondern auch über ihren persönlichen Bezug zur Synagoge in Linz.

Die virtuelle Rekonstruktion der Linzer Synagoge

Während des Novemberpogroms von 1938 wurde die Linzer Synagoge, so wie viele andere jüdische Gotteshäuser auch, auf Veranlassung des NS-Regimes zunächst aufgebrochen und demoliert und anschließend in Brand gesteckt. Von der Synagoge blieb nur eine Ruine zurück.

Scalar Fields – Jeder Schritt hat eine Bedeutung

„Scalar Fields“ visualisiert das Druckfeld um Schuhsohlen. Der Künstler Akira Wakita verwendet eine eigens entwickelte Fluidsimulationssoftware, die die Ausbreitung des Drucks in der Luft misst und sichtbar macht. Während des Ars Electronica Festivals 2016 ist die Visualisierung im Deep Space 8K als Wand- und Boden-Projektion zu sehen und mit einem einzigartigen Klangerlebnis hinterlegt.

Willkommen in der Lehrveranstaltung "Deep Space"

Wer gerne eigene interaktive Arbeiten für den Deep Space 8K im Ars Electronica Center entwickeln möchte, hat im Bachelorstudium „Zeitbasierte und Interaktive Medien“ der Kunstuniversität Linz die Gelegenheit dazu. Lesen Sie dazu ein Interview mit dem Studiengangsleiter Univ.Prof. Dr. Gerhard Funk.

Raummalerei im Deep Space 8K

Am Samstag fand im Ars Electronica Center im Rahmen des Deep-Space-Wochenedes UNESCO City of Media Arts der Workshop "Raummalerei-Tagtool im Deep Space" statt. Mit Beamer, Fantasie und der App „Tagtool“ wandelten die TeilnehmerInnen Animationen in Projektionen um und erweckten digitale Malereien zum Leben. Im Deep Space 8K als Workshopraum erhält diese Anwendung eine völlig neue Dimension.

CyArk: Kulturelles Erbe virtuell erleben

Virtuell und gemeinsam als Gruppe bedeutende Kulturstätten besuchen – dank den 3-D-Inhalten von CyArk ist dies im Deep Space 8K des Ars Electronica Center schon heute möglich. Elizabeth Lee, Vizepräsidentin der internationalen Non-Profit-Organisation, sprach mit uns über die Möglichkeiten, die damit offenstehen, und stellte das Vorhaben von CyArk genauer vor, kulturelles Erbe aus aller Welt zu digitalisieren.

Ein Wochenendausflug ins Weltall

Mit der Visualisierungssoftware „Uniview“ erleben BesucherInnen im Deep Space des Ars Electronica Center interaktive Flüge in 3-D durch das gesamte bekannte Universum in atemberaubenden Bildern und erfahren dabei die Dimensionen des Weltalls wie nie zuvor.

Universum Mensch – Cinematic Rendering

Durch die technischen Neuerungen im Deep Space 8K ist es nun möglich, hochkomplexe Programme anzuwenden. Eines davon ist die Softwareapplikation Cinematic Rendering. Dadurch können fotorealistische Bilder des menschlichen Körpers dreidimensional und überlebensgroß präsentiert werden.

Beweg dich! Die Game Changer Suite im Deep Space 8K

Jeremiah Diephuis und die Studentinnen und Studenten des Studiengangs „Interactive Media“ am Campus Hagenberg der FH Oberösterreich sind bewährte Content-Lieferanten für den Deep Space – auch in 8K. Die Spielesammlung der „Game Changer Suite“ hat schon viele BesucherInnen des Ars Electronica Center in Bewegung gesetzt.

ŠKODA Rallye 3-D: Motorsport hautnah erleben

Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn man mit bis zu 150 km/h über eine schmale Schotterstraße donnert? Für eine Händlerkonferenz des Autoherstellers ŠKODA realisierte das Ars Electronica Futurelab ein eindrucksvolles 3-D-Actionvideo, das man ab sofort im Deep Space 8K selbst erleben kann.

Punktwolken der Vergangenheit

ArchäologInnen setzen vermehrt auf Laserscan-Technologie, wie das Beispiel des Oberösterreichischen Landesmuseums in Zusammenarbeit mit EF Tech zeigt. Diese macht es möglich, historische Orte und Gebäude als dreidimensionale Objekte zu erfassen und damit für die Nachwelt zu bewahren.

Das Herz schlägt in 3-D

Man kann einem Menschen doch ins Herz sehen. Dank der neuesten Visualisierung des Fraunhofer MEVIS werden Blutströme in unserem Körper sichtbar und nachvollziehbar gemacht.

"Unity" im Deep Space 8K

Auf der Konferenz „Unite 2015“ in Boston stellte das Team des Ars Electronica Futurelab „Universum Mensch“ vor - eine Applikation, die mit der Entwicklungsumgebung „Unity“ realisiert wurde.

Cinematic Rendering: Filmreife Anatomie

Mit „Cinematic Rendering“ werden 3-D-Darstellungen des menschlichen Körpers auf eine neue Ebene gebracht. Das Projekt von Siemens Healthcare, das nun im Deep Space 8K präsentiert wird, ist ein anschauliches Beispiel dafür, dass auch die Wissenschaft von künstlerischen Impulsen profitieren kann.

Urfixed Light Animation

Das Zeitraffervideo “Urfixed Light Animation” fasziniert mit hektischen Lichtmalereien und einer heftigen Soundkulisse, die den Urfahraner Jahrmarkt von einer völlig neuen Perspektive zeigen.

Deep Space 8K – The Next Generation

Schärfere Bilder, leuchtendere Farben und ein stärkerer Kontrast – das erwartet das Publikum des neuen Deep Space 8K. Am 7. August konnten die BesucherInnen des Ars Electronica Centers erstmals in die einzigartigen Bildwelten eintauchen.

Kulturelle Erbstücke zum Anfassen im Deep Space 8K

Um die atemberaubende Qualität des neuen Deep Space 8K, mit 8K-Auflösung in 120 Hz und stereo-3D, in vollem Ausmaß genießen zu können, reicht es nicht, lediglich die Hardware auszutauschen – auch die präsentierten Inhalte müssen an diese extrem hochauflösenden Bildwelten angepasst werden.

Ein neues Superhirn für den Deep Space 8K

Im neuen Deep Space 8K erwartet BesucherInnen eine atemberaubende 8K-Auflösung auf 16 x 9 Meter Projektionsfläche, sowohl an der Wand, als auch am Boden. Um den dadurch entstehenden Datenstrom von unglaublichen 23 Gigabyte/Sekunde in Echtzeit zu berechnen, braucht es spezielle Hochleistungsrechner.

Deep Space 8K: Der Umbau hat begonnen

Ab 7. August 2015 werden im Deep Space Bildwelten in 8K-Auflösung projiziert. 8K bedeutet eine Bildauflösung, die mindestens doppelt so viele Pixel umfasst wie die 4K Auflösung und somit Bilder in eindrucksvoller schärfe und Farbintensität darstellt. Die Umbauarbeiten zum Deep Space 8K sind bereits im vollen Gange.

Mehr Bild, mehr Erlebnis: Deep Space 8K

Ab 7. August 2015 wird das Ars Electronica Center seinen BesucherInnen etwas bieten, das es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Nach einer technischen Rundumerneuerung werden im Deep Space Bildwelten in 8K-Auflösung projiziert und auf ein völlig neues, ein noch nie dagewesenes Level gehoben!

Terra Mater: Die Welt im Bild

Seit April 2013 zeigt das Ars Electronica Center Linz jede Woche eine neue Dokumentation im Deep Space auf der 16 mal 9 Meter großen Projektionsfläche – bei kostenlosem Eintritt. Ivo Filatsch, Senior Producer und Executive Producer der Terra Mater Factual Studios, gibt uns im Interview einen Einblick, wie solche Dokumentationen eigentlich entstehen.

Die Erde begreifen

Das Ars Electronica Center widmet sich ab 18. April unserer Lebensgrundlage, der Erde. Dabei stehen Daten, Informationen, Menschen und Zusammenhänge im Mittelpunkt. Sowohl bei Geopulse, einer riesigen interaktiven Informationsgrafik, als auch im Deep Space wird man die Erde mit neuen Augen kennenlernen.

Hermann Nitsch SINNE UND SEIN - Ars Electronica Futurelab

Die letzte Station hieß London, die heutige Reise geht nach Mistelbach. Da spart man sich wenigstens die Sicherheitskontrollen, Mistelbach ist nicht paranoid. Der Grund für die Reise ist das Hermann Nitsch Museum, wo anlässlich des 75sten Geburtstags des Künstlers am 7. April die Retrospektive SINNE UND SEIN eröffnet. Das Ars Electronica Futurelab hat seinen Teil dazu beigesteuert und genau darüber soll jetzt geschrieben werden.

The Big Picture im Deep Space

Big Picture ist jetzt auch im Deep Space des Ars Electronica Centers zu sehen.

Infinity - ∞

Es wird nicht mehr besonders lange dauern, dann wir der Röhrenfernseher genauso eine obskure Technologie sein, wie das Grammophon, Telegraphen (beide mit ph!) oder Palms. Unsere Kinder werden diese riesigen Kisten anschauen und uns fragen, ob wir denn mit dem Platz in unseren Wohnungen und Häusern nichts Besseres anzufangen wussten, als ihn mit Darstellgerätschaften zu füllen, die noch dazu unglaubliche Stromfresser waren. Dass man sich diesen Wundern der Technologie, denn das waren sie zu ihrer Hochzeit definitiv, und es gibt ja auch weiterhin Leuten, die behaupten, ihre Bildqualität wäre unerreicht, auch künstlerisch nähern kann, das gibts am Donnerstag im Deep Space zu sehen.

Eine Lange Nacht im Museum der Zukunft

Festival-Impressionen aus dem Museum der Zukunft