STEAM Imaging: Ein Experiment für Kunst und Wissenschaft

Mit einer spannenden Residency für KünstlerInnen widmet sich das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS der Verbindung von Kunst und Wissenschaft – und bindet gleichzeitig SchülerInnen mit in das Experiment ein.

Die Reise zum Mars

Selbst wenn die Signale des Schiaparelli-Test-Landers an diesem Abend ausgeblieben sind, war es doch eine sehr spannende Zeit, die entscheidenden Schritte der Mission zum Mars vom ESA-Kontrollzentrum in Darmstadt aus gemeinsam mit den WissenschaftlerInnen und der Künstlerin Aoife Van Linden Tol mitzuverfolgen. Wir haben ein paar Impressionen dieser Reise zusammengestellt.

ExoMars: Sind wir wirklich die Einzigen?

Sind wir alleine in diesem Universum? Eine zentrale Frage, die sich die Wissenschaft ganz weit oben auf die Liste gesetzt hat und nun mit der Landung auf dem Mars versucht, der Antwort ein Stück weit näher zu rücken. Thomas Walloschek ist Ingenieur bei der ESA und hat sich nach seinem Nachtdienst im Kontrollraum die Zeit genommen, uns das Projekt ExoMars kurz vorzustellen.

Von absurden Landschaften und habitablen Exoplaneten

Vor einigen Tagen begann für das KünstlerInnenkollektiv Quadrature der zweite Teil ihrer art & science-Residency am Ars Electronica Futurelab. Der erste Teil brachte die drei KünstlerInnen Ende Mai nach Chile zur Europäischen Südsternwarte (ESO). Was sie dort erlebten, warum sie dort alles absurd fanden und was sie über habitable Exoplaneten denken, erfahren Sie im Interview.

Explosions Aoife Van Linden Tol Test Festival 2016
Second Story: Alte Objekte, neue Geschichte

Aoife van Linden Tol gibt gedruckten Objekten, die früher einmal emotionalen Wert besaßen, einen Neuanfang. In ihrer Performance „Second Story“ sprengt sie alte Fotos, Pässe, Liebesbriefe und mehr mit kontrollierten Explosionen in die Luft. Wie der erste Sprengtest aussah, was uns bei der Performance im September erwartet und wie Sie selbst Objekte zur Sprengung einsenden können, erfahren Sie hier.

Aoife Van Linden Tol: Explosionen als schöpferische Kräfte

Es sind heftige Explosionen, die die Künstlerin Aoife Van Linden Tol besonders faszinieren. Im Rahmen der art&science-Residency erhält sie die Möglichkeit, die ESA sowie das Ars Electronica Futurelab zu besuchen, um dabei ausreichend Inspiration für ihr nächstes Projekt zu sammeln. Im Interview spricht sie unter anderem darüber, dass Explosionen weit mehr in sich tragen als die Macht der Zerstörung.

Expedition ESO

„Näher an den Weltraum werden wir so schnell nicht kommen“ – besser kann man die Chance dieser Residency nicht zusammenfassen. Das KünstlerInnenkollektiv, bestehend aus Jan Bernstein, Juliane Götz und Sebastian Neitsch, hat die Jury des European Digital Art & Science Network überzeugt und ist Ende Mai 2016 nach Chile aufgebrochen, um die Standorte der Europäischen Südsternwarte (ESO) genauer zu erforschen und mit den WissenschaftlerInnen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Wir haben sie bei ihrer Reise begleitet.

Kunst und Wissenschaft: Was bedeutet es, Mensch zu sein?

„Man beginnt zu verstehen, wie wenig wir eigentlich verstehen“. Mark McCaughrean, Senior Science Advisor der ESA, spricht über das Zusammenspiel von Kunst und Wissenschaft und denkt laut darüber nach, ob wir das von uns gesammelte Wissen über das Universum jemals in unsere bescheidenen Köpfe bekommen werden.

ESA: Nach dem Kometen weiter Richtung Mars

Noch bis 20. Juni 2016 können sich KünstlerInnen für eine mehrwöchige Residency im technischen Zentrum der ESA, der europäischen Weltraumbehörde, bewerben und dort im Herbst 2016 zwei spektakuläre Missionen live mitverfolgen: die Landungen der Rosetta-Sonde und der ExoMars-Mission. Mark McCaughrean, Senior Science Adivsor, gibt im Interview einen Einblick in die vielversprechenden Aktivitäten der ESA.

Lea und Jakob haben Roboter im Blut

Nanopartikel stecken in vielen Lebensmitteln um deren Fließeigenschaften, Farbe und Haltbarkeit zu verbessern und werden von der Forschung als zumindest bedenklich eingestuft. Dagegen werden Nanoroboter in der Krebszellenforschung als Heilsbringer eingesetzt. Nun haben Jakob und Lea Illera im Zuge Ihrer SPARKS Residency den medizinischen Nutzgedanken weiter gesponnen, Nanoroboter als Botenstoffe für Appetitblocker auf ungesundes Essen einzusetzen, um so einem weltweit wachsenden Problem Herr zu werden: dem Übergewicht.

The Institute of Isolation: Grenzerfahrung als Heilmethode

Mit der zweiten SPARKS-Residency-Gewinnerin Lucy Mc Rae, kam eine Vertreterin des Science-Fiction-Genres für einen Filmdreh nach Linz. Anders als Anouk Wipprecht's Annäherung an das Thema "Responsible Research and Innovation" in Form eines Wearables, ist bei der australischen Körper-Architektin nicht nur die Form, sondern auch der Inhalt der künstlerischen Auseinandersetzung ein komplett anderer.

Agent Unicorn - Das erste SPARKS-Residency-Wearable von Anouk Wipprecht

Die bekannte Fashion-Tech-Designerin hat die kommunikativen Aspekte ihrer Kleidung nun in ein Headset integriert, das die Form eines Einhorns hat. Während ihres Aufenthalts am Futurelab hat sie in Zusammenarbeit mit einem Team aus NeurowissenschaftlerInnen und ExpertInnen ein Accessoire kreiert, das die Beobachtungen der Trägerin oder des Trägers mittels EEG erfasst.

Quadrature: "Wir fühlen uns ein bisschen wie EntdeckerInnen"

Mit ihrem Konzept haben sie die Jury schließlich überzeugt. Das KünstlerInnenkollektiv Quadrature wird im Rahmen des „European Digital Art & Science Network“ mehrere Wochen beim European Southern Observatory (ESO) in Chile und im Ars Electronica Futurelab verbringen - und das Ergebnis beim Ars Electronica Festival 2016 präsentieren.

La Silla
Ein großes Fenster in das Unbekannte

Mit mehreren Teleskopgiganten blickt das europäische Forschungsinstitut ESO von Chile aus jede Nacht tief in die unbekannten Weiten des Universums. Fernando Comerón, Repräsentant der ESO-Vertretung in Chile, sprach mit uns über die Möglichkeiten, wie sich Kunst und Wissenschaft an diesen Orten gegenseitig inspirieren und was es auf sich hat mit dem neunten Planeten in unserem Sonnensystem.

Mit zündenden Ideen zur Residency

Wir freuen uns die KünstlerInnen, die im Ars Electronica Futurelab Exponate für das EU-weite Projekt Sparks entwickeln werden, bekannt geben zu können.

Künstlerische Blicke auf die Wissenschaft

Neue Blickwinkel, inspirierende Verbindungen und ein besseres Verständnis von Zusammenhängen. KünstlerInnen der Ausstellung „Elements of Art and Science“ sprechen darüber, was sie sich von der Verknüpfung beider Bereiche erwarten.

Inspirierende Reisen in die Welt der Wissenschaft

Ein weiteres Mal ermöglicht das European Art and Science Network interessierten KünstlerInnen einen Aufenthalt an der ESO in Chile und am Ars Electronica Futurelab in Linz. Lesen Sie hier, wie so eine Residency ablaufen kann.

SOYA C(O)U(L)TURE – aus Abfällen entsteht Nützliches

Die Gewinnerinnen des [the next idea] voestalpine Art and Technology Grant 2015 sind XXLab mit ihrem Projekt SOYA C(O)U(L)TURE. Ihr ehrgeiziges Ziel ist es, die Wasserverschmutzung und Armut auf Indonesien zu bekämpfen.

Zukunftsvisionen für Gesundheit, Medizin und Wohlbefinden

Im Rahmen des Projekts „Sparks“ schreibt das Ars Electronica Futurelab einen Open Call an Künstlerinnen und Künstlern aus, die Visionen von neuen Technologien in den Bereichen Gesundheit, Medizin und Wohlbefinden haben.

Semiconductor gewinnt Collide@CERN Ars Electronica Award

Das englische Künstlerduo, Semiconductor, wird in den kommenden Monaten eine zweimonatige Residency am CERN antreten. Danach geht es mit einem einmonatigen Aufenthalt am Ars Electronica Futurelab weiter.

Rhythmus als DNA der Musik

Hyungjoong Kim wird im Rahmen seiner Residency im Ars Electronica Futurelab die traditionelle koreanische Musik erforschen und ein Interface entwickeln, um den Rhythmus dieser Musik zu verändern. Das Ergebnis wird erstmals am Ars Electronica Festival 2015 präsentiert.

Der LHC - ein Experiment der Superlative

Noch sind viele Fragen offen. Der Large Hadron Collider will zumindest einige davon beantworten. CERN und Ars Electronica machen es möglich, sich bei einer Residency künstlerisch an das Feld der Wissenschaft anzunähern und den Ort dieses gigantischen Experiments zu besuchen.

Fahrradfahren als Philosophie

Im Rahmen des Jahresthemas „In/Visible City“, des Kulturprojekts Connecting Cities, waren nun zwei weiter Künstler Gast im Ars Electronica Futurelab: Christoph Fraundorfer und Florian Born entwickelten während ihrer Residency das Projekt ESEL-COMPLAIN.

Am CERN müssen uns KünstlerInnen mit Ideen herausfordern

Mit Unterstützung des European Digital Art and Science Network starteten Ars Electronica und CERN am 30. April einen gemeinsamen Open Call. Es besteht die Möglichkeiteine einer achtwöchige Residency am CERN und einem daran anschließenden Aufenthalt im Ars Electronica Futurelab.

Think Cosmically, Act Locally

Yuri Tanaka sucht während ihrer Residency im Ars Electronica Futurelab und im Zuge ihrer Doktorarbeit nach Ansätzen, um die Frage zu beantworten, wie der Kosmos künstlerisch in verschiedenen Kulturen dargestellt wird.

Dada-Performance und interaktive Stadt-Daten bei Sound:Frame 2015

Bei der großen Eröffnungsnacht des diesjährigen sound:frame Festivals im Wiener MAK hat das Ars Electronica Futurelab gleich mit mehreren interaktiven Glanzstücken Bühne, Boxen und Projektionswände gerockt.

Das Unsichtbare sichtbar machen

Anita Brunnauer, Dietmar Offenhuber und Ursula Feuersinger produzieren im Rahmen von künstlerischen Residencies im Ars Electronica Futurelab Kunstprojekte, die auf der interaktiven LED Fassade des Ars Electronica Centers verwirklicht werden.

María Ignacia Edwards verbindet Kunst und Mathematik

Die Gewinnerin des Open Calls des Art & Science Networks steht fest! Maria Ignacia Edwards wurde unter mehr als 140 Bewerberinnen und Bewerbern aus insgesamt 40 Ländern ausgewählt.

Neue Ideen für die Begegnung von Wissenschaft und Kunst

Lale Eric Dobrivoje vom Center for the Promotion of Science, Richard Kitta und Michal Murin von der DIG Gallery verraten uns wie Wissenschaft und Kunst voneinander profitieren können und was man bei der Einreichung beim Open Call von „art & science“ beachten sollte.

Eine kreative Reise für uns alle

In diesem Interview erzählen uns Robert Devcic, Direktor von GV Art, und Oscar Abril, Direktor von LABoral, von ihren Erwartungen zum „European Digital Art and Science Network“.