Der Himmel über Atacama: Chilenische Künstler*innen beim Ars Electronica Festival 2022

Das Zusammenspiel zwischen dem Himmel und den Wolken über der Atacamawüste und dem lokalen Publikum in Linz: Diese chilenischen Künstler*innen werden ihr Heimatland beim Ars Electronica Festival 2022 vertreten.

Wie leitet man eine Organisation wie die Ars Electronica?

Diese Frage stellen sich die Teilnehmer*innen eines neuen Trainingsprogramms für Kulturproduzent*innen, das Einblicke in die Arbeitsweise der Ars Electronica gibt.

Joe Davis: Auf der Suche nach Paradoxien

Erst kürzlich haben Joe Davis und Sarah Khan 2.417 Quintillionen Engel auf einem Stecknadelkopf gespeichert. Grund genug, um mit dem BioArt-Pionier über die Verbindung von Kunst und Wissenschaft zu sprechen.

Futurelab Ideas Expedition 2021
Ideen für die Zukunft

Unsere Welt befindet sich im Wandel, doch wohin es gerade geht, weiß niemand so genau. Eines steht jedoch fest: Immer dann, wenn die Zukunft frontal und mit Höchstgeschwindigkeit auf uns zu kommt, dann sind gute Einfälle besonders gefragt.

STARTS Prize 2021: Neue Produkte aus Lebensmittelresten

720 Tonnen Lebensmittel werden an einem einzigen Tag in Katalonien weggeworfen. Es sind Zahlen wie diese, die Anastasia Pistofidou, Marion Real und The Remixers des Fab Lab Barcelona, IaaC, zum Handeln bewogen haben.

STARTS Prize 2021: Der Zustand der Meere und was dabei auf dem Spiel steht

In den Weltmeeren spiegelt sich nicht nur das Licht, Ozeane reflektieren genauso die Auswirkungen des Anthropozän, des Zeitalters des Menschen.

Rebecca Merlic: Sich die Stadt zu eigen machen

Stell dir vor, du gibst alles auf: Dein Bett, deine Küche, dein Bad, deine Wohnung. Fortan lebst, isst und schläfst du im öffentlichen Raum. Rebecca Merlic hat für die künstlerische Umsetzung dieses Experiments den Marianne.von.Willemer.2020-Preis für digitale Medien bekommen.

Wer sind die u19 – create your world GewinnerInnen?

Noch bis 16. März suchen wir in der Kategorie u19 – create your world des Prix Ars Electronica eure Projekte und Ideen oder Designs für die Zukunft. Diese fünf jungen Neu-, Quer- und WeiterdenkerInnen konnten in den vergangenen Jahren das Rennen um die Goldene Nica für sich entscheiden.

"Wir suchen keine Superstars!"

create your world ist Ars Electronicas Zukunftsinitiative der nächsten Generation. Als solche ist sie im Rahmen des Prix Ars Electronica aktuell wieder auf der Suche nach Talenten – und nicht nach Superstars. Alle können mitmachen, alle können gewinnen.

Dschungel: Als ob man durch einen Instagram-Feed scrollt

Es soll sich anfühlen, als ob man durch einen Instagram-Feed scrollt. Alex Lazarov ist 19 Jahre, ein junger kreativer Filmemacher und YouTuber aus Wien. Er nimmt uns in seiner Webserie „Dschungel“, für die er die Goldene Nica des Prix Ars Electronica 2019 in der Kategorie „u19 – CREATE YOUR WORLD“ gewonnen hat, mit auf eine Reise durch einen Sommer seiner Generation.

Kalina Bertin: "ManicVR war Teil eines tiefgreifenden Heilungsprozesses"

Kalina Bertin, Filmemacherin und Regisseurin von ManicVR, lädt uns ein, sich mit ihr auf eine Reise in die "inneren Welten" ihrer an bipolarer Störung erkrankten Geschwister zu begeben. Für ihr Werk wurde sie 2019 mit der Goldenen Nica in der Kategorie Computeranimation ausgezeichnet.

Der passende Sound für unser verstörtes Dasein

Die Goldene Nica der Kategorie „Digital Musics & Sound Art“ des Prix Ars Electronica bleibt 2019 im Lande: Erstmals konnte ein Österreicher (allein) die Auszeichnung für sich gewinnen. Der österreichische Komponist und Produzent Peter Kutin lernte an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien und schrieb und entwickelte Musik für Film, Theater, Performance, zeitgenössischen Tanz und Radio.

Project Alias: Die wiedergefundene Privatsphäre

Mit „Project Alias“ haben die beiden Dänen Bjørn Karmann und Tore Knudsen einen simplen, aber effektiven Weg aufgezeigt, die Herrschaft über die eigene Privatsphäre wiederzuerlangen und haben damit den STARTS Prize der Europäischen Kommission gewonnen. Wir haben mit den beiden über Privatsphäre, Parasitenpilze und die passenden Narrative gesprochen.

Levers and Buttons: Virtuell zur Goldenen Nica

Mit ihrem Videospiel haben es die vier Jugendlichen Lorenz Gonsa, Martin Hatler, Samuel Stallybrass und Vincent Thierry geschafft: Sie erhalten für „Levers and Buttons“ in der Kategorie „u19 – CREATE YOUR WORLD“ die Goldene Nica. Am 7. September 2018 findet die große Preisverleihung des diesjährigen Prix Ars Electronica in Linz statt.

Future Flora: DIY-Kit für die Vaginalflora

Für das Do-It-Yourself Ernteset für Bakterien für Zuhause, „Future Flora“, gewann die Designerin und Biohackerin Giulia Tomasello dieses Jahr den STARTS Prize in der Kategorie „Artistic Exploration“. Bevor die Künstlerin zum Ars Electronica Festival (6 – 10 September 2018) kommt und ihre Arbeit präsentiert, hat sie uns im Interview schon mehr verraten.

TROPICS: Die Goldene Nica der Computeranimation 2018

Die begehrte Goldene Nica des Prix Ars Electronica in der Kategorie der Computeranimation geht dieses Jahr an „TROPICS“ von Mathilde Lavenne. Am Ars Electronica Festival, von 6. bis 10. September 2018, präsentiert die Künstlerin ihre ausgezeichnete Arbeit – im Interview erfahren Sie mehr.

BitSoil: Meine Daten, eure Gewinne? Nein, danke!

Jeder Klick und jeder Post im Internet generiert Daten. Die Digital Economy setzt mit unserem Verhalten im Web Milliarden um und konzentriert diese Gewinne in den Händen einiger weniger. Eine völlig unbefriedigende Situation, meinen LarbitsSisters und initiierten die BitSoil Popup Tax & Hack Campaign.

Bellingcat: Auf Spurensuche in der digitalen Welt

Auf der Online-Plattform Bellingcat begeben sich die Citizen-Journalists gemeinsam auf die Suche nach den „Echos und Wellen“ in der digitalen Welt, die dann entstehen, wenn Ereignisse wie der Abschuss der MH17 oder Kriegsverbrechen wie jene in Syrien bekannt werden. Der Gründer von Bellingcat, Eliot Higgins, spricht im Interview über das Projekt, das kürzlich mit der Goldenen Nica ausgezeichnet wurde, und gibt Beispiele, wie man selbst der Wahrheit auf den Grund gehen kann.

I’m Humanity: Musik für die Ewigkeit

Für ihre Idee, Musik über die Lebensdauer der Menschheit hinaus zu überliefern und sich dabei der DNA als Trägermedium zu bedienen erhielt die japanische Musikerin Etsuko Yakushimaru den STARTS Prize 2017. Im Interview erklärt sie das Konzept der „Post Humanity Music“ und verrät uns ihre Sicht von Mutationen, die unvermeidlich eintreten, wenn Erbinformationen von Generation zu Generation übertragen werden.

„K-9_topology“: Von Menschen, Hunden und Bioethik

Die slowenische Künstlerin Maja Smrekar gewann beim Prix Ars Electronica 2017 die Goldene Nica in der Kategorie Hybrid Arts für ihre Werkreihe „K-9_topology“. Was sich hinter den vier Projekten verbirgt, wie Hunde und Wölfe ihre Arbeit prägen und welche ethischen Fragen in ihrer Arbeit untersucht werden, verrät Maja Smrekar im Interview.

Von Atomen bis hin zu ganzen Galaxien: „Everything“

Die Goldene Nica in der Kategorie Computeranimation/Film/VFX geht dieses Jahr an David OReilly für sein Spiel „Everything“. Darin kann man vom kleinsten Atom bis hin zu großen Galaxien wirklich alles spielen. Im Interview erzählt der Künstler und Spielentwickler mehr über seine Arbeit.

„Rock Print“: Bauen mit Faden und Kies

Die Idee scheint simpel – beim STARTS-Gewinnerprojekt „Rock Print“ wird eine große Struktur nur aus Faden und Kies gebaut. So einfach die Idee klingt, so schwierig ist sie umzusetzen. Warum das Projekt von Gramazio Kohler Research der ETH Zürich und dem Self-Assembly Lab des MIT sowohl die Bauindustrie als auch die Jury des STARTS Prizes überraschte, erfahren Sie im Interview mit den Professoren Fabio Gramazio und Matthias Kohler.

Not Your World Music: Auf Spurensuche in Südostasien

Mit ihrem Projekt “Not Your World Music: Noise In South East Asia” ist es den Künstlern Dimitri della Faille und Cedrik Fermont gelungen, eines der ganz wenigen Werke über Noise und Sound Art im südostasiatischen Raum zu schaffen. Im Interview sprechen die Gewinner der Goldenen Nica 2017 darüber, wie es zu diesem großen Vorhaben gekommen ist und welche Erfahrungen sie auf ihren Forschungsreisen gemacht haben.

STARTS Prize 2017: Innovative Projekte, die Disziplinen überschreiten

Komplexe Fragestellungen erfordern Know-how aus unterschiedlichen Feldern, Kulturen und Perspektiven – und genau darum drehen sich die Projekte, die beim STARTS Prize 2017 der Europäischen Kommission ausgezeichnet wurden. Kommentiert von den Statements der Jury stellen wir Ihnen hier die besten Projekte des Jahres näher vor. Viele davon werden in einer eigenen Ausstellung beim Ars Electronica Festival in Linz zu sehen sein.

Die Goldenen Nicas 2017

Herzliche Gratulation an die GewinnerInnen der Goldenen Nicas 2017! Insgesamt verzeichnete der Prix Ars Electronica dieses Jahr 3.677 Einreichungen aus 106 Ländern. Wir stellen Ihnen die prämierten Arbeiten in aller Kürze vor.

STARTS Prize 2017: Die PreisträgerInnen

Die GewinnerInnen des diesjährigen STARTS Prize kommen aus Japan und der Schweiz. Für ihr Projekt "I’m Humanity" erhält Etsuko Yakushimaru den Grand Prize für Artistic Exploration, der Grand Prize für Innovative Collaboration geht an Gramazio Kohler Research der ETH Zürich und das Self-Assembly Lab am MIT für ihre Installation "Rock Print".

Die Entscheidung: Das Leben wird zum Spiel

Mit seinem Computerspiel „Die Entscheidung“ hat der 17-jährige Jonas Bodingbauer die Jury des Prix Ars Electronica 2016 überzeugt und ist dafür in der Kategorie „u19 - CREATE YOUR WORLD“ mit der Goldenen Nica ausgezeichnet worden. Beim Ars Electronica Festival 2016 wird er dann selbst in der POSTCITY bei der "u19 Ceremony" den Preis entgegennehmen - hier haben Sie auch die Gelegenheit, mit ihm persönlich über das Computerspiel zu plaudern. Zuvor stellt er uns das Spiel, das sich um eine Krebserkrankung dreht, nun näher vor.

P2P Foundation: Gebündeltes Wissen für alle

Wer hat Zugang zu Wissen und Information im Netz? Wer kontrolliert diesen Austausch, und wer kann davon profitieren? Das sind entscheidende Fragen unserer digitalen Zeit, die die P2P Foundation aufgreift. Für ihre engagierte Arbeit wurde die Non-Profit-Organisation mit einer Goldenen Nica des Prix Ars Electronica 2016 in der Kategorie „Digital Communities“ ausgezeichnet.

Hallo Spione, könnt ihr mich hören?

Mit ihrem temporären Netzwerk „Can you hear me?“ über den Dächern des Berliner Regierungsviertels haben die Künstler Christoph Wachter und Mathias Jud die Geheimdienste regelrecht gezwungen, ihnen und tausenden anderen Menschen zuzuhören. Dafür wurden sie mit einer Goldenen Nica in der Kategorie „Interactive Art +“ des Prix Ars Electronica 2016 ausgezeichnet.

Rhizome: Alles ist mit allem verbunden

Wir zoomen uns hinein in eine Welt, die laufend in Bewegung ist, in der alles mit allem in Verbindung steht und die darauf lebenden Figuren einem ständigen Wandel ausgesetzt sind. Die Animation von Boris Labbé wurde beim Prix Ars Electronica 2016 mit einer Goldenen Nica ausgezeichnet.